von Julian Schmauch | 1,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Andrew Huang: Mit einem 15-Sekunden-Beat 20.000 Dollar verdienen?!

Andrew Huang: Mit einem 15-Sekunden-Beat 20.000 Dollar verdienen?!  ·  Quelle: Andrew Huang

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Der YouTuber Andrew Huang erklärt in seinem neusten Video, wie Musiker und Musikerinnen in der Werbung Geld verdienen können. Denn laut Huang gibt es drei Wege. Entweder man produziert massenhaft Songs für Stock Music Librarys. Oder eine Agentur entdeckt einen von euch bereits veröffentlichten Song und lizensiert diesen. Oder ihr kommt an den Punkt, dass eine Agentur euch mit der Komposition eines Beats oder Tracks für eine Werbung beauftragt. 

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Mit der eigenen Musik in der Werbung Geld verdienen – so geht’s

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Huang beginnt das Video mit einem Appell, den man nur unterstreichen kann. Denn die Haltung, dass man entweder Weltstar oder ein Nichts in der Musik ist und es keine Zwischeneben gibt, ist verbreitet. Und ungesund. Denn eine Vielzahl an Musikerinnen und Musikern bestreitet ein gutes Leben mit der Komposition von Auftragsarbeiten für Werbung, Film, Fernsehen und Games. Ohne dass sie Weltstars sind oder den einen Hit schreiben. Dann beschreibt der YouTuber die drei Wege, auf denen man sich dem Geldverdienen durch eigene Musik in der Werbung nähern kann.

Zum Einstieg braucht es eine eigene Website, ein Instagram- oder Soundcloud-Profil, auf dem man eigene Tracks als Portfolio zeigt. Dann ist der erste Weg, das massenhafte Produzieren von sogenannter Stock Music. Ähnlich wie Stock Images, die in der Werbung extrem verbreitet sind, wird in vielen Fällen für die Musik kleiner Werbespots niemand direkt beauftragt. Sondern die Agentur oder ein separat beauftragter Music Researcher durchstöbern Musikataloge (Music Librarys) großer Firmen wie Pond5 oder Musicbed auf der Suche nach dem passenden Musikstück.

Man produziert also nicht direkt im Auftrag für ein spezifisches Thema oder eine Firma. Sondern hofft, dass in der Masse der für eine Stock Music Website produzierten Tracks einer ist, der von einer Agentur gefunden wird. Ihr habt also Tracks für den Zweck der kommerziellen Weiterverwendung und Lizenzierung produziert. Man spricht hier auch von „Production Music“.

Sync und Auftragsmusik

Andrew Huang: Mit einem 15-Sekunden-Beat 20.000 Dollar verdienen?!

Andrew ist bekannt für abgefahrene Musikexperimente.

Der zweite Weg, um mit Musik in der Werbung Geld zu verdienen, betrifft das Thema „Sync“. Hier geht es um die Lizenzierung eigener Tracks für Werbung, Film, Fernsehen oder Games, die nicht speziell dafür produziert wurden. Durch einen Zufall findet also eine Agentur einen von euch bereits veröffentlichten Track und vereinbart mit euch eine Lizenz (solltet ihr den Konditionen zustimmen).

Nach dieser erlaubt ihr die Nutzung des Tracks im Werbespot und werdet dafür bezahlt. Hier richtet sich die Höhe der Bezahlung oft auch nach der Verbreitung: Wird ein Werbespot lokal, regional, national oder sogar weltweit ausgestrahlt. Auch gibt es für das Finden und Lizenzieren von Musik für Werbung, Film, Fernsehen und Games spezielle Firmen, die von Agenturen in so einem Fall beauftragt werden.

Der dritte und oft lukrativste Weg für viele ist Auftragsmusik. Hier tritt eine Agentur direkt an Musiker oder Musikerin mit einem Briefing heran. Oft wird nicht nur die Arbeit selbst bezahlt, sondern auch die Verwertung direkt mit dem Honorar ausgeglichen. Man spricht hier von einem Buy-Out. Das bedeutet, dass man als Urheber oder Urheberin bei der Ausstrahlung des Werbespots später keine Ansprüche auf Tantiemen hat. Und mit diesem Weg hat Andrew durch einen Auftrag eines Kunden für die Produktion eines Beats von 15 Sekunden Länge zwanzigtausend Dollar bekommen.

Infos über Andrew, Sync Licensing und Stock Music

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5 Antworten zu “Andrew Huang: Mit einem 15-Sekunden-Beat 20.000 Dollar verdienen?!”

    Harz 4 Mukker sagt:
    0

    Wenn man 2, 27 Mio Abonennten auf Youtube hat sind die 20.000 Dollar sicher Peanuts Verdienst..
    Da muss man erstmal hinkommen.. Dann kommt das Geld von allen Ecken wie von alleine.. Das werden eure Leser wohl kaum haben..

      Dirk Behrens sagt:
      0

      Wobei er in dem Video primär über die Zeit spricht, bevor er ein YouTube-Star war.

      Specktorpedo sagt:
      0

      …bevor ich mich zur Stage-Marionette für YT/Tiktok et al.-Nasen mache, nehme ich doch lieber 60, 70k im Jahr und lebe ruhig.
      Zumal: So besonders schaut er ja wirklich nicht aus.

        fabmeyer sagt:
        0

        Ja der Typ geht mir eh auf den Sack. Gibt genug andere „richtige“ Musiker oder Streamer die guten content produzieren.

    Skept sagt:
    0

    Wäre echt schön wenn es so leicht ginge.
    Ich finde den Titel irreführend denn es wird präsentiert als könnte „jede-r“ solche summen verdienen wenn es in Realität nur geht wenn man schon anerkannt it wie Andrew. Oder glaubt jemand das eine Agentur einem beliebigen Beatmacher 20000 anbieten würde? Und das ganz unabhängig von der Qualität der arbeit.
    Der Andrew ist schon ziemlich fit muss man zugeben. In diesem fall jedoch geht es weniger um die Musik und eher um Business „Wir engagieren Andrew , der ist berühmt, Leute werden hören das wir involviert waren, wir bekommen extra Publicity, das Geld kommt wieder rein“

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