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Elektro-Acts - Synthesizer Journal

Elektro-Acts - Synthesizer Journal  ·  Quelle: Moogulator

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Elektro-Acts können ganz unterschiedlich aussehen und wirken. Heute soll es deshalb auch um einige etwas kompliziertere Themen gehen. Im Mittelpunkt stehen Wirkung, Darbietung und natürlich der Klang. Wie funktionieren erfolgreiche Elektro-Acts eigentlich? Muss man dafür jung und ständig präsent sein? Welche Performance funktioniert auf der Bühne, welche verpufft? Wie lange trägt ein Konzept, bevor es sich abnutzt? Und wo sollte man vielleicht eine Grenze ziehen? Gerade in der elektronischen Musik gibt es darauf keine einfachen Antworten. Zwischen Klangkunst, Clubkultur, Show, Technik und Persönlichkeit entstehen ständig neue Ansätze. Manche begeistern sofort, andere polarisieren und wieder andere verschwinden so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Genau deshalb lohnt sich ein genauerer Blick.

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Soulwax: Erlesene Synthesizer statt Controller

Soulwax sind bekannt für ihre sorgfältig ausgewählten und oft ungewöhnlichen Synthesizer. Gerade live besitzen solche Instrumente einen besonderen Reiz. Zumindest für den Nerd im Publikum. Die Ästhetik erinnert stellenweise durchaus an frühe Live-Auftritte von Kraftwerk mit ihren metallischen Elementen, den großen Studio-Racks und dem technischen Bühnenbild. Einen ganz eigenen Akzent setzen allerdings die beiden markanten Drummer-Kabinen.

Zu den sichtbaren Instrumenten gehören unter anderem der ARP 2600, der EMS Synthi A sowie aufwendig gestaltete Misch- und Steuereinheiten. Die Liste der eingesetzten Synthesizer ist jedoch deutlich länger. Sie reicht bis zum fast schon geheimen Klassiker Kawai 100F, den wir bereits mehrfach erwähnt haben. Sein schneller LFO und sein charaktervoller Klang verleihen ihm bis heute eine besondere Ausstrahlung. Zuletzt tauchte er beispielsweise im Zusammenhang mit Agent Side Grinder auf.

In diesem Video ist außerdem ein Macbeth M5 zu sehen. Die gesamte Studio- und Bühnenästhetik mit weißen und silbernen Elementen wirkt hochwertig und durchdacht. Genau diese Verbindung aus Klang, Technik und Erscheinungsbild macht einen Teil der Faszination vieler Elektro-Acts aus.

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Die Band hat sich verändert, die Ästhetik jedoch weitgehend beibehalten. Die klassischen Synthesizer sind inzwischen verschwunden und wurden durch riesige Controller-Boxen ersetzt, die man sprichwörtlich noch vom Mond aus erkennen könnte. Die Wirkung auf der Bühne unterscheidet sich dabei gar nicht so stark von früher. Statt historischer ARPs sieht man heute oft normale Tastaturen und Controller, dennoch entsteht für viele Zuschauer ein ähnlicher Eindruck.

Wie gefällt dir das? Optisch wirkt das Setup definitiv ansprechend. Gleichzeitig basiert ein solcher Ansatz darauf, dass viele Macros und Steuerungen bereits vorbereitet werden. Das ist heute allerdings nichts Ungewöhnliches mehr. Entsprechende Konzepte finden sich in zahlreichen Synthesizern, Controllern und natürlich auch in DAWs wie Ableton Live.

Am Ende bleibt die spannende Frage, ob das Publikum überhaupt unterscheiden kann, ob dort ein historischer ARP 2600, ein moderner Controller oder eine Kombination aus Hard- und Software steht. Für viele zählt vor allem die Wirkung auf der Bühne. Und genau die scheint bei Soulwax auch mit dem neuen Ansatz hervorragend zu funktionieren.

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Generationenwechsel bei den Elektro-Acts und Pionieren

Letztes Jahr spielten Front 242 ihr letztes Konzert. Kürzlich war Stephen Mallinder mit Cabaret Voltaire in der Region unterwegs, im Rahmen der endgültigen Abschiedstour. Die einstigen Helden der elektronischen Musik sind heute oft über 60 Jahre alt. Mallinder ist sogar bereits 71. Respekt. Vor allem deshalb, weil der Sound der aktuellen Tour absolut überzeugend war und keinerlei Wünsche offenließ.

Natürlich werden neue Generationen nachrücken und andere Elektro-Acts hervorbringen. Gleichzeitig fällt auf, dass viele Besucher solcher Konzerte heute selbst deutlich älter geworden sind. In den Warteschlangen stehen oft Menschen jenseits der 50. Genau hier beginnt eine interessante Überlegung.

Viele der Künstler, die in den Siebzigern und Achtzigern jung waren, stehen heute vor einer Frage, über die erstaunlich selten gesprochen wird: Wie lange kann man glaubwürdig Musik machen? Und muss man dafür überhaupt jung sein? Vielleicht ist die eigentliche Frage eher, ob Alter in der elektronischen Musik überhaupt eine Rolle spielen sollte.

Einige DJs berichten durchaus davon, mit zunehmendem Alter seltener gebucht zu werden. Gleichzeitig stehen Musiker wie Stephen Mallinder, die Mitglieder von Front 242 oder viele andere Pioniere noch immer auf der Bühne und liefern Performances ab, die technisch und musikalisch überzeugen. Vielleicht geht es am Ende weniger um das Alter als um Relevanz, Energie und die Fähigkeit, Menschen zu erreichen. Wie siehst du das?

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Bei Front 242 waren es nach eigener Aussage die schwindenden Kräfte. Bei Cabaret Voltaire kam der Tod von Richard H. Kirk hinzu. Die heutigen Mitglieder und Performer auf der Bühne sind sichtbar jünger. Auch bei Tangerine Dreamarbeitet inzwischen ein komplett neues Team. Ähnliches lässt sich bei Laibach beobachten. Diese Bands haben sich verjüngt und ihre Konzepte weitergeführt.

Kraftwerk haben diesen Schritt bislang nicht vollzogen. Dort verfolgt man einen anderen Weg, obwohl die Altersstruktur ähnlich ist. Die Frage, wie ein Act wirkt, stellt sich aber vermutlich überall. Nicht nur musikalisch, sondern auch visuell und konzeptionell.

Gleichzeitig sind Gruppen wie Portion Control mit John Whybrew und Dean Piavani noch immer aktiv, obwohl beide längst die 70 überschritten haben. Bleibt man auf der Bühne und steht zu seinem Alter? Entwickelt man ein neues Konzept? Oder spielt man noch einmal eine letzte große Tour und zeigt, wie gut man war?

Und wie sieht das für uns als Musiker aus, wenn wir die 50 deutlich überschritten haben oder sogar die 70 erreichen? Es gibt durchaus Künstler, die noch mit 80 Jahren auftreten, etwa Hans-Joachim Roedelius. Genau deshalb geht es hier nicht darum, Antworten vorzugeben. Die Frage ist viel spannender als jede fertige Meinung. Wie verändert sich die Wahrnehmung eines Acts mit dem Alter? Und welche Rolle spielt das Publikum dabei?

Auf genau diese Frage bin ich sehr gespannt.

Gegenüberstellung: SPK in den frühen Achtzigern, bereits in ihrer Synthpop-Phase, sahen damals so aus:

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SPK 2025 beim VOD Festival

SPK standen lange nicht mehr auf der Bühne. Doch offenbar wollte man es noch einmal wissen. Das berühmte Fass ist noch immer dabei, die kompromisslosen Aktionen übernimmt heute der Sohn.

Spannend ist dabei vor allem, wie sich der Act verändert hat. Hochwertige Videos, Jahrzehnte an Erfahrung im Bereich Filmmusik und eine völlig andere Perspektive prägen die heutige Präsentation. Auch Graeme Revell ist inzwischen 70 Jahre alt.

Offenbar hat ihm die Rückkehr auf die Bühne sichtbar Spaß gemacht. Jedenfalls so viel, dass inzwischen weitere Konzerte angekündigt wurden. Teilweise sogar unter neuen Namen und in neuen Konstellationen.

Vielleicht liegt genau darin eine interessante Antwort auf die Frage dieses Artikels. Nicht jeder Elektro-Act muss für immer derselbe bleiben. Manche verändern ihre Besetzung, andere ihr Konzept, wieder andere ihre Rolle auf der Bühne. Entscheidend ist am Ende vielleicht nicht das Alter, sondern ob noch etwas zu erzählen ist.

SPK beim VOD 2025 - Live

Kann man harte BeatsIndustrial oder Techno auch als älterer Performer noch glaubwürdig vertreten? Das ist vermutlich eine der spannendsten Fragen überhaupt. Mit zunehmendem Alter verändert sich schließlich nicht nur die Musik, sondern oft auch die Art der Performance. Man schleppt weniger Equipment, bewegt sich anders und steht anders auf der Bühne als noch mit 25 oder 30 Jahren.

Das kraftvolle Herumspringen und die körperliche Intensität, mit der etwa Richard 23 früher auf die E-Drums einschlug, lassen sich nicht beliebig konservieren. Daraus ergibt sich fast automatisch eine weitere Frage: Kaufen die Leute einem Musiker das, was er auf der Bühne tut, noch ab? Oder verändert sich die Erwartungshaltung des Publikums mit dem Alter des Künstlers?

Auch viele bekannte Bands stehen heute vor ähnlichen Situationen. Nitzer Ebb existieren nach dem Tod von Douglas McCarthy im Jahr 2025 nur noch in veränderter Form. Bei DAF führte der Tod von Gabi Delgado ebenfalls zu einem Wandel. Deshalb tourt Robert Görl heute unter seinem eigenen Namen und nicht mehr als DAF.

Gleichzeitig wächst bereits die nächste Generation heran. Ein aktuelles Beispiel ist Eddie Dark. Seine energiegeladene Performance wird häufig mit dem jungen Frank Tovey alias Fad Gadget verglichen. Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Antwort: Jede Generation bringt ihre eigenen Elektro-Acts hervor. Die Frage ist nicht, ob man mit 70 noch Industrial oder Techno spielen darf. Die Frage ist vielmehr, wie sich die eigene Rolle auf der Bühne verändert und ob daraus etwas Neues entsteht.

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Je nach Stil und Situation wird es natürlich schwieriger, mit 60, 70 oder sogar 80 dieselbe körperliche Energie auf die Bühne zu bringen wie mit 25. Dennoch sind auch 2026 die Konzerte vieler „alter“ und energiegeladener Elektro-Acts absolut hochwertig, sehenswert und hörenswert. Manche klingen sogar besser als je zuvor.

Interessant wird die Frage vor allem für die vielen Musiker, die nicht weltbekannt sind. Für dich. Für mich. Muss man irgendwann nur noch Ambient spielen? Oder funktionieren auch weiterhin Harsh NoiseElektropunk, früher Industrial oder kompromissloser Techno? Konzertante Auftritte wirken dabei oft einfacher als Clubshows, die nicht selten erst nach Mitternacht beginnen. Wie stellt man sich darauf ein? Gibt man irgendwann auf? Ist die Stimme noch gut genug? Genau darüber wird erstaunlich selten gesprochen. Deshalb gehört das Thema hierher.

Meine persönliche Antwort wäre: unbedingt weiterspielen. Nicht den Stil auf „Rollator Sound“ umstellen, nur weil die Jahre vergangen sind. Man muss allerdings auch nicht so tun, als wäre keine Zeit vergangen. Vielleicht verändert sich die Präsentation. Vielleicht bewegt man sich anders auf der Bühne. Vielleicht liegt die Stärke heute stärker in der Ausstrahlung als im Herumspringen. Viele Bands entwickeln sich genau deshalb weiter. Sie schreiben neue Alben, spielen unbekannte Stücke oder arrangieren ihr Material komplett neu. Nicht als Remix, sondern als echte Weiterentwicklung.

Das lässt sich bei vielen Elektro-Acts beobachten. So bleibt der Traum erhalten, Musik zu machen, bis man von der Bühne fällt. Vorausgesetzt, man hat noch Lust darauf. Die alten Drumcomputer von Cabaret Voltaire wurden beispielsweise durch einen echten Drummer ersetzt. Benge bringt dabei neue Ideen ein, ohne dass der Sound in einer austauschbaren Bassdrum-Ästhetik verschwindet. Auch Front 242Depeche Mode und andere arbeiten mit jüngeren Musikern zusammen. Genauso gut kann es funktionieren, neue Musikerinnen oder Musiker einzubinden und dadurch frische Perspektiven zu gewinnen.

Selbstcheck-Liste für Elektro-Acts

Die Minimal-Elektro-Szene liebt nach wie vor alte Geräte wie die Korg KR-55. Jüngere Künstler setzen dagegen oft auf einen Elektron Digitakt II oder eine MPC und lassen die Performance für sich sprechen. Die Geräte selbst kennen allerdings kein Alter.

Wie gut die eigene Bühnenpräsenz funktioniert, zeigt ohnehin erst der Auftritt selbst:

  • Wie reagiert dein Publikum?
  • Unterstützen die Menschen dich weiterhin?
  • Erwarten sie etwas, das du heute vielleicht anders umsetzen würdest?
  • Mögen sie es, wenn du zwischen den Stücken ein paar Worte sagst?
  • Würden Videos, Visuals oder Bilder die Show bereichern?
  • Ist der nächste Schritt vielleicht viel kleiner, als du gerade denkst?

Und genau darin liegt vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Der eigene Schritt fühlt sich oft größer an als er für das Publikum tatsächlich ist. Die Leute kommen häufig nicht nur wegen der Musik. Sie kommen wegen des Gefühls. Und mit etwas Glück auch wegen der Persönlichkeit dahinter. Das sollte man nie unterschätzen.

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Sollte man sich als Live-Elektro-Act neu erfinden?

Natürlich. Das war eigentlich schon immer eine gute Idee.

Gerade wenn ein Act noch nicht besonders bekannt ist, kann es sinnvoll sein, neue Wege auszuprobieren. Warum nicht einmal etwas wagen, das andere Künstler nicht können oder sich nicht trauen? Viele Performances setzen heute auf maximale Kontrolle und folgen fast einem erweiterten Line-Check-Prinzip, bei dem große Teile der Show bereits feststehen. Andere verlassen bewusst diesen Weg, stehen nahezu allein auf der Bühne und erzeugen ihre Wirkung allein durch Präsenz, Klang und Persönlichkeit. Auch das kann enorm packend sein.

Oft gilt dabei die alte Regel: Weniger kann mehr sein. Vielleicht reicht ein Setup aus zwei oder drei wirklich starken Instrumenten. Ich selbst habe einmal die ziemlich radikale Idee ausprobiert, komplett auf Drumcomputer zu verzichten und alles mit nur einem einzigen Synthesizer zu spielen. Überraschenderweise hat das hervorragend funktioniert.

Natürlich gibt es auch die Gegenrichtung. Manchmal entsteht die Lust, wieder einen oder zwei große Synthesizer mitzunehmen, einfach weil sie inspirieren und fantastisch klingen. Der kleine Koffer mit den kompakten Grooveboxen ist dann zwar leichter, doch aktuelle Instrumente bieten oft einen beeindruckenden Stereo-Klang, mehr Direktzugriff und eine Klangqualität, die man gern auf die Bühne bringen möchte.

Deshalb lohnt es sich, beides auszuprobieren. Es gibt erfolgreiche Bands mit riesigen Synthesizer-Burgen und andere, die fast ohne Hardware auskommen. Manche treten mit einer Wand aus Instrumenten auf, andere mit einem Laptop, einem Controller und einer guten Idee. Das Alter spielt dabei kaum eine Rolle. Entscheidend ist, ob das Konzept zur Musik und zur eigenen Persönlichkeit passt.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Nicht jeder Act muss jünger werden. Aber fast jeder Act profitiert davon, sich weiterzuentwickeln.

VHIKK X Forge TME: Interessante Sounds für Übergänge und Atmosphären

Das Modul mit dem kaum aussprechbaren Namen VHIKK X Forge TME erzeugt ungewöhnliche und oft sehr organische Klänge. Gerade für Elektro-Acts kann das interessant sein, denn nicht immer geht es um Beats, Sequenzen oder Basslines. Manchmal braucht es DronesFlächen und Klanglandschaften, die Übergänge füllen oder einer Performance zusätzliche Tiefe verleihen.

Genau hier spielt das Modul seine Stärken aus. Statt klassischer Synthesizer-Aufgaben stehen Texturen, Bewegungen und sich langsam entwickelnde Klangverläufe im Vordergrund. Solche Sounds eignen sich hervorragend für Intros, Pausen, Umbauphasen oder Momente, in denen eine Performance bewusst Luft holen darf.

Das Schöne daran: Solche Passagen müssen keineswegs langweilig sein. Im Gegenteil. Oft sind es gerade die ungewöhnlichen Geräusche, schwebenden Atmosphären und schwer einzuordnenden Klangereignisse, die beim Publikum hängen bleiben. Für Elektro-Acts, die ihre Auftritte etwas cineastischer oder experimenteller gestalten möchten, ist das durchaus eine spannende Richtung.

VHIKK X Forge Time Drone für Elektro-Acts

Normalerweise gibt es heute mehr als genug Drone-Module, und viele davon richten sich vor allem an Spezialisten oder Musiker, die genau diese Klangwelt suchen. Beim VHIKK X Forge TME sieht das etwas anders aus. Er klingt tatsächlich überraschend spannend. Zudem handelt es sich nicht nur um einen Drone-Generator, sondern um eine vollständige Stereo-Stimme mit integrierten Effekten und eigener Klangerzeugung.

Auf dem Papier klingt vieles zunächst wenig spektakulär. WavetablesFilterEffekte und neun verschiedene Algorithmen bieten schließlich auch zahlreiche andere Synthesizer. Die eigentliche Stärke dieses Moduls liegt jedoch woanders. Es verfolgt einen deutlich experimentelleren Ansatz, ohne dabei unzugänglich zu wirken.

Mit den Parametern WarpSpanMorph und Fuse lässt sich der Klang von kalt bis warm und von düster bis harmonisch formen. Hinzu kommen CrossmodulationDetuneTimbre und FM, wodurch sich das Klangbild noch deutlich weiter verbiegen lässt. Mal entstehen zusätzliche Obertöne, mal aggressive Texturen, mal überraschend organische Flächen. Genau diese Bandbreite hat mich überrascht. Vielleicht geht es euch ähnlich.

So klingt er …

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