Teenage Engineering EP-35 K.O. AMP Leak: Bastelt TE an einem tragbaren Verstärker?
Teenage Engineering arbeitet offenbar an einem akkubetriebenen Amp für Gitarre, Keyboards und Mikrofone! Kannst du mit dem EP-35 K.O. AMP bald die Fußgängerzone unsicher machen?
Leak: Teenage Engineering EP-35 K.O. AMP
Teenage Engineering ließ unlängst durchblicken, dass die Firma in Zukunft keine Synthesizer mehr bauen möchte. Aber gilt das auch für Amps? Findige Reddit-Nutzer haben eine Anmeldung eines kompakten Verstärkers bei der FCC ausgegraben; das ist die US-amerikanische Behörde, bei der man alle Produkte anmelden muss, die irgendwie mit drahtloser Übertragung zu tun haben. Auch die ersten Bilder und die Anleitung sind inzwischen aufgetaucht; man darf also davon ausgehen, dass der Amp jederzeit offiziell vorgestellt wird.

Der Teenage Engineering EP-35 K.O. AMP ist ein kompakter, tragbarer Verstärker im Look des EP-133 K.O. II. Das kantige Plastikgehäuse hat einen praktischen Griff an der Oberseite, sodass du den Amp problemlos zur nächsten Open-Air-Session mitnehmen kannst. Offenbar ist das Gehäuse spritzwassergeschützt, was für den Außendienst natürlich eine tolle Sache ist. Den Angaben im Handbuch zufolge leistet der Tieftöner 30 Watt, während der Hochtöner 25 Watt liefert.

Jede Menge Inputs
Bei den Anschlüssen zeigt sich der EP-35 K.O. AMP erfreulich flexibel. An den Line-Eingang (3,5 mm Stereoklinke) kannst du zum Beispiel die Synthesizer von TE oder den kleinen Mixer EP-136 K.O. Sidekick anschließen. Auch für eine Gitarre gibt es einen Anschluss, ebenso eine XLR-Buchse mit Phantomspeisung für ein Mikrofon. Der USB-C-Anschluss ermöglicht die Verbindung zu einem Computer oder Smartphone; offenbar arbeitet der Amp dann auch als Audiointerface. Auch Bluetooth ist natürlich vorhanden. An den „EP-Plug“ genannten Anschluss kann man zum Beispiel einen USB-Stick zur Musikwiedergabe anschließen. Auch ist die Rede von verschiedenem „EP-Zubehör“, wobei noch nicht ganz klar ist, ob sich das auf die schon erhältlichen Geräte der EP-Serie bezieht oder ob da noch etwas Neues kommt.

Integrierte Effekte
An der Oberseite des Gehäuses befinden sich drei Regler für Mikrofon- und Gitarreneffekte. Offenbar verfügt der EP-35 K.O. AMP also über integrierte Effekte, jedoch ist derzeit noch nicht klar, welche das sind. Ein multifunktionaler Button dient unter anderem zum Wechseln von Songs auf dem USB-Stick oder einem verbundenen Bluetooth-Gerät.
Hinter der Klappe auf der Rückseite befindet sich ein praktisches und sogar beleuchtetes Staufach für Kabel und Zubehör. Hier findet man auch weitere Bedienelemente, darunter Gain-Regler für die Mikrofon- und Gitarreneingänge, einen Hi-Button (vielleicht Hi-Z für den Gitarreneingang), einen Knopf zur Aktivierung der Phantomspeisung, einen Tone-Regler zur Klangregelung, einen Lautstärkeregler für den Line-Eingang und einen Mute-Button. Dass man den Amp immer aufklappen muss, um an diese Regler heranzukommen, wird sicherlich nicht allen gefallen. Aber dass Teenage Engineering sich hauptsächlich als Design-Firma versteht, ist ja nichts Neues.

Der Amp verfügt über einen integrierten Lithium-Ionen-Akku. Zur Akkulaufzeit und Aufladezeit gibt es jedoch noch keine Angaben.
Da die Bluetooth-Schnittstelle in beide Richtungen funktioniert, kannst du nicht nur Musik von einem Smartphone streamen, sondern den Amp auf Wunsch auch mit weiteren Exemplaren zu einem größeren Setup koppeln.
Teenage Engineering EP-35 K.O. AMP: Preis und Verfügbarkeit
Da Teenage Engineering den neuen Verstärker noch nicht offiziell angekündigt hat, gibt es noch keine Angaben zum Preis und zum Erscheinungsdatum. Da er zur vergleichsweise günstigen EP-Serie gehört, muss man aber wohl keinen Fantasiepreis wie beim OB-4 befürchten.
Wenn sich der Preis im Rahmen hält und der Sound stimmt, könnte der EP-35 K.O. AMP ein interessanter Akku-Verstärker für alle mobilen Performer und auch für Outdoor-Partys werden – nicht nur für Teenage-Engineering-Fans!
Mehr Informationen
- FCC-Anmeldung
- Teenage Engineering bei Thomann*
- Website von Teenage Engineering
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