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Acustica Audio Celestial

Acustica Audio Celestial  ·  Quelle: Acustica Audio

Wahnsinn, was für schöne Geschenke uns die Hersteller dieses Jahr zur Weihnachtszeit machen: Von Arturia gibt es ein tolles Reverb, Native Instruments schlägt mit Raum in eine ähnliche Kerbe und iZotope gönnt uns immerhin ein Update von Imager. Außerdem ist da der Blindfold EQ und für wenige Tage gibt’s noch den Black 76 Amplifier. Und jetzt kommt Acustica Audio um die Ecke und schenkt uns Celestial. Zwei Plug-ins stecken da gleich drin. Und die sind – typisch für den Hersteller – von (britischer) Hardware inspiriert. Acustica Audio nennt den Namen nicht, aber hinter vorgehaltener Hand wird von der Emulation eines SSL Fusion Mix-Prozessors geredet.

Acustica Audio Celestial

Celestial ist eine kleine Plug-in Suite für „kreative Texturen“ und „psychoakustischer Action“ auf euren Spuren. Vorbild ist eine britische Hardware, die bei Mixing- und Mastering-Profis sehr beliebt sein soll (siehe Einleitung). Der Hersteller betont aber, dass es sich bei Celestial nicht um eine genaue Kopie handele, denn an vielen Stellen wurden die Funktionen verbessert. Na, das hört sich doch ganz gut an!

Der Texture Mix Processor und Psychoacustic Bus Processor sind beide gleich aufgebaut. Zunächst kommt eine Sektion, die für den nötigen Drive sorgt. Teal Staging verstärkt harmonische Frequenzen. Damit wird das Signal bereits ein bisschen angefettet.

Dann folgt eine 2-bandige EQ-Sektion und eine Filter-Sektion (Hoch-/Tiefpass). Mit einem Kompressor bearbeitet ihr dann eure Spuren weiter. Zum Schluss kommt ein Stereoizer, mit dem ihr die Stereobreite und das Panorama einstellt.

Auch wenn beide Plug-ins gleich strukturiert sind, gibt es doch ein paar Unterschiede für einzelne Parameter. Das wird speziell bei den letzten beiden Sektionen (Celestial Dynamics und Yellow Stereo) deutlich.

Dafür dass Celestial kostenlos ist, bieten die beiden Channel Strips doch einige umfangreiche Funktionen an. Vielen Dank dafür!

Spezifikation und Preis

Das einzige Opfer, das ihr für dieses Geschenk bringen müsst, ist die Installation von Aquarius. Das ist der von dem Hersteller genutzte Download-Manager für Installation und Registrierung der Produkte. Für den Hersteller ist dieses Geschenk natürlich auch ein Türöffner, denn ist die Software erst einmal installiert, werden zukünftig vielleicht auch Produkte gekauft. Der erste Schritt zur Kundenbindung wäre jedenfalls getan.

Aquarius läuft auf Windows und macOS, es gibt auch eine noch in der Testphase befindlichen Version für macOS 10.15 Catalina. Die Plug-ins sind als VST, AU und AAX erhältlich.

Bis zum 14. Februar 2020 bekommt ihr Celeste kostenlos. Dafür müsst ihr euch registrieren und euch dann in Aquarius mit den Nutzerdaten einloggen.

Weitere Infos

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