von  Lasse Eilers  | |  Lesezeit: 3 Min
SOMA Enigma

SOMA Enigma  ·  Quelle: SOMA Laboratory

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SOMA Enigma ist ein experimenteller Synthesizer wie kein anderer: Statt mit den Fingern wird er mit Metallgegenständen gespielt, die auf die Oberfläche gelegt werden.

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SOMA Enigma

SOMA Laboratory zeigt auf der Superbooth den (das? die?) Enigma. Fast könnte man den experimentellen Synthesizer mit einem Brettspiel verwechseln. Und ein bisschen ist es auch so: Enigma wird gespielt, indem Metallgegenstände wie Spielfiguren auf die Oberfläche gelegt und dort umhergeschoben werden. Die Beschaffenheit, Position und Bewegung der Objekte wirken sich auf den Klang aus.

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Damit sprengt SOMA mal wieder die Grenzen dessen, was wir uns normalerweise unter einem Synthesizer vorstellen. Alles ist erlaubt, wie der Entwickler schreibt: „Die Form, Größe und Art der Objekte bleiben dir überlassen. Münzen, Schrauben, Fragmente, Zahnräder, Werkzeuge und alle anderen [leitfähigen] metallischen Gegenstände sind geeignet. Die Empfindlichkeit der Oberfläche ist extrem hoch – selbst eine Verschiebung um Bruchteile eines Millimeters kann den Sound beeinflussen.“

SOMA Enigma
SOMA Enigma erkennt alle metallischen Gegenstände – nur leitfähig müssen sie sein · Quelle: SOMA Laboratory

Wie das alles funktioniert, möchte SOMA nicht im Detail erklären – Enigma soll erlebt und ausprobiert werden. Jedenfalls verbirgt sich unter der Oberfläche ein Sensorsystem mit acht verschiedenen Touch-Sensoren, die sich zwischen verschiedenen Betriebsarten umschalten lassen. Welche genau, bleibt (vorerst) ein Mysterium. Die Empfindlichkeit ist so hoch, dass sogar Objekte, die 2 cm darüber gehalten werden, Auswirkungen haben können.

„Wie das Feld reagiert, wie die Materialien miteinander interagieren, wie aus Gesten Strukturen entstehen, welche internen Mechanismen zum Leben erweckt werden, soll entdeckt werden“, schreibt SOMA. „Lass die Entdeckung zu einem Teil der Erfahrung und der Performance werden.“

SOMA Enigma
Quelle: SOMA Laboratory
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Dass Vieles ein bisschen rätselhaft bleibt, gehört bei SOMA Enigma also ausdrücklich zum Konzept. Jedoch deutet der Entwickler an, dass der Synthesizer Gesten möglicherweise mit der Zeit wiedererkennt und vor allem, dass die Ergebnisse nicht zufällig sind. Dasselbe Objekt an derselben Position führt also zu reproduzierbaren klanglichen Ergebnissen.

Während das Interagieren mit der geheimnisvollen Oberfläche natürlich die Hauptrolle spielt, kann SOMA Enigma auch über MIDI und CV mit der Außenwelt kommunizieren. Neben einem Clock-Eingang steht ein DIN-MIDI-Eingang zur Verfügung. Nicht alle Modi unterstützen MIDI und/oder CV, aber in bestimmten Modi werden MIDI Clock, MIDI Start/Stop/Continue, MIDI-Noten (jedoch ohne Velocity) und Pitch-Bend-Messages erkannt. Für Audio gibt es einen Stereo-Ausgang und eine Kopfhörerbuchse.

Preis und Verfügbarkeit

Laut SOMA Laboratory wird Enigma voraussichtlich im Sommer 2026 lieferbar sein. Der experimentelle Synthesizer kostet 590,- €.

Auf der Superbooth kannst du Enigma am Stand O115 in Aktion erleben. Am Samstag, den 9. Mai 2026 um 15:30 Uhr präsentiert der Entwickler Vlad Kreimer das ungewöhnliche Instrument im FEZ Kino.

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