von  Andreas Cordes  | |  Lesezeit: 3 Min
Der Crazy Tube Circuits Triptychon liefert das Zusammenspiel von Fuzz, Obertonsteuerung und Amp-Drive.

Crazy Tube Circuits Triptychon  ·  Quelle: Crazy Tube Circuits

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Der Crazy Tube Circuits Triptychon liefert das Zusammenspiel von Fuzz, Obertonsteuerung und Amp-Drive. Ein durchdachtes System, das die klassische Signalkette vergangener Jahrzehnte in ein Pedal packt und überzeugt. Schauen wir uns das genauer an.

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Die Idee hinter dem Konzept

In vielen legendären Vintage-Aufnahmen waren Fuzz, Treble-Booster oder Oktav-Fuzz nie isoliert zu hören. Sie wurden in bereits angezerrte Verstärker gespeist, wodurch sich jene Referenz für diesen klassischen Gitarrensound ergab. Genau hier setzt der Crazy Tube Circuits Triptychon, bildet die ursprüngliche Klangkette nach und bringt das typische Zusammenspiel der einzelnen Stufen zurück.

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Die drei wichtigen Sektionen

Das Pedal ist in drei unabhängige Bereiche (FUZZ, OCTAVE / BOOST, DRIVE) aufgeteilt, die jeweils eine zentrale Rolle für den Sound übernehmen. Die mittlere Sektion bildet das eigentliche Herz des Pedals. Hier arbeitet eine vollständig analoge 4-Voice-Fuzz-Engine, die von mehreren legendären Schaltungen inspiriert ist:

ff – angelehnt an den Dallas Arbiter Fuzz Face

vtb – inspiriert vom Vox Tone Bender

3/2 – basierend auf dem Sola Sound Tone Bender Mk1.5

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2 – orientiert am Sola Sound Tone Bender MkII

Die rechte Sektion erweitert den Sound um zusätzliche Obertöne und Präsenz. Sie arbeitet mit einer Dual-Voice-Architektur, die je nach Modus unterschiedliche Ergebnisse liefert.

Im Boost-Modus stehen zwei verschiedene Treble-Booster-Sounds zur Verfügung.

Im Oktavmodus verwandelt sich der Bereich in ein Upper-Octave-Fuzz, das zwei unterschiedliche Stimmen bietet – von klar und artikuliert bis gesättigt und obertonreich.

Die linke Sektion bildet das Fundament und simuliert das Verhalten eines aufgedrehten Verstärkers. Dabei geht es nicht um einen typischen Overdrive im engeren Sinne, sondern um das Gefühl von Kompression, Ansprache.

Diese Sektion kann subtil eingesetzt werden, um Sustain und Klarheit zu verstärken, oder weiter aufgedreht werden, um die gesamte Gain-Struktur zu formen – ähnlich wie bei einem echten Amp, der an seiner Grenze betrieben wird.

Der Crazy Tube Circuits Triptychon liefert das Zusammenspiel von Fuzz, Obertonsteuerung und Amp-Drive.
Crazy Tube Circuits Triptychon · Quelle: Crazy Tube Circuits

Siliziumherz mit Germanium-Seele

Im Inneren des Triptychon schlägt ein Siliziumherz, genauer gesagt ein speziell entwickeltes Design mit sechs Siliziumtransistoren in Metallgehäusen. Ziel ist es, den begehrten Germanium-Klang und das typische Spielgefühl zu liefern, jedoch ohne die bekannten Nachteile wie Instabilität oder starke Temperaturabhängigkeit.

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Crazy Tube Circuits Triptychon
Crazy Tube Circuits Triptychon

Verfügbarkeit und Fazit

Mit dem Crazy Tube Circuits Triptychon verfolgt der Hersteller einmal mehr einen interessanten Ansatz, der über die Idee eines reinen Fuzz- und Overdrive Pedals hinaus geht. Wenn es bei diesem Konzept etwas zu bemängeln gibt, dann ist es die aufwendigere Bedienung durch den großen Funktionsumfang. Mal eben schnell geregelt, geht halt nicht. Erhältlich für 315,00 € hier bei Thomann.de*.

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