Iftah Sting 2: Der Acid-Generator ist jetzt auch als Plugin für alle DAWs verfügbar!
VST3, AU und CLAP bringen Stings Acid-Sequencing erstmals auch nach Bitwig, Logic Pro und Co.
Bislang war Iftah Sting 2 exklusiv Max-for-Live- und Ableton-Push-3-Standalone-Nutzern vorbehalten. Genau das hat sich jetzt geändert: Iftah hat seinen Acid-Line-Generator heute als eigenständiges Plugin für macOS, Linux und Windows veröffentlicht. Damit seid ihr nicht mehr zwingend auf Ableton Live angewiesen, Sting 2 läuft ab sofort auch in Bitwig Studio, Logic Pro und jeder anderen kompatiblen DAW.
Iftah Sting 2: Der ultimative Acid-Generator als Ableton-Device und Plugin
Was die Plugin-Version technisch mitbringt
Der coole Sequencer bleibt dabei natürlich unverändert: Vier generative Algorithmen sorgen weiterhin für die charakteristischen, sich organisch entwickelnden Acid-Patterns. Neu hinzugekommen ist allerdings ein Multi-Voice-Counterpoint-Modus, mit dem sich gleich zwei Linien, Chords und eine Basslinie gleichzeitig generieren lassen. Sehr cool!
Zum Funktionsumfang gehören außerdem ein MIDI-File-Import, eine eigene Modulationssektion mit zwei LFOs sowie Hardware-Support, euer Novation Launchpad oder Monome lässt sich damit direkt zu einem vollwertigen Performance- und Kompositionssystem umfunktionieren.
Barrierefreiheit als zentrales Feature
Besonders bemerkenswert ist der Fokus auf Accessibility in der neuen Plugin-Version. 15 Farbthemen stehen zur Verfügung, darunter Optionen für Farbenblindheit, zusätzlich lassen sich eigene Themes erstellen. Noch weiter geht ein eigens entwickeltes Accessibility-Interface, das direkt mit gängigen Screen-Readern wie VoiceOver und NVDA kommuniziert, ebenso mit Skripten wie REAPERs OSARA. Sting 2 wird dadurch für blinde und sehbehinderte User genauso zugänglich wie für sehende. Ein guter Move.
Preis und Verfügbarkeit
Iftah Sting 2 als Plugin kostet euch auf der Website des Entwicklers 35 Euro und läuft als VST3-, AU– oder CLAP-Plugin in jeder kompatiblen DAW oder jedem Plugin-Host, unter macOS (nativ für Apple Silicon und Intel), Linux und Windows. Wer das Budget dafür gerade nicht hat, bekommt über die kostenlose Version täglich sieben Downloads, die sich am nächsten Tag wieder zurücksetzen.
Iftah Sting 2: Der neue Acid-Generator für Ableton Live und Push 3 – Pay What You Want!
[07. Juli 2025] Mit Sting 2 veröffentlicht der Entwickler Iftah eine neue Version seines Acid-Generators für Max for Live. Dieser erinnert nicht nur an den legendären TB-303-Sequencer, sondern bringt klanglich und funktional nochmals mehr Möglichkeiten. Die Besonderheit liegt in der improvisatorischen Arbeitsweise und dem musikalischen Aufbau der Patterns, die sowohl innerhalb von Ableton Live als auch im Standalone-Betrieb mit Push 3 verfügbar sind. Dadurch entsteht ein kreativer Workflow, der sowohl klassische Acid-Lines als auch experimentelle Sequenzen mit starker Ausdruckskraft zulässt.

Sting 2 bringt expressive TB-303 Sequenzen in Ableton Live
Diese Vielfalt an klanglichen Möglichkeiten, die Sting 2 von dem Entwickler Iftah liefert, basiert auf einem weiterentwickelten Algorithmus, der insbesondere im Bassbereich für mehr Druck und musikalische Kohärenz sorgt. Wer möchte, kann jederzeit zwischen dem neuen und dem ursprünglichen Algorithmus umschalten und so gezielt Einfluss auf das Klangverhalten nehmen.
Die Nutzung von Sting 2 fühlt sich spielerisch und intuitiv an. Über eine reduzierte Benutzeroberfläche lassen sich Patterns generieren, bearbeiten und in Echtzeit morphen. Dabei beeinflusst der zentrale Parameter „Type“ die stilistische Richtung der Pattern, während „Density“ bestimmt, wie komplex oder rhythmisch dicht die Sequenz erscheint. Neben den grundlegenden Steuerelementen für Notenanzahl, Offset, Gate und Akzent verfügt Sting 2 auch über eine direkte MIDI-Clip-Exportfunktion. Dadurch liegen generierte Patterns sofort als Clips in Ableton Live vor. Diese Integration spart nicht nur Zeit, sondern unterstützt auch einen effizienten Umgang mit spontan entstehenden Ideen.
So entstehen organische Acid-Patterns in Echtzeit
Für die detaillierte Klanggestaltung stehen im Inneren des Tools zusätzliche Features zur Verfügung. Eine Modulationsmatrix erlaubt die gezielte Steuerung zahlreicher Parameter, etwa durch Velocity, Aftertouch oder Slide. Besonders dynamisch wird das Klangbild durch die Funktion „Live“, mit der sich Automationen organisch anfühlen und lebendige Modulationen entstehen. Ob spontane Jams oder strukturierte Patterns – Sting 2 reagiert musikalisch auf jede Interaktion und bietet kreativen Spielraum auf einer neuen Ebene.
Die vollständige Unterstützung von Push 3 inklusive Standalone-Modus macht Sting 2 besonders für Live-Situationen attraktiv. Gerade hier entfaltet sich das Konzept eines flexiblen und direkt ansprechbaren Acid-Generators, der sich nicht nur an klassische Techno-Produktionen richtet, sondern sich in experimentelleren oder melodischeren Setups sinnvoll integrieren lässt. Wer den typischen TB-303-Flavour liebt, diesen aber um moderne Funktionen und einen musikalischen Kontext erweitern möchte, sollte sich Sting 2 unbedingt näher ansehen.
Preise und Spezifikationen
Iftah Sting 2 erhaltet ihr auf der Website des Entwicklers auf Basis „Pay-What-You-Want“, bei der ihr den Preis selbst bestimmen könnt (also natürlich auch als kostenlose Version).
Weitere Informationen
- Zur Produktseite bei Iftah
- Mehr über Iftah