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Apogee Element Thunderbolt Audio Interface Series Front Rueckseite

Simpler Aufbau – sogar auf physische Regler wird verzichtet  ·  Quelle: Apogee

Na endlich gibt es eine weitere Firma, die auf die professionelle, aber leider nicht so verbreitete Thunderbolt-Schnittstelle setzt. Die neuen Element-Interfaces sind simpel aufgebaut, bieten aber genug für den professionellen Einsatz.

Wer beim Namen an die verbauten Inputs wie bei anderen Herstellern denkt, liegt falsch: Die Zahlen der Interfaces Element 24, Element 46 und Element 88 setzen sich aus den beiden einzelnen Ziffern zusammen. Die erste Stelle sind die analogen Eingänge, die zweite verbirgt die analogen Ausgänge – inkl. Kopfhörer. Dazu kommen je nach Modell ein oder zwei optische Ausgänge, die ADAT (bis zu 8 Kanäle), SMUX (bis zu 4 Kanäle) und S/PDIF (zwei Kanäle) beherrschen. Dazu gesellt sich je ein Word Clock In und Out als BNC. Während die kleinen 24 und 46 nur die XLR-Ausgänge auf der Rückseite haben, kommen beim größeren 88 noch zwei Klinke Alt-Outs (symmetrisch) dazu. Am Ende ein Thunderbolt-Anschluss und fertig. Gewandelt wird bei 192 kHz und 24 Bit.

Kompromisslos und schlicht. Finde ich sehr sympathisch. Allerdings sind mir immer physische Gain-Regler und wenigstens eine Input-Clipping-LED sehr symathisch. Wer nur über DSP-Mixer regeln mag, der sollte hier reinschauen. Es gibt aber auch eine App fürs kabellose Einstellen für iOS.

Preislich bewegen sich die neuen Apogee Element Thunderbold Audiointerfaces bei 595, 895 und 1495 USD. Ohne Steuer. Im Vergleich zu anderen TB-Interfaces in der Größe nicht sehr viel, im Vergleich zu USB hingegen schon. Dafür mit hochwertiger Schnittstelle ohne Windows Support – da wird von Microsoft ja noch dran gearbeitet.

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