MOTU OctaLite: Kompaktes 16×12 USB-Audiointerface mit 8 Preamps
Audiointerface mit acht analogen Eingängen im Half-Rack-Format
Das neue MOTU OctaLite USB-Audiointerface bietet in dem gleichen kompakten Half-Rack-Format wie das beliebte UltraLite mk5 insgesamt 16 Ein- und 12 Ausgänge. Dazu zählen acht analoge Mikrofon-, Line- und Instrumenteneingänge. DSP-Mixing und integrierte Effekte gehören zu den weiteren Features, die dieses Interface auszeichnen. Für 969 Euro ist es jetzt erhältlich.
Alle Infos zu MOTU OctaLite:
MOTU OctaLite liefert viele analoge Eingänge im kleinen Format
Audiointerfaces sind essentielle Werkzeuge in der Recording-Welt und es gibt sogar oft genug einen guten Grund, mehr als eins davon zu besitzen. Wer viel unterwegs ist, oder häufig in unterschiedlichen Umgebungen aufnehmen, mixen und produzieren will, weiß ein kompaktes Interface zu schätzen, MOTU möchte mit OctaLite genau so etwas anbieten.
„Das OctaLite ist wirklich einzigartig, weil es das einzige Audiointerface auf dem Markt ist, das acht Mikrofonvorverstärker in einem besonders portablen Half-Rack-Gehäuse bietet“, sagt Jim Cooper, Marketing Director bei MOTU.
Und in der Tat findet man nicht viele kompakte Interfaces, die gleich mit acht Eingängen ausgerüstet sind, die sich neben Line- und Instrumentensignalen auch für den Anschluss von Mikrofonen eignen. Wer also gezielt nach so etwas sucht, bekommt hiermit eine interessante Lösung angeboten.

Acht Eingänge mit bis zu 192 kHz
MOTU OctaLite wird über USB-C mit dem Computer verbunden, ist mit USB 3 und USB 4 kompatibel, zusätzlich auch mit iOS-Geräten. Die optimierten Treiber versprechen laut Hersteller eine Roundtrip-Latenz von 2 ms, alternativ lässt sich das Interface aber auch ohne zusätzliche Treiber im Class-Compliant-Modus betreiben.
Acht Combo-Eingänge für XLR und Klinke verteilen sich auf zwei Anschlüsse an der Vorderseite und sechs auf der Rückseite. Mikrofone, Line-Quellen und Instrumente lassen sich darüber anschließen. Aufnahmen sind mit Abtastraten von bis zu 192 kHz möglich.
Jeder Mikrofoneingang bietet eine einzeln aktivierbare Phantomspeisung, ein zuschaltbares Pad (mit einer Absenkung von -20 dB) und die Option für Phasenumkehr. Außerdem lässt sich festlegen, ob das Signal unbearbeitet oder bereits mit internen DSP-Effekten versehen aufgenommen wird. Und auch Aufgaben wie Gitarren-Re-Amping mit nahezu latenzfreiem Signalpfad sind mit MOTU OctaLite kein Problem.

Hochwertige Wandler und rauscharme Vorverstärker
Für die analoge Signalverarbeitung setzt MOTU OctaLite auf die ESS-PRO-SABRE-DAC-Technologie mit 32 Bit und einem Dynamikumfang von 125 dB. Die Mikrofonvorverstärker und Operationsverstärker basieren wieder auf der Burr-Brown-Technologie von Texas Instruments und bieten bis zu 74 dB Verstärkung.
Zum Abhören stehen zwei symmetrische analoge Klinkenausgänge zum Anschluss aktiver Studiomonitore bereit. Die Ausgänge sind DC-gekoppelt und können so auch modulare Synthesizer über CV steuern!
Der Kopfhörerausgang an der Vorderseite soll sich auch für eher anspruchsvolle Studiokopfhörer eignen.

ADAT-Erweiterung mit acht zusätzlichen Eingängen
Über den optischen Ausgang lässt sich das OctaLite sogar als eigenständiger Mikrofonvorverstärker mit digitaler ADAT-Ausgabe nutzen. Dazu wird im Menü oder in der CueMix-5-App „Analog In 1-8“ als Signalquelle für den optischen Ausgang ausgewählt. So können die acht analogen Eingänge an ein anderes Gerät mit ADAT-Eingang weitergegeben werden.
Für den Betrieb mit höheren Abtastraten unterstützt MOTU OctaLite außerdem das optische SMUX-Format. Bei 88,2 oder 96 kHz steht dafür ein zweiter optischer Ausgang zur Verfügung, über den die Kanäle 5 bis 8 ausgegeben werden.
DSP-Mixing und Effekte ohne zusätzliche Plugins
MOTU OctaLite bietet ein integriertes DSP-System für latenzarmes Monitoring und die Erstellung von Monitormischungen für Kopfhörer und die Monitorausgänge. Zu den angebotenen Effekten gehören ein Reverb, ein parametrischer 4-Band-EQ, ein Kompressor und ein Gate.
Gesteuert wird das Interface über die CueMix-5-App, die für macOS, Windows und iOS verfügbar ist. Das Interface lässt sich damit auch als eigenständiger, portabler Mixer für den mobilen Einsatz nutzen – zum Beispiel in Verbindung mit einem Laptop, einem iPad oder einem iPhone.
Für Livestreams gibt es übrigens auch praktische Funktionen wie Loopback.
Half-Rack-Gehäuse für den mobilen Einsatz
Mit optional erhältlichen Montagekits ist der Einbau in ein 19-Zoll-Rack vorgesehen. Das Half-Rack-Mounting-Kit ist dabei für den Einbau ins Rack gedacht, während das Half-Rack-Coupler-Kit zwei Geräte miteinander verbindet.
So lassen sich beispielsweise zwei OctaLite-Geräte oder ein OctaLite und ein MOTU UltraLite-mk5 nebeneinander in einer Rackeinheit kombinieren. Zwei MOTU OctaLite bieten in dieser Konfiguration dann insgesamt 16 Mikrofoneingänge auf nur einer Höheneinheit. Alternativ lassen sich die Geräte auch in kompakten Half-Rack-Flightcases unterbringen.

Verfügbarkeit und Preis
MOTU OctaLite ist ab Mitte Oktober 2026 erhältlich, hier bei Thomann* kannst du bereits vorbestellen. Der Preis liegt aktuell bei 969 Euro.
Zum Lieferumfang gehört auch die Performer Lite DAW, die mit vielen virtuellen Instrumenten und an 6 GB Loops und Samples aufwartet.
Weitere Infos
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