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Music Computing KAMI XL Windows - eine Studiorechner für die Ewigkeit?

Music Computing KAMI XL Windows - eine Studiorechner für die Ewigkeit?  ·  Quelle: http://musiccomputing.com

Music Computing KAMI XL Windows - eine Studiorechner für die Ewigkeit?

Music Computing KAMI XL Windows - Touch Controller im Kaoss Pad Style  ·  Quelle: http://musiccomputing.com

Music Computing KAMI XL Windows - eine Studiorechner für die Ewigkeit?

Music Computing KAMI XL Windows - Controller und Slots für 2 Soundkarten oder Sounderzeuger  ·  Quelle: http://musiccomputing.com

Music Computing veröffentlicht im Shop auf der eigenen Website einen Über-Computer für Musikproduktionen. Der Preis ist sehr hoch, dafür soll die Kiste ein Leben lang halten. Ob das in unserem Zeitalter noch möglich ist? Ich denke nicht.

Wer sucht nicht den ultimativen Computer mit grenzenloser CPU Power, RAM für etliche Samplebänke, schnelle Festplatten für alle Bibliotheken und Projekte. Dieser Traum könnte ab jetzt für jeden wahr werden! Denn Music Computing hat einen solchen Rechner im Programm. Als Zielgruppe sind Musiker und Tonstudios angesprochen, die eine all-in-one Lösung für einen Arbeitsplatz suchen. Der Computer wird nämlich in ein speziell entwickeltes Gehäuse gebaut, das eine Klaviatur, mehrere Controller und Slots für Soundkarten, aber auch Sounderzeuger enthält. Als i-Tüpfelchen ist ein Touch-Screen Monitor auf der Oberfläche montiert.

Die einzelnen Komponenten lassen sich auf der Internetseite der Firma schnell und übersichtlich zusammenstellen. Voll ausgestattet können sich die Spezifikationen des KAMI XL Windows wirklich sehen lassen:

  • LED hintergrundbeleuchtetes 88 Tasten Keyboard
  • LED hintergrundbeleuchtete Controller Oberfläche
  • zwei (!) 12-Core Xeon Prozessoren mit 2,7 Gigahertz
  • acht mal 16 Gigabyte RAM (maximal 512 Gigabyte)
  • 13 Terabyte SSHD Festplattenspeicher
  • UAD Apollo Quad Firewire Soundkarte
  • 2 Gigabyte Quad Grafikkarte für bis zu vier 4K Monitore
  • 22“ 1080P 10-Touchscreen Monitor
  • USB WIFI
  • Monitor Quick Release

Leider sprengt das System mein aktuelles Budget, denn mit zirka 20.000 US-Dollar ist es wirklich kein Schnäppchen. Natürlich gibt es auf der Seite auch günstigere Systeme. Aber dann müsste ich wieder Abstriche in Sachen Performance machen. Und das heisst, die von Music Computing angepriesene lange Haltbarkeit ist nicht gewährleistet. Es kommt noch die doch eher ungünstige Haptik mit ins Spiel. Welches Studio stellt sich ein solches wuchtiges Monstrum an Maschine auf den Studiotisch? Eleganz ist anders – gerade in dieser Preiskategorie. Die Controller sind ebenso nicht sehr ergonomisch angebracht. Eine Reparatur oder ein Erweitern des Systems scheint sich bei diesem kompakten System auch nicht sehr einfach zu gestalten. Und die Lüftung müsste bei solchen CPUs sowieso recht groß ausfallen, so dass man um eine gewaltige Geräuschentwicklung nicht herum kommen wird.

Ich denke, dass ich bei meinem iMac bleibe und mein Geld lieber in gewissen Abständen in ein neues System investiere. Die Technik entwickelt sich heutzutage sehr rasant weiter und man weiß jetzt noch nicht, wohin es gehen wird. Obwohl die Ideen der Firma für einen guten Workflow einer Musikproduktion nicht ganz uninteressant klingen.

Mehr Informationen zu den Computer Systemen von Music Computing findet ihr hier.
Und hier könnt ihr euren Mega-Rechner zusammenstellen.

Ein Produktvideo zu den Workstations gibt es hier:

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