Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 ·  Quelle: ThatKlick

Hier ist der neueste Stand in Sachen Drehknopf-Technologie! Der ThatKlick Classic ist ein für Gitarristen entwickeltes Produkt, mit dem ihr einen klanglichen Sweetspot eurer Gitarre einfach als Preset speichern könnt. Ich finde das Produkt so einfach wie großartig. Doch würdet ihr wirklich 20 Dollar für so einen Knopf bezahlen?

ThatKlick Classic

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einem den Alltag erleichtern. Habt ihr ebenfalls ein Instrument in eurer Sammlung, dessen klanglicher Sweetspot nicht bei komplett aufgedrehter Potistellung liegt? Ein Beispiel: Ich besitze einen Jazz Bass mit Vol, Vol, Tone. Dessen brummfreie Tonabnehmer liefern die beste Dynamik, wenn ich beide Volume-Regler auf 75 % zurückdrehe. Auch der Tonregler hat einen Sweetspot im unteren Regelweg, weil irgendein Dödel ein lineares Poti verbaut hat. Diese Einstellungen könnte ich mit dem ThatKlick Classic ganz einfach abspeichern. Und so geht’s …

Zunächst bietet der Hersteller erstmal nur geriffelte Potikappen im Strat-Stil an. Diese besitzen einen winzigen Hebelmechanismus, der es erlaubt, die gewünschte Position auf dem Regelweg mit einer Rastposition zu versehen. Das Poti kann noch immer von 0 bis 100 aufgedreht werden. Doch wenn unterwegs die vorbestimmte Position erreicht wird, macht es kurz Click, damit man sie bemerkt. Durch Herausziehen des Hebels wird die Markierung „gelöscht“ und der Knopf dreht wie gewohnt. Lötarbeiten sind nicht notwendig, da lediglich die Potikappe getauscht wird. Das bedeutet allerdings auch, dass ihr auf das vorgegebene Design des Herstellers angewiesen seid.

Knopfangebot

Aktuell ist ThatKlick nur in der Classic-Version in vier Varianten erhältlich: schwarz und weiß, jeweils mit silbernem oder goldenem Schiebeschalter. Da sie als Austausch für eine Stratocaster gedacht sind, bin ich verwundert, warum die Knöpfe nicht mit den gewohnten Zahlen bedruckt sind. Ich bin mir sicher, dass sich der eine oder andere an der veränderten Optik stören wird. Die Knöpfe sollen für die allermeisten Potentiometer passen. Allerdings denke ich, dass das Strat-Design bei einer Les Paul etwas dämlich aussehen wird. Und dann ist da ja auch noch der Preis.

Preis

Ein einzelner ThatKlick Classic kostet je nach Farbe zwischen 20,99 und 22,99 US-Dollar. Das heißt, ein Set mit drei Knöpfen für eine Strat ist ganz schön kostspielig. Seht ihr einen Nutzen in den Dingern oder ist das für euch reine Geldverschwendung?

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dany
1 Monat her

man sollte sein instrument schon kennen
sowas hilft nicht dabei, es ist dynamisch, nicht an einempunkt festzusetzen

Gingerhead
1 Monat her

Kann für den Einen oder Anderen ganz nützlich sein, wenn man aus welchem Grund auch immer eine gewisse Reproduzierbarkeit braucht. Aber hey, fürn Zwanni pro Poti?
Ok, man muss ja nicht jedes Poti damit ausstatten, vielleicht reicht auch ein Ton-Poti mit Klick, und der Rest bleibt dann konventionell. Ein ganzer Satz solcher Dinge wäre aber in der Tat zu kostspielig.

Jens
1 Monat her

Finde die Idee genial und frage mich, warum da vorher noch keiner drauf gekommen ist.

Rolf.Jo.Maier
1 Monat her

Wieder so ein Dingens auf das die Gitarristen-Gemeinde seit Jahrzehnten gewartet hat oder das bisher keine Sau vermisst hat, denn eigentlich sollte es jedem Klampfer möglich sein auch ohne solche Gimmigs die nur eine gut gemachte Kapital-Generierung für die cleveren Typen sind die hinter diesem Projekt stehen den – Sweet-Point-bei den Poti-Einstellungen zu finden. Im übrigen sind für mich die gesamten Regel-Strecken meiner Gitarren- und Amp- bzw. Effekt- Potis sogenannte – Sweet-Points-. Ich brauche diesen Scheiß nicht um meinen Sound permanent zu reproduzieren. Mir reicht meine Gehör und das was ich mit meinen Fingern an beiden Händen zu Wege sprich… Read more »