von  Julian Schmauch  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 2 Min
Fender Kim Gordon Jazzmaster: Eine Offset-Signature für die Sonic-Youth-Bassistin

Fender Kim Gordon Jazzmaster: Eine Offset-Signature für die Sonic-Youth-BassistinScreenshot  ·  Quelle: Fender

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Bitte wie, bitte was? Eine Bassistin bekommt eine Signature-Gitarre?! Das wäre ja wie, wenn Kirk Hammett einen Kontrabass mit Namen drauf bekäme, oder? Aber hier geht es nicht um irgendeine Signature, sondern um die Kim Gordon Jazzmaster von Fender. Die Sonic-Youth-Bassistin ist seit vielen Jahren solo unterwegs und hier spielt sie eine Jazzmaster. Die könnt ihr jetzt auch spielen.

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Erster Eindruck

Sonic Youth… Ich muss gestehen, so ganz warm bin ich mit Songs wie „Teenage Riot“ oder „Kool Thing“ nie geworden. Aber ihr Einfluss, auch was die Grunge-Welle betrifft, ist unbestritten. Das weiß auch Fender. Und zaubert mit der Kim Gordon Jazzmaster bereits die dritte Signature-Gitarre für ein Mitglied von Sonic Youth aus dem Hut.

Und Kim Gordon ist, was die Öffentlichkeit und den kreativen Output in den letzten Jahren betrifft, von allen dreien (neben Thurston Moore und Lee Ranaldo) die am härtesten arbeitende. Das muss honoriert werden. Dass dabei natürlich nicht einfach irgendeine Offset-Gitarre rauskommt, sondern eine Jazzmaster, die nicht so richtig Jazzmaster sein will, gehört zum Konzept.

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Kim Gordon Jazzmaster: Was sind die Specs?

Das Modell in Olympic White kommt mit dem Jazzmaster-typischen Offset-Korpus, aus Erle in diesem Fall, mit matched Headstock. Darauf thront das wuchtige schwarze Pickguard (dreilagig), mehr Kontrast geht nicht.

Dazu packt Fender bei der Kim Gordon Jazzmaster einen Ahornhals (Modern-„C“-Profil), darauf ein Palisandergriffbrett mit 22 Medium-Jumbo-Bünden. Passend zum Kontrast auf dem Korpus sind hier weiße Block-Inlays auf dem dunklen Palisander.

Hardware und Elektronik

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Hier wird es ungewöhnlich. Denn anders als bei normalen Modellen fehlt der Kim Gordon Jazzmaster die ganze Rhythm-Lead-Schalterbatterie. Am Hals verbaut Fender einen Jazzmaster-Singlecoil aus eigenem Haus aus der Player-Serie.

In der Stegposition, und da wird die Signature vollends zu einem eigenständigen Modell, sitzt ein JB TB-4 Humbucker von Seymour Duncan in der Trembucker-Version. Das Ding schiebt ordentlich, was den Output betrifft. Gut für eckligen Fuzz und bratzeligen Overdrive.

Lauren Andino mit der Signature
Lauren Andino mit der Signature · Quelle: Fender

Gewechselt wird hier ganz simpel per Drei-Wege-Schalter, dazu je ein Master-Tone- und ein Master-Volume-Regler. Was die Hardware betrifft, setzt Fender bei der Kim Gordon Jazzmaster auf eine Standard-Jazzmaster-Bridge mit Mustang-Sätteln. Macht man gerne bei diesen Stegen, um Saitenrutschen zu verhindern.

Auch mit von der Partie: ein Vintage-Style-Tremolo, synthetischer Knochensattel und Classic-Gear-Tuner. Gebaut wird die Signature in Ensenada, Mexiko.

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Was kostet die Fender Kim Gordon Jazzmaster?

Ihr bekommt die Kim Gordon Jazzmaster von Fender ab sofort für 1.599,- Euro bei Thomann*. Ein Deluxe-Gigbag liegt bei.

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Fender LTD Kim Gordon Jazzm RW OLY
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Infos über die Signature

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