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Modular-Boutique

Modular-Boutique  ·  Quelle: Nonlinearcircuits

Jeden Freitag öffnen wir unsere Modular-Boutique. Hier erfahrt ihr alle Neuheiten aus der wunderbaren Welt der modularen Synthesizer. In dieser Woche mit dabei: neue Eurorack-Module aus Berlin, ein spannendes Audio-to-CV-Interface mit Oszillator und ein Modul, das euren Handy-Bildschirm scannt.

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RITS: Neue Module von Rides in the Storm

Rides in the Storm Eurorack-Module

Rides in the Storm Eurorack-Module

Hinter Rides in the Storm steckt Uwe George Giegler, der auch einer der Köpfe von IO Instruments ist und in der Vergangenheit unter anderem mit MFB zusammengearbeitet hat. Unter der neuen Marke wurden insgesamt sieben neue Module angekündigt, von denen die ersten drei nun erhältlich sind. TUL ist ein dualer Attenuverter und Offset-Generator zum Regeln, Invertieren und Verschieben von CV-Signalen. DPM ist ein duales, passives Multiples-Modul, das zugleich den Übergang zwischen 6,3-mm- und 3,5-mm-Klinkenkabeln ermöglicht. Somit bietet es sich auch als Bindeglied zwischen Eurorack und Systemen in größeren Formaten oder externen Geräten an. Hinter QPM verbirgt sich ein passives Multiples-Modul mit vier Kanälen zu je einem Eingang und drei Ausgängen oder umgekehrt. Jeweils zwei Kanäle sind zueinander normalisiert.

Mit CON (Gain-Konverter), PEG (ADSR-Hüllkurve), QAM (aktives Multiple) und SUN (Stromversorgung) soll die Reihe in den nächsten Monaten noch erweitert werden.

Die Module TUL, DPM, QPM, CON, PEG und QAM kosten alle zwischen 39 und 66 Euro. Die Spannungsversorgung SUN wird mit 159 Euro zu Buche schlagen.

Sonicsmith ConVertor E1 und MidVertor E1

Sonicsmith ConVertor E1 und MidVertor E1

Sonicsmith ConVertor E1 und MidVertor E1

Mit ConVertor E1 hat Sonicsmith ein neues Modul zur Steuerung modularer Systeme durch Audiosignale vorgestellt. Das Eingangssignal (Gitarre, Mikrofon oder ein beliebiges monophones Audiosignal) wird zunächst durch einen Preamp auf den nötigen Pegel gebracht. Dann extrahiert ConVertor E1 daraus die Tonhöhe und Lautstärke und gibt sie über Pitch-CV-, Env-CV- und Gate-CV-Ausgänge aus, sodass ihr beliebige Komponenten eures Systems damit steuern könnt. Außerdem steckt in dem Modul noch ein integrierter DCO mit vier Schwingungsformen und FM-Eingang, sodass ConVertor E1 auch selbst als Klangerzeuger dienen kann. Und damit gehen die Möglichkeiten erst los: Mit Features wie einem integrierten VCA, Attenuverter, Kompressor, CV-Kompressor/-Expander und Quantizer ist das Modul eine sehr vielseitige Schnittstelle zwischen Audio und CV.

Über eine digitale, 4-polige Verbindung lässt sich zudem das Expander-Modul MidVertor E1 anschließen, das die Möglichkeiten nochmals erweitert. MidVertor E1 übersetzt die CV-Signale von bis zu sechs angeschlossenen ConVertor-E1-Modulen in MIDI-Daten. Auch ein Arpeggiator ist integriert. Zudem bietet das Modul einen Anschluss für ein Sustain-Pedal.

Sonicsmith ConVertor E1 kann jetzt zum Preis von 390 US-Dollar vorbestellt werden. Das Erweiterungsmodul MidVertor E1 kostet 290 US-Dollar. Im Duo-Pack sind die beiden Module zusammen für 640 US-Dollar erhältlich. Die Auslieferung soll im März 2021 beginnen.

Nonlinearcircuits LDRama

Nonlinearcircuits LDRama

Nonlinearcircuits LDRama

Hier mal ein Projekt der unkonventionelleren Sorte. LDRama von Nonlinearcircuits ist ein DIY-Modul mit einer Matrix aus nicht weniger als 48 Fotowiderständen (LDRs). Die Idee: Man hält einen Handybildschirm davor und LDRama scannt beispielsweise ein Video, das auf dem Telefon abläuft. Das Ergebnis wird über insgesamt 20 CV-Ausgänge ausgegeben. Für jedes „Quadrat“ aus vier LDRs gibt es einen Ausgang; außerdem stehen Outputs für Bildschirmbereiche wie obere und untere Hälfte, linker und rechter Rand usw. zur Verfügung. Genau das Richtige also, um beliebige Videos kreativ in eure Performance einzubinden.

Wenn ihr das Modul haben wollt, liegt etwas Lötarbeit vor euch, denn die fertig aufgebauten Exemplare sind bereits ausverkauft. Die Platine und Frontplatte bekommt ihr bei Nonlinearcircuits zusammen für 50 US-Dollar. Die übrigen Bauteile müsst ihr euch selbst besorgen.

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