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ROLI Equator2 mit Seaboard Controller

ROLI Equator2 mit Seaboard Controller  ·  Quelle: ROLI

ROLI Equator2

ROLI Equator2  ·  Quelle: ROLI

ROLI Equator2 ist ein Synthesizer-Plug-in, das besonders stark auf die Ausdrucksmöglichkeiten von MPE setzt. Das ermöglicht expressives Spiel mit den dazu fähigen Controllern. Die nächste Generation?

ROLI Equator2

Zumindest ROLI ist ganz selbstbewusst und bezeichnet das Plug-in als die „nächste Generation“ von MPE-fähigen Synthesizern. Die Neudefinition von expressivem Sounddesign soll hiermit möglich sein. Das ist doch ein verlockendes Versprechen!

Sechs sogenannte Source Slots laden zum Erstellen von Sounds und Klängen ein. Die könnt ihr in Kombination mit verschiednen Synthese-Engines benutzen. Da gibt es Wavetable-Oszillatoren, diverse Wellenform-Samples, einen Multi-Sampler, eine Granular-Engine oder FM zur Auswahl. Damit lassen sich bestimmt so einige spannende Patches zusammenstellen.

Der Sampler alleine bietet Zugriff auf 42 Instrumente, die aus aufwendig erstellten Multi-Samples bestehen. 220 Artikulationen und Variationen sind damit denkbar. Da sind zum Beispiel Vintage-Synthesizer wie das Roland System-100 dabei oder „weltliche“ Instrumente wie eine Sitar. Den Import von eigenen Samples unterstützt die Engine aber ebenso.

ROLI Equator2

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Und logisch, hier geht es um viel Bewegung und Modulation – ansonsten wäre MPE-Support ja auch völlig überflüssig. Das Modulations-System ist von den Eigenprodukten Cypher2 und Strobe2 beeinflusst. Hüllkurven, LFOs, Makros oder das Keytracking sorgen hier für die Action. Effekte, Filter und Dynamikprozessoren dürfen natürlich nicht fehlen. So eine Ausstattung gehört ja mittlerweile zum Standard eines Software-Synthesizers. Mit einem flexiblen Routing-System und dafür vorgesehenen Slots stellt ihr schnell eigene Effekt-Ketten zusammen.

Ihr müsst euch aber nicht zwingend mit Sounddesign beschäftigen, auch wenn das doch ein großer Spaß ist. 1300 Presets mit über 500 neuen Patches (extra für MPE) lassen auch so keine Langeweile aufkommen. Wer mit „gewöhnlichen“ MIDI-Controllern arbeitet, bekommt immerhin 800 Presets dafür. Aber klar, MPE steht im Vordergrund. ROLI betont, dass da besonders die beiden Seaboard-Controller RISE und Block profitieren. Wenn ihr diese Controller besitzt, solltet ihr euch also auf jeden Fall mal anschauen, was hier so drinsteckt.

Spezifikation und Preis

ROLI Equator2 läuft standalone oder als AU und VST3 auf macOS (10.14 und neuer) sowie Windows 10. Der Preis beträgt aktuell 175 Euro (sonst 219 Euro), ein Upgrade ist für kurze Zeit zum Preis von 90 Euro (statt 135 Euro) zu haben.

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