von Julian Schmauch | 4,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Yamaha TurnT: Virtuell scratchen mit dem Smartphone und mehr

Yamaha TurnT: Virtuell scratchen mit dem Smartphone und mehr  ·  Quelle: Yamaha

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Yamaha hat vier Prototypen der Kollektion „Stepping out of the Slate“ vorgestellt. Und alle vier erweiteren das Musikhörerlebnis in Kombination mit eurem Smartphone. So ist Yamaha TurnT Bluetooth-Box mit Plattenarm, Smartphone-App und virtuelles Vinyl in einem. Dazu ist der Winder-Device eine virtuelle Spieluhr. Und diese zieht man auf. Dann wird der eigene Lieblingssong auf dem Smartphone abgespielt, bis man wieder aufzieht. Dann ist MusicLight eine Kerze. Solange diese brennt, läuft auf dem Smartphone eure Musik. Und bei RhythmBot sind vier kleine Rhythmusroboter mit eurem Smartphone verbunden. Und diese reagieren auf das, was ihr singt oder spielt!

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Yamaha TurnT: Virtuelles Scratching für zuhause

Wer immer schon einmal scratchen üben wollte, sich im DJing probieren wollte, für den und die ist TurnT vielleicht etwas. Auf der Kombination aus Bluetooth-Box und  Plattenspielerarm platziert ihr euer Smartphone mit laufender App. Dort wählt man einen Song aus. Dann „dreht“ sich die virtuelle Vinyl auf dem Bildschirm. Und darauf bewegt man den Tonarm. Und wie bei einem echten Plattenspieler beginnt sofort die Musik, inklusive Eiern und Knacksen. Hebt man den Tonarm wieder an und platziert ihn an anderer Stelle, spielt ein anderer Song. Will man anderes Album hören, wischt man auf dem Smartphone einfach nach oben.

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Die grundsätzliche Idee bei Stepping ouf of the Slate scheint das Haptische zu sein. Also Musikhören und Musikmachen durch Bewegung und Berührung wieder greifbarer zu machen. Mit dem zweiten Device, Winder, treibt Yamaha das auf die Spitze. Viele werden Spieluhren aus Kinderzimmern kennen. Die kleinen Musikboxen zieht man auf, dann wird immer das gleiche Lied zum Einschlafen abgespielt. Den Winder zieht man auch auf. Und solange sich dieser dreht, läuft auf dem Smartphone auch Musik. Auch werden die Unregelmäßigkeiten der aufgedrehten Feder in Winder auf die Abspielstablilität übertragen – LoFi-Feeling pur!

Yamaha MusicLight und RhythmBot: Noch mehr Haptik, noch mehr Romantik

Wem das zu viel Handarbeit ist, für den und die dürfte MusicLight interessant sein. Hier zündet man eine Kerze an. Und solange diese brennt, spielt die Musik. Auch wird die laufende Musik durch das Flackern des Kerzenlichts leicht verändert. Laut Yamaha will man dadurch eine Atmosphäre wie am Lagerfeuer erzeugen. Sobald die Kerze abgebrannt ist und erlischt, wird die Musik sanft ausgeblendet, bis sie schließlich stoppt.

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Bei der Sammlung „RhythmBot“ handelt es sich um vier Rhythmus-Instrumente. Und diese sind wie die anderen Devices mit dem Smartphone verbunden. Nur haben die vier virtuellen Perkussionisten nichts mit dem Hören von Musik zu tun, sondern mit dem Machen. Denn sie reagieren auf das, was man singt oder auf einem Instrument spielt. Auch kann man mit Klatschen oder auf dem Tischklopfen den vier eine Geschwindigkeit vorgeben, nach der sie dann ihre Rhythmusbegleitung erzeugen. Da es sich hier um Prototypen handelt, wird keines des Devices in genau dieser Form in die Läden kommen. Das Konzept dahinter ist aber durchaus spannend. So wird Musikmachen und Musikhören wieder haptischer. Was meint ihr, hat diese Idee Potential? Schreibt es und in die Kommentare.

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2 Antworten zu “Yamaha TurnT: Virtuell scratchen mit dem Smartphone und mehr”

    Sebastian sagt:
    0

    Ich weiß nicht genau warum, aber irgendwie finde ich die Sachen total genial. Wäre toll wenn die Spieluhr einen kleinen Vibrationsmotor oder ähnliches eingebaut hätte um die Schwingungen zu simulieren. Ich habe es als Kind geliebt, eine Spieluhr auf verschiedene Oberflächen zu stellen und auszuprobieren wie das den Klang beeinflusst.
    Bin gespannt ob und wie uns das in Zukunft begegnen wird.

    Specktorpedo sagt:
    0

    Mal sehen was sie mit ANX auf die Leute loslassen – ein AN2X wird ja schon lange gewünscht.

    Dies hier? Fällt mir nur wieder dieses eine Wort „Ergotheraphie“ ein… von daher: „wenns schee macht“.

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