von stephan | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 ·  Quelle: Orange

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Die britische Verstärkerschmiede ist wohl am ehesten für dreckige Rocksounds bekannt. Mit dem Crush Acoustic 30 stürzt sich der Hersteller nun in den Markt der batteriebetriebenen Akustikverstärker. Orange für Singer und Songwriter – kann das gutgehen?

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Crush Acoustic 30

Auf den ersten Blick sieht er doch ganz stylisch aus, mit seinem angewinkelten Gehäuse. Und er ist glücklicherweise sogar in Schwarz* erhältlich!

Der neue Amp hat 30 Watt, einen Effekt-Loop, AUX-Eingang, 2 Effekte und 2 Kanäle.

Das klingt doch schon mal sehr vielversprechend. Schauen wir uns die Details genauer an.

2 Kanäle

Kanal 1 ist für eure Gitarre bestimmt. Zu feurige Tonabnehmer können mittels Pad-Schalter um 10 dB abgesenkt werden.

Anschließend stehen zur Signalbearbeitung ein Dreiband-EQ und Colour-Schalter bereit. Letzterer bewirkt die übliche Badewanne in den Mitten bei gleichzeitige Anhebung der Präsenz.

Kanal 2 ist für Gesang oder einen zweiten Spieler ausgelegt. Er verfügt über Phantomspeisung sowie einen Zweiband-EQ.

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Effekte

Die Effektsektion empfinde ich leider als unglücklich gelöst. Zwar sind Reverb und Chorus zwei gängige Effekttypen, allerdings werden diese mit einem einzigen durchgehender Drehregler bedient. (Roland Cubelässt grüßen.) In der Realität kann also immer nur ein Effekt benutzt werden. Schade!

Ich gehe davon aus, dass sich die meisten Straßenmusiker keinen Chorus auf die Stimme routen werden. Folglich hätte Orange es gleich beim Hall belassen können.

Mit einem Blend-Regler kann der gewünschte Effekt auf beide Kanäle verteilt werden.

Globales Notch-Filter

Neigt eure Gitarre zum Feedback, so ist das Notch-Filter euer Freund. Allerdings ist auch diese Funktion global, sodass sie im Zweifel gleichzeitig den Klang eurer Stimme verändert. Ich weiß nicht … macht das Sinn?

Batteriebetrieben

Der Verstärker kann mit 10 AA (LR6) Batterien auch unterwegs betrieben werden. Bei voller Lautstärke gibt der Hersteller eine Laufzeit von ca. 3 Stunden an. Bei 50 % des Volumes sogar 5 Stunden.

Preis

(*=Affiliate Link)

weitere Informationen

Video

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Bildquellen:
  • Orange Crush Acoustic 30: Orange
  • Black is beautiful: Orange
  • das Bedienfeld: Orange
  • die Rückseite: Orange
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3 Antworten zu “Orange Crush Acoustic 30: Akustisch statt Rockbraten”

    Prypjat Syndrome sagt:
    -1

    Hm,
    derzeit ist die JBL eon one compact recht kompromiss- und konkurrenzlos. Kein Vergleich zur orangenen Box. Im Jahr 2019 immer noch AA-Akkus aufladen? Hm. Und 3-5h Akkulaufzeit sind einfach mal viel zu wenig. Ernsthaft, der JBL -Lautsprecher schafft bis zu 12h.

      stephan sagt:
      -1

      Cool, vielen Dank für deinen Input! Die JBL werde ich mir gleich mal ansehen.

        Dave sagt:
        -1

        psssssss: #wh10v3 offiziell über Ibanez Mitarbeiter Kontakt gesichtet. Erscheint 2020 (es sind aber schon Modelle im Umlauf!)! Wenn es gut sein sollte: Dann kommt mein WH10v1 und das v3 zusammen aufs Board. Dabei nutze ich Wahs nicht mehr LOL

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