von  Dirk  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 7 Min
Sampler trifft auf Drum-Synthese: 3x Gear für ein Perfect Match

Sampler trifft auf Drum-Synthese: 3x Gear für ein Perfect Match  ·  Quelle: Elektron

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Sampler trifft auf Drum-Synthese – dies ist das Motto für ein Perfect Match, mit dem du immer wieder neue Drums-Sounds und deine eigenen Kits erstellst, ohne dafür keine typische Drum-Machine zu benutzen. Wir zeigen dir drei Produkte für den Einstieg und das Setup lässt sich beliebig erweitern.

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Sampler trifft auf Drum-Synthese

Der Titel klingt ein bisschen plakativ, bringt die Grundidee aber eigentlich ganz gut zum Ausdruck. In unserer Serie Perfect Match wollen wir dir ja immer drei Produkte aus der Welt der Musiktechnik zeigen, die auf ihre Art gut zusammenpassen. Ideengeber für das heutige Trio ist ein Gerät, das 2025 auf der Superbooth vorgestellt wurde. Vermona drumDING (hier mehr dazu) kombiniert nämlich Drum-Sampler und Drum-Synthesizer unter einer Haube.

Das Konzept ist irgendwie recht spannend, denn oft gibt es entweder typische Drum-Sampler oder Drum-Machines neben Gerätschaften, die eher wie ein Drum-Synthesizer funktionieren. Die meisten dieser Produkte sind mehr auf eine einzelne Aufgabe ausgerichtet, deshalb ist so ein Zusammenspiel von Sampler und Synthesizer eine sehr naheliegende Kombination.

Wir wollen hier gar nicht beanspruchen, auf eine total innovative Idee gekommen zu sein, stattdessen geht es mehr darum, ein kleines Setup zusammenzustellen, das den Gedanken „Sampler trifft auf Drum-Synthese“ einmal mit drei passenden Produkten durchgeht.

Dabei gilt mal wieder, dass hier durchaus auch andere Kombinationen gut zusammenpassen und dieses Setup auch nicht eine eher klassische Drum-Machine ersetzen soll, sondern alles stattdessen als eine Ergänzung oder Alternative funktioniert.

Sampler statt Drum-Machine

Digitakt 2
Elektron Digitakt II · Quelle: Thomann

Um die Idee „Sampler trifft auf Drum-Synthese“ anzugehen, muss logischerweise ein Sampler die Basis bilden. Und nicht irgendein Sampler, sondern so einer, der über einen internen Sequencer verfügt – also für das Programmieren von Rhythmen taugt. Zudem sollte dieser Sampler auch wirklich einen Audioeingang bieten und sampeln können – das ist ja nicht mehr bei jedem sogenannten Sampler heute der Fall. Idealerweise sollten es zwei Eingänge sein, um auch in Stereo zu sampeln, falls du die Sounds vielleicht mal direkt mit einem Effekt bearbeiten willst.

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Denn es geht um die Idee, hier einen Drum-Synthesizer anzuschließen, damit erstellte Drum-Sounds zu sampeln und damit dann die Beats im Sampler entstehen zu lassen. Der Vorteil ist natürlich klar, denn so kannst du wesentlich mehr aus deinem Drum-Synthesizer herausholen – oft sind diese in der Anzahl der Stimmen ja eher begrenzt.

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Zudem bekommst du mit dem Sampler die Möglichkeit, den Sound noch zusätzlich zu formen oder mit einem weiteren Sample zu kombinieren. Praktisch ist in diesem Zusammenhang also auch die Möglichkeit, ein Resampling vorzunehmen.

Machen wir es kurz: Unser Vorschlag lautet Elektron Digitakt II. Der Sampler ist preislich eher etwas höher angesetzt, bietet aber sämtliche Voraussetzungen, die wir gerade genannt haben. Außerdem ist der Sequencer hier eine Wucht – speziell für elektronische Musik. Hier bei Thomann* bekommst du den Sampler.

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Elektron Digitakt II
Elektron Digitakt II
Kundenbewertung:
(69)

Als günstigere, kompaktere und sogar mobile Lösungen kommen Teenage Engineering EP-133 K.O. II* und der noch ziemlich neue AKAI Professional MPC Sample* in Frage. Auch Ableton Move* ist in diesem Zusammenhang durchaus einen Blick wert, speziell dann, wenn du ein portables Modell mit perfekter Verzahnung zu Ableton Live bevorzugst.

cre8audio West Pest für mehr als nur Drum-Synthese

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Okay, West Pest von cre8audio ist kein dedizierter Drum-Synthesizer und eignet sich auch für tonale Sounds, FX und mehr. Aber genau darum soll es ja bei dem Konzept „Sampler trifft auf Drum-Synthese“ gehen – auch wenn das vielleicht etwas widersprüchlich klingt.

Denn letztendlich lassen sich mit so gut wie jedem Synthesizer auch tolle Drum-Sounds erzeugen. Und eben mehr! Mit West Pest bekommst du also endlos viele kreative Möglichkeiten, um im Zusammenspiel mit dem Sampler komplette Tracks zu erzeugen – angefangen bei den Drums.

Was West Pest etwas abhebt, ist das Konzept. Denn hierbei handelt es sich um einen kleinen Synthesizer, der sich an den West-Coast-Stil anlehnt. Dafür typische Features wie Wavefolder, FM oder Low-Pass-Gate liefern gute Voraussetzungen für interessante Drum- und Percussion-Sounds.

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Mit den Patch-Buchsen an der rechten Seite gibt der zum Eurorack kompatible Synthesizer einige Möglichkeiten für Soundexperimente. Über das integrierte Button-Keyboard kannst du Sounds direkt triggern und dann zum Beispiel schnell mit dem Sampler einfangen. Es gibt aber auch einen internen Sequencer, der (über MIDI) synchron zu deinem Sampler laufen kann und auf Wunsch sogar generative Sequenzen spielt. Mit den ein paar Zufalls-Funktionen (wie für den Oszillator) ist West Pest immer für ein paar Überraschungen gut.

Unterm Strich ist dieser kleine und recht günstige Synthesizer aber weit mehr als nur eine Sample-Quelle und genau deshalb auch unsere Empfehlung. cre8audio West Pest bekommst du hier bei Thomann*.

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cre8audio West Pest
cre8audio West Pest
Kundenbewertung:
(27)

Behringer Edge als Ergänzung für dieses Setup

Der Behringer Edge erweitert als semi-modularer Percussion-Synthesizer dieses „Sampler trifft auf Drum-Synthese“-Setup. Der kleine Synthesizer ist voll und ganz auf analoge Drum- und Percussion-Sounds getrimmt und das prädestiniert ihn schon deshalb als Ergänzung.

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Behringer Edge orientiert sich am Moog DFAM*, in dem Sinne ist das Original natürlich ebenso als Empfehlung zu verstehen. Edge klingt im Vergleich nicht ganz so sehr nach Moog, was ihn als eher neutralen Drum-Synthesizer interessant macht. Zudem ist der Preis natürlich unschlagbar.

Die Sound-Architektur ist übersichtlich und zielgerichtet: Zwei Oszillatoren, Sync, FM, Noise-Generator, 24 dB Filter (umschaltbar zwischen Tief- und Hochpass) sowie ein VCA sind für das Erzeugen der Sounds zuständig.

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Edge kann von Kicks über Snares und Hi-Hats bis hin zu Percussions so ziemlich alles abdecken und ist im Verbund mit West Pest noch interessanter. Du kannst zum Beispiel von beiden Samples aufnehmen und diese dann im Sampler miteinander kombinieren und resampeln.

Spannend ist aber auch die Möglichkeit, die beiden Synthesizer über Patchkabel miteinander zu verbinden und Sounds zu erzeugen, zu denen die beiden Synths für sich alleine gar nicht fähig sind. Genau diese Kombinationsmöglichkeiten machen dieses Trio so interessant. Behringer Edge bekommst du hier bei Thomann*.

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Behringer Edge
Behringer Edge
Kundenbewertung:
(225)

Fazit: Warum dieses Trio ein Perfect Match ist

Es muss nicht immer eine klassische Drum-Machine oder ein purer Drum-Synthesizer sein. Bei der Idee „Sampler trifft auf Drum-Synthese“ geht es darum, das Beste aus zwei Welten miteinander zu kombinieren.

Ein Sampler wie Elektron Digitakt II bietet dafür die wichtigen Voraussetzungen. Hiermit kannst du (Drum-) Sounds aus dem Synthesizer sampeln, neu Formen, mit anderen Samples kombinieren, alles mit Effekten bearbeiten und dann über Resampling sogar zu einem komplett neuen Sample machen. Der Sequencer bringt zudem alles mit, um interessante und abwechslungsreiche Grooves und Beats zu erstellen.

  • Elektron Digitakt II Leak
  • Cre8audio West Pest
  • Angecheckt Behringer Edge

Die beiden Synthesizer cre8audio West Pest und Behringer Edge funktionieren in diesem Setup nicht nur als pure Sample-Quelle – auch wenn das natürlich die Idee ist. Beide bringen aber genug Eigenständigkeit mit, um auch für Bässe, Leads oder zusätzliche Rhythmen im Verbund mit dem Sampler zu funktionieren. Und beide lassen sich auch miteinander verbinden, um so noch mehr kreatives Potential für das Sounddesign zu bekommen.

Ein Perfect Match für endlos viele Grooves und Sounds abseits der typischen Drum-Machines.

Weitere Infos zum Thema

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