Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Reverend Crosscut Front 1

 ·  Quelle: Reverend

Die Firma Reverend ist seit so vielen Jahren am Markt und immer noch eine Art Underdog, dabei bauen sie nicht nur herausragend hochwertige E-Gitarren, sondern haben eigene Modelle im Angebot und nicht die hundertste Strat oder Paula. Die Reverend Crosscut bzw. Crosscut W erinnert etwas an die Tele, ist aber viel mehr. Eben eine Reverend.

Reverend Crosscut & Crosscut W

Ich hatte meine erste Reverend irgendwann so um 2008 gekauft – im mittleren Preisbereich unter 1000 und so gut verarbeitet, wie ich es noch nicht in dem Preisbereich erlebt hatte. Und auch meine späteren Modelle waren durch die Bank hervorragend, auch haptisch und klanglich. Ich gehe daher davon aus das auch die neue Reverend Crosscut hier den Weg weiter geht.

Die Bodyform kennen Fans der Firma schon von anderen Modellen, hier gibt es aber einen ganz eigenen Ansatz bei der Hardware. Es gibt zwei Modelle zu unterscheiden: Crosscut und Crosscut W. Das Modell mit W ist mit einem Wilkinson Strat-Style Tremolo ausgestattet, die Gitarre ohne Buchstaben mit einer Tele-style Metallplatte nebst Bridge. Die Control Plate ist in beiden Fällen auch Tele-style. Es gibt auch eine Kontur für den Schlagarm – also hier keine aufgeriebenen Unterarme.

Reverend Crosscut Crosscut W

P90 meets Humbucker

Während Body aus Korina und Hals aus geröstetem Ahorn (wahlweise mit Griffbrett aus geöstetem Ahorn oder Pau Ferro) eher normal sind, sind die Hybrid Railhammer Cleancut Pickups schon etwas Besonderes. Diese sollen den beliebten P90-Sound liefern, dabei aber wie ein Humbucker das typische Singlecoil-Brummen unterdrücken. Quasi das Beste aus beiden Welten – und was gibt es besseres als P90-Sound? ;)

Ich freue mich zudem, dass Reverend auf das „fenderige“ Headstock setzt und nicht die „gibsonige“ Version. Dazu ein Boneite-Sattel, der die klanglichen Vorzüge von Knochen mitbringt, aber kein Knochen und dabei sogar haltbarer ist. Finde ich sehr angenehm.

Reverend Crosscut Front

Außerdem wie immer verbaut: Treble Bleed, Kondensatoren mit 10%-Rating, 6 Schrauben Neckplate, 3er String Tree, Locking Tuner, 10% Pots, Pure Tone Jack (2 Kontakte am Input pro Ader) und Bass Contour. Der dicke Regler über den Saiten dreht die Bässe stufenlos und passiv raus – ein Feature, dass ich mir eigentlich von allen Gitarren wünschen würde und an meiner Jazzmaster sehr vermisse.

Preis und Marktstart

Die Reverend Crosscut gibt es in Oceanside Green, Natural und Italian Purple für 1199 USD.

Die Reverend Crosscut W in Midnight Black, Chronic Blue und Metallic Red Burst für 1329 USD.

Mehr Infos

Video

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.