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Mutable Beads

Mutable Beads  ·  Quelle: Mutable Instruments

Mutable Instruments haben ihn schon länger angekündigt – den Nachfolger des Clouds namens „Beads“ gibt es fürs Eurorack mit höherer Audioqualität, größerem Speicher und mehr von allem. Es ist eigentlich eher ein neues Modul als ein Update.

Höher – Schneller – Weiter

Weshalb Mutable Instruments alle neuen Module immer ähnlicher benennt: Plaits, Braids, Beads weiß niemand, aber dass sie sich lohnen, hat sich herumgesprochen. Es lässt sich nun auf 48kHz einstellen und mit 1612 Bit betreiben. Intern wird mit 0,25 ms Latenz gearbeitet, was wirklich wenig ist. Intern wird mit 32 Bit gerechnet. Es wurde an Qualität, Menge und Möglichkeiten gearbeitet.

Beads

Beads ist primär ein Granular-Prozessor und Delay mit Chaos-Einlauf. Es ist faktisch ein komplettes Redesign. Für den Kern sind auch die Knöpfe größer geworden und sie haben mehr Abstand. So lassen sich Size und Density und natürlich Shape gut anfassen. Die LEDs sind nach außen gewandert statt „oben“.

Die Zufalls- und Chaos-Funktionen lassen sich per CV in 16 Bit ansteuern. Es gibt für die großen vier Buttons jeweils eine eigene Chaos-Steuerung. Der Freeze-Knopf „vereist“ und merkt sich das aktuell in den Eingang gespielten Recording bzw. was im Speicher ist und macht diesen Sound dann „stationär„. Wie ein Granular-Sampler für „durchlaufende“ Sounds oder als Effekt. Gedacht ist das für interessante Flächen und Texturen und daher stammt auch der Name „Texture Synthesizer“. Es gibt so viele Änderungen, dass man eher von einem neuen Modul sprechen sollte und daher folgt eine sehr vereinfachte Menge einiger interessanter Eigenschaften:

Die drei Granulanten

Die drei Betriebsarten für die Haupt-Engine können extern geclockt und verCHAOSt werden und nennen sich Latched, Gated und Clocked. Das Chaos ist fast noch wichtiger, um der „Wolke“ bzw. den Grains durch Pulse, Häufigkeit und Dichte in drei Arten ihren Charakter zu geben. Dabei sind kurze Pulse (Gated) und Salven (Clocked) hilfreich oder auch eine periodische Menge von Nadel-Puls-Signalen. Basis und damit zweites Kernstück ist natürlich das Delay mit Pitch-Knopf. Mittels Seed-Taste wird u. a. das Tempo eingeklopft.

In sehr viel kleiner sind drei kleinere Potis ausgeführt. Dort gibt es neben der Delay-Density noch weitere Funktionen und einen Taster für die alternative Steuerung per CV an die farbig gekennzeichneten Parameter, während Seed, Freeze und Co. eigene Eingänge haben. Sie teilen sich also gemeinsam einen CV-Eingang.

Weitere Information

Auf Mutable Instruments Page sind genauere Erklärungen zum Beads und allen anderen Modulen sehr differenziert erklärt. Es kostet 299 Euro und ist faktisch jetzt „lieferbar geworden“.

Es ist bereits zu kaufen (dort ist der Preis genau gleich wie der empfohlene Preis).

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