Die besten Bass-Pedale: 7 Bodentreter für die perfekte Signalkette!
Professioneller Sound, mehr Druck und klingen wie die Großen!
Egal, ob du gerade erst mit dem Bass anfängst oder dir endlich das Signature-Bassmodell geholt hast, das du schon ewig wolltest: Jetzt ist es Zeit für Pedale! Und zwar jede Menge! Aber was sind die besten Bass-Pedale? Mit welchen Effekten soll man überhaupt anfangen? Und wie ist die richtige Reihenfolge? So viele Fragen…
Das Wichtigste in Kürze
- Die besten Bass-Pedale brillieren da, wo es die meisten Gitarren-Pedale nicht tun: Sie verändern den Sound deines Signals, ohne den Bassbereich auszudünnen.
- Achte auf einen Blend-Regler oder ein Crossover-Filter. Das, und nicht das Wort „Bass“ auf dem Gehäuse, ist es, was ein Pedal für Bass geeignet macht.
- Diese sieben Bass-Pedale decken fast jede Situation ab: Kompressor, Oktaver, Envelope-Filter, Overdrive, Fuzz, Chorus und ein Preamp-DI.
- Die Reihenfolge ist beim Bass wichtiger als bei der Gitarre. Alles, was deine Dynamik oder deine Tonhöhe erfasst, kommt vor allem, was zerrt.
- Fang mit DI und Kompressor an. Diese beiden haben bei jedem Gig ihren festen Platz, egal welcher Stil.
Die perfekte Bass-Chain
Die besten Bass-Pedale findest du nicht in Kaufberatern für Gitarren-Pedale!
Die meisten Kaufberater für Pedale richten sich an Gitarristen und Gitarristinnen. Und seien wir mal ehrlich: Die Sechs-Saiter-Fraktion ist den Vier-Saitern zahlenmäßig schon um einiges überlegen. Aber wenn Bassisten und Bassistinnen sich dann umhören, wird ihnen all zu oft geraten, einfach die gleichen Pedale zu kaufen. Doch dann die Ernüchterung: Der Bassbereich geht flöten.
Genau das, was bei einem Basssignal niemals passieren sollte. Die besten Bass-Pedale schaffen den Spagat: das Signal verändern, ohne den Bassbereich so zu verändern, dass er zu Hause, im Proberaum oder auf er Bühne nicht mehr hörbar ist.
Schauen wir uns sieben der besten Bass-Pedale in der Reihenfolge an, in der sie häufig auf Pedalboards angeordnet werden.
Bester Bass-Kompressor: MXR M87 Bass Compressor
Was es mit deinem Sound macht: Es macht ihn kontrollierter und jede Note hörbar, ohne deinem Spiel die Lebendigkeit zu nehmen.
Der M87 bietet dir das volle Studio-Kompressorerlebnis: Attack, Release, Ratio, Input, Output. Und dank seiner Constant-Headroom-Technologie bleibt das Signal auch bei einem aktiven Bass sauber und unverzerrt. Das zehnsegmentige LED-Display für die Gain-Reduktion ist einer der Grund für seine anhaltende Beliebtheit: Selbst auf einer lauten Bühne kann man genau sehen, wie hoch die Gain Reduction ist.
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Günstige Alternative: TC Electronic SpectraComp Bass Compressor*.
Das beste Octaver-Bass-Pedal: EBS Octabass Blue Label 2020
Was es mit deinem Sound macht: Addiert ein hochoktaviertes Signal, durch das sich dein Bass so gut durchsetzen kann wie bei Mike Kerr von Royal Blood
Verwechselt Bass-Osctaver nicht mit den „normalen“ Octavern aus der Gitarrenwelt wie dem Boss OC-5. Denn dort kommt ein nach unten oktaviertes Signal zum „Anfetten“ dazu. Und von fettem Bass haben wir in dr Basswelt ja eh schon mehr als genug. Das EBS Octabass ist eines der besten Oktav-up-Pedale für den Bass, da es äußerst sauber trackt und den Tieftonbereich nicht beeinträchtigt.
Erhältlich bei Thomann*.
Günstige Alternative: TC Electronic Sub ‚N‘ Up Mini*.
Das beste Envelope-Filter-Pedal für den Bass: MXR M82 Bass Envelope Filter
Was es mit deinem Sound macht: Ein sich automatisch öffnendes Filter, das durch die Dynamik deines Spiels ausgelöst wird – instant Funk-Vibes
Der M82 verfügt über einen dedizierten Sensitivity-Regler, um die das Pedal an die Ausgangsleistung deines Basses anzupassen, sowie über Q- und Decay-Regler für die Bewegung des Cutoff-Öffnens. Und die Dry- und FX-Regler machen das Pedal. überhaupt für den Bass einsetzbar.
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Günstige Alternative: Electro-Harmonix Bassballs Nano*.
Das beste Bass-Overdrive-Pedal: Darkglass Microtubes B3K V2
Was es mit deinem Sound macht: erzeugt den aggressiven Bass-Sound, den man aus modernem Metal oder Prog kennt.
Der „Blend“-Regler des Pedals leitet dein Clean-Signal parallel zum Drive, sodass du so viel Kratz-Sound einstellen kannst, wie du willst, ohne den Grundton zu verlieren. Außerdem steuert der „Grunt“-Schalter, wie viel Bass in die Verzerrung einfließt. Die V2-Version bietet zusätzlich einen Mitten-Boost, der beim Original fehlte – eines der besten Bass-Pedale für alle, die ihrem Sound einen aggressiveren Vibe verleihen wollen.
Erhältlich bei Thomann*.
Günstige Alternative: Boss ODB-3 Bass Overdrive*.
Bester Bass-Fuzz: Electro-Harmonix Deluxe Bass Big Muff Pi 2
Was es mit deinem Sound macht: Er erzeugt einen fauchenden Bassstrahl, der klanglich alles in seinem Bereich der unteren Mitten vernichtet, wie schon Cliff Burton
„Deluxe Bass Big Muff Pi 2“ von EHX ist das Ergebnis, wenn die legendäre Big-Muff-Schaltung mit genau den Reglern ausgestattet wird, die Bassisten auch brauchen: einen „Blend“-Regler, einen per Fußschalter umschaltbaren Crossover mit separaten Hoch- und Tiefpassfiltern, ein -10-dB-Pad für aktive Tonabnehmer, ein variables Gate und einen XLR-DI-Ausgang. Wenn du in einer Rock- oder Metal-Band spielst, die etwas härter rockt, ist das eines der besten Bass-Pedale, die du dir nur wünschen kannst.
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Günstige Alternative: Electro-Harmonix Nano Bass Big Muff 2 *.
Das beste Bass-Chorus-Pedal: MXR M83 Bass Chorus Deluxe
Was es mit deinem Sound macht: Es lässt ihn verträumt und melancholisch klingen, wie bei Peter Hook (Joy Division) oder Simon Gallup (The Cure). Oder es macht ihn weicher, damit er gut in ein Stadion-Rock-Arrangement passt, wie bei Duff McKagan (Guns N’ Roses)
Chorus auf dem Bass hat einen ganz eigene Background, denn im Post-Punk der Achtziger war er nicht mehr nur ein subtiler Klangverdicker, sondern wurde zum Sound selbst. Joy Division und The Cure waren in dieser Hinsicht Pioniere. Und dieser Sound feiert ein Comeback! Der M83 Bass Chorus verfügt über einen X-Over-Schalter, der alles unter 100 Hz unmoduliert lässt. Wenn du deinem Bass-Sound eine neue Dimension verleihen willst, ist es eines der besten Bass-Pedale.
Hol es dir bei Thomann*.
Günstige Alternative: Electro-Harmonix Bass Clone*.
Bester Bass-DI-Preamp: Tech 21 SansAmp Bass Driver DI V2
Was es mit deinem Sound macht: Egal, wie groß oder klein dein Board ist, am Ende der Kette muss dein Signal in die PA gelangen. Der SansAmp sorgt dafür, dass dein Bass auch auf der Bühne genau so klingt wie zu Hause.
Die V2-Version bietet zwei Neuheiten: einen Switch, der den Bassregler entweder auf 80 Hz oder 40 Hz zentriert, wodurch er besser mit fünf- und sechssaitigen Modellen klingt, sowie einen Mittenregler mit wählbarer Frequenz, den du an verschiedene Tonabnehmer anpassen kannst. Der „Blend“-Regler mischt die SansAmp-Schaltung mit deinem cleanen Signal, und die parallelen Ausgänge leiten den bearbeiteten Klang an die PA weiter, während dein Verstärker sein eigenes Signal erhält. Wenn du nur ein Pedal aus den besten Bass-Pedalen brauchst, hol dir dieses hier.
Erhältlich bei Thomann*.
Günstige Alternative: Behringer V-Tone Bass BDI21*.
In welcher Reihenfolge kommen Bass-Pedale auf das Board?
Jedes Pedal reagiert auf das Signal, das es erhält. Sprich, was davor geschaltet ist, beeinflusst, wie es arbeitet. Beim Bass spielt oft das eine noch größere Rolle als bei der Gitarre. Hier ein Vorschlag, der bei Bass-Pedalboards ziemlich üblich ist:
- Kompressor – Octaver – Envelope-Filter – Overdrive – Fuzz – Chorus – Vorverstärker
Der Kompressor kommt an erster Stelle, weil er das Pedal hier ist, das auf deine Spieldynamik reagiert, und das am besten unverfälscht.
Der Octaver kommt an die zweite Position. Die Tonhöhenverfolgung liest die Grundtonhöhe einer einzelnen, klar klingenden Note aus. Wenn du ihm ein verzerrtes Signal voller zusätzlicher Obertöne zuführst, verfolgt es die falsche Tonhöhe.
Der Envelope-Filter kommt danach aus demselben Grund. Er wird durch die Anschlagstärke der Saite ausgelöst, daher muss im Signal noch Dynamik übrig sein.
Dann die Distortion: Overdrive vor Fuzz, damit der Overdrive den Fuzz stärker anschieben kann, wenn du beides nutzen willst.
Modulation kommt nach Verzerrung. Modulierst du ein sauberes Signal und verzerrst es anschließend, verwandelt sich der Sound in Brei.
Der Preamp-DI kommt als Letztes, weil er das Ende eures Rigs ist, das in den Return eures Verstärkers und weiter ins FOH-Pult führt.
Natürlich ist das nur ein Vorschlag. Sobald ihr anfangt, euren Sound zu entwickeln, in den Setups anderer zu stöbern (machen wir doch alle!) und euch immer mehr der besten Bass-Pedale anschaut, werdet ihr wahrscheinlich die perfekte Reihenfolge für euch finden.
Wie sieht deine perfekte Signalkette für den Bass aus? Verrate es uns in den Kommentaren!
FAQ zu den besten Bass-Pedalen
Welche Bass-Pedale eignen sich am besten für den Einstieg?
Ein DI-Preamp und ein Kompressor. Die sind zwingend notwendig bei jedem Auftritt, egal wo du spielst.
Kann ich Gitarrenpedale für Bass benutzen?
Die meisten Gitarrenpedale dämpfen tiefe Frequenzen zu stark. Hat ein Gitarrenpedal jedoch einen Blend-Regler, funktioniert dieser in der Regel auch für den Bass.
In welcher Reihenfolge sollten Bass-Pedale angeordnet werden?
Kompressor, Octaver, Envelope-Filter, Overdrive, Fuzz, Chorus, Preamp-DI. Die Regel dahinter: Alles, was deine Dynamik oder deine Tonhöhe erfasst, kommt vor dem, was zerrt, denn Verzerrung stört bei beidem.
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