von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Kovaluu Beats and Loops

Kovaluu Beats and Loops  ·  Quelle: Kovaluu

Kovaluu Beats and Loops App

Kovaluu Beats and Loops App  ·  Quelle: Kovaluu

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Hey, Pedale sind doch total überbewertet! Ihr könnt doch genauso gut einfach euer Telefon in ein Pedal mit Looper und eingebauter Drum-Machine verwandeln. Natürlich solltet ihr da ein bisschen aufpassen, schließlich sieht ein Display ohne Risse einfach viel besser aus. Aber ihr müsst ja auch nicht wirklich auf das Smartphone treten, wenn ihr die App Beats and Loops von Kovaluu benutzt. Nur so tun als ob, reicht für die Bedienung ja bereits völlig aus.

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Kovaluu Beats and Loops

Der finnische Entwickler Kovaluu hat sich vorgenommen, mal etwas Neues zu versuchen. Eine Drum-Machine wird in dieser App mit einem Looper kombiniert – so weit, so gut. Recht ungewöhnlich ist aber die Verwendung des in Smartphones eingebauten Näherungssensors. Dank dieses Sensors ermöglicht euch die App nämlich, das Telefon wie ein Pedal auf den Boden zu legen und dann quasi so zu tun, als ob ihr dies mit dem Fuß bedient. Normalerweise ist der Näherungssensor dafür verantwortlich, den Bildschirm abzuschalten, wenn ihr das Telefon an das Ohr haltet. Wie ihr seht, taugt dieser aber auch sehr gut für Gestensteuerung.

Ihr könnt alleine mit dem Fuß Songs starten und wieder stoppen, Drum-Fills auslösen, zwischen Parts des Songs wechseln und auch Loops aufnehmen (schließlich wird die App ja als Looper angeboten). Die App unterstützt die Kombination mit Audio und MIDI-Interfaces, darf also durchaus als bühnentauglich bezeichnet werden.

Kovaluu Beats and Loops App

Kovaluu Beats and Loops App

Die eingebaute Drum-Machine kommt mit 50 fertigen Beats, die jeweils aus A- und B-Teil bestehen, sowie passenden Fills. Das Tempo könnt ihr beliebig einstellen (auch mit Tap-Tempo), das Programmieren von neuen Kick-Patterns ist ebenso vorgesehen. Ein Vintage 60s Ludwig Kit, ein Cajon und ein Metronom stehen hier zur Auswahl.

Den Looper bedient ihr über das eingebaute Mikrofon, insofern kein Audiointerface im Spiel ist. Für die Vermeidung von Feedback solltet ihr den Ausgang aber mit externen Lautsprechern verbinden, zum Beispiel über Bluetooth. Auch ein Kopfhörer funktioniert natürlich. Die Aufnahmen synchronisiert die App automatisch zum Tempo.

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Ein Tuner ist ebenfalls integriert, Beats and Loops eignet sich bestimmt auch gut für ein paar Übungen zu Hause.

Ich bin mir sicher, dass der Hersteller keine zerstörten Telefone bezahlt, dafür seid ihr selbst verantwortlich. Die App ist in diesem Sinne eine sehr gute Übung für Körperbeherrschung, ich traue allerdings nicht meinem Muskelgedächtnis.

Spezifikationen und Preis

Beats and Loops läuft nicht nur mit iOS (11 oder neuer) auf iPhone, iPad, iPod touch, sondern auch auf Android-Geräten, die Android 6.0 oder neuer installiert haben. Der Preis beträgt 3,89 Euro im Google Play Store, im Apple App Store müsst ihr 4,49 Euro bezahlen.

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