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Auch wenn hier das klassische F-Loch fehlt: Die Optik ist erste Sahne  ·  Quelle: Marleaux

Die Promobilder direkt von Marleaux: Klassisches F-Loch und Zargen bei einem E-Bass sind bisher Mangelware  ·  Quelle: Marleaux

Diese beiden Modelle wird es auf der NAMM 2015 zum Anschauen und Anspielen geben  ·  Quelle: Marleaux

Auf der NAMM 2015 wird der „Contra“ Semi-Akustik Bass aus der deutschen Gitarrenbauwerkstatt Marleaux vorgestellt. Besonderheit ist die Optik klassischer Streichinstrumente wie Geige oder Cello. Sogar an ein opulentes F-Loch und die typischen Lackfarben wurde auf Wunsch gedacht. Die ersten beiden Modelle werden in Anaheim anspielbar sein.

Nicht nur die Optik ist an Geige oder Cello angelegt, sondern auch die Materialien. Dreiteiliger, durchgehender Ahornhals mit 24 Bünden (auf Wunsch auch Fretless) und Ebenholz-Griffbrett mit 24 Bünden. Es wird Modelle mit vier bis sieben Saiten geben. Der Body ist aus geflammtem Ahorn und wird von einer Fichtendecke geziert. Elektronik- und Batteriefachabdeckung bestehen ebenfalls passend aus Holz – so gehört sich das. Besonders geil finde ich die Seitenränder bzw. Zargen, die der Optik nochmal in meinen Augen die Krone aufsetzen.

Die verbauten Humbucker stammen von Delano und werden von der aktiven V2 Marleaux Elektronik kontrolliert. Die aktive Elektronik mit passiver Ton-Blende sollte einen Großteil der Geschmäcker abdecken. Marleaux hat zusammen mit ETS-Hardware für den Contra Bass eine eigene Bridge entwickelt. Schaller Custom Tuner und Schaller Security Locks sind auch standardmäßig verbaut. Das sieht auf dem Blatt schon mal so lecker aus, dass ich es bereue, nicht auf der NAMM sein zu können. Ich hoffe inständig, dass sich die Wege auf der Musikmesse kreuzen, damit ich das Teil einmal bespielen kann.

Der Marktstart und der Preis für die Marleaux Contra Serie ist noch nicht bekannt. Da es sich hier um handgefertigte Einzelstücke handelt, dürfte sich dieser wohl im vierstelligen Bereich tummeln. Mehr Infos wird es nach der NAMM sicherlich auf der Marleaux-Homepage geben.

Was haltet ihr von dem Konzept von modernem E-Bass und klassischer Streicheroptik?

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