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Audio Artery One DJ 1.7

Audio Artery One DJ 1.7  ·  Quelle: Audio Artery

Audio Artery One DJ 1.7

Audio Artery One DJ 1.7  ·  Quelle: Audio Artery

Soeben hat Audio Artery Version 1.7 seiner DJ-Software One DJ zum Download freigegeben, deren Hauptanliegen die Unterstützung von VST-FX ist. Damit steht den Anwendern quasi das ganze Arsenal kostenloser und kostenpflichtiger Effekt-Plugins zur Verfügung, um ihre DJ-Session gehörig „aufzubohren“. Der Hersteller setzt auf eine direkte Integration in Ones GUI und Audio Routing System. Wie man im Video sehen kann, handelt es sich um ein recht flexibles Mapping-System, bei dem die Regler-Zuweisungen aus dem Plugin direkt in das grafische Benutzerinterface von One übernommen werden. Somit gehören sogar DAW-Tools wie Sugar Bytes Turnado, Filter-Plugins wie FXpansions Edge auch Glitch-Tools wie iZotopes Break Tweaker zum potenziellen Repertoire. Gleichzeitig mit dem Update trennt sich Audio Artery von der Bezeichnung „Core Edition“ (Anmerkung: es waren mal zwei Versionen geplant) zugunsten der Bezeichnung „One DJ“. Bis Ende Januar könnt ihr die Software zum alten „Core“ Preis von 49 Euro + MwSt. erstehen. 

Grundsätzlich dürften One DJ User wohl begrüßen, VST-FX in ihre DJ-Software integrieren zu können, stellen sie doch eine gute Möglichkeit dar, das kreative Arsenal kostengünstig, ja sogar kostenlos zu erweitern. Allerdings muss bei einem solchen Schritt natürlich gewährleistet sein, dass der Crash eines Plugins nicht einen Absturz des Sounds oder der Software als Ganzes nach sich zieht. Ein VST Crash Guard, wie ihn seinerzeit M-Audios Torq innehatte, ist in diesem Zusammenhang wohl unabdingbar. Fraglich ist zudem, wie es auf dem Mac aussehen wird. Ob die eigenen FX-Plugins in der Praxis tatsächlich störungsfrei laufen, sollte vor einem Set vor Publikum hinreichend evaluiert werden. Das könnt ihr durchaus auch mit der Demo ausprobieren, die hier zum Download angeboten wird und die per Zufallsgenerator zwischen 15 und 70 Minuten mit allen Funktionen auf dem Mac oder Windows Rechner arbeitet. Inwiefern so ein Zeitraum repräsentativ genug ist, sei mal dahingestellt, aber es dürfte reichen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, was sich mit „One DJ“ so alles anstellen lässt – und was nicht. Wer auf Controller-Unterstützung und erweiterte Funktionen verzichten kann, darf ruhig auch einen Blick auf die „Free Version“ werfen.

Hauptmerkmale Update 1.7 One-DJ

  • Unterstützung von VST-FX für FX-Panels und den Timeline-Modus
  • Re-Design der FX-Panels für bessere Gebrauchstauglichkeit
  • Verbesserter Audio Decoder
  • Unterstützung für Reloop Terminal Mix 8 und Pioneer DDJ SB Controller.
  • Diverse Gebrauchstauglichkeits Updates und Bugfixes, u.a. für mehr Stabilität, MIDI-Mappings …

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