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tinami controller modular

tinami controller modular  ·  Quelle: tinami

tinami editor

tinami editor  ·  Quelle: tinami

tinami-blueprint

tinami-blueprint  ·  Quelle: tinami

tinami technik modular

tinami technik modular  ·  Quelle: tinami

iZotope RX 7

iZotope RX 7  ·  Quelle: iZotope / YouTube

Tinami Verschiedene Knoepfe

Tinami Verschiedene Knoepfe  ·  Quelle: Tinami

Der Tinami ist sicher nicht der erste „modulare Controller“, weshalb man immer zuerst prüfen muss: „Ist das nun das Ding, wo die Leichtigkeit der Modularität sinnvoll ist gegenüber einer festen Konfiguration?“

Die Idee ist immer noch sehr gut, nämlich endlich einen Controller zu haben zu genau dem Problem, das man hat. Seien es ein Synthesizer oder bestimmte Knöpfe, die ein iPad physisch nicht haben kann und daher auch „blind“ bedient werden kann oder etwas für die eigene Reaktor-Bastelei. Das System ist nicht dazu gedacht, es auf der Bühne umzubauen, sondern die Elemente passend zu stecken und sie dann zu belegen.

Tinami – ein modularer Controller

Für die Belegung mit Funktionen gibt es einen Editor, der MD1-Blueprint heißt. Das System ist nach dem „Zusammenbau“ ein ansehnlicher Kasten mit 16 Knöpfen. Es ist der Modularität geschuldet, dass es ein symmetrisches Gehäuse ist und man auch Knöpfe, Taster und ähnliches austauschbar einbauen kann. Es gibt insgesamt 16 Speicher für die Sets, und das Gerät hat neben USB auch MIDI-DIN-Buchsen, sodass man es auch für Hardware-Synthesizer nutzen kann, bei denen ein paar Parameter fehlen und man gerade diese schmerzlichst vermisst.

SysEx!

Ganz wichtig für den Bau eigener Programmer und Controller von und für Hardware sind SysEx-Strings und NRPNs. Denn ohne diese wäre so ein Controller nur die Hälfte wert und funktionierte bei einigen Synthesizern gar nicht erst. Das wird und soll der Editor dann erledigen. Dass Projekte dieser Art oft genau das fehlen lassen ist der Grund, weshalb der Synthnerd da eher nicht anbeißt. Der andere kann die grobe Abmessung sein, die sich hier aber in Grenzen hält. Andere Angebote erinnern an Lego Duplo. Wie schon erwähnt, ach nee, hatte ich noch gar nicht: Dies ist ein Kickstarter-Projekt und braucht erst ein paar Mitmacher, bevor es realisiert werden kann.

Die Frage, ob man das braucht, richtet sich nach meiner Erfahrung an die, die viel auf der Bühne oder im Studio bestimmte Knöpfe eigentlich immer genau so haben möchten und auch so beschriften möchten, dass es genau zu dem Problem passt. Es ist zwar änderbar, aber nicht mit „mal eben“. So ist dies eigentlich zwar modular und man KANN es ändern – es wird aber in der Praxis so sein, dass man sich für die wichtigen Dinge davon vielleicht sogar 2 oder 3 kaufen wollen würde, damit alles abgedeckt ist. Beispiel? Editor für den Roland Alpha Juno-1 oder PG300-Ersatz bis hin zu Softsynths wie Diva nachbauen und so aufstellen, dass alles, was mit der Maus keinen Spaß macht, hier abgebildet werden kann, ebenso Effekte und iPad-Apps.

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