Adio GT und Adio BS unterscheiden sich in der Anzahl der Amps  ·  Quelle: VOX

Die Adio Combos erinnern mich an Kassettenrecorder der 90er Jahre  ·  Quelle: VOX

Modeling Amps sind immer so eine Sache. Entweder man kommt damit klar oder man kann bzw. will nicht damit umgehen. Seit geraumer Zeit stehen die Verstärker aber zumindest klanglich den Transistor- und Röhrenamps in nichts mehr nach. Für den Heimgebrauch hat VOX nun zwei kleine Modeler namens Adio vorgestellt, die auch transportabel über Batterie einsetzbar sind.

Der große Unterschied, abgesehen von der Frontbespannung, zwischen den beiden Amps ist die Anzahl der Amp-Modelle: 23 beim GT, 17 beim BS. Dazu kommen jeweils 19 Effekte. Beide nutzen Vox hauseigene VET Klangerzeugung der neusten Generation, haben zwei 3“ Speaker, die von einer 50 Watt Endstufe angetrieben werden. Ziemlich viel für die kleinen Kisten.

Bis zu 8 Stunden sollen die wie 90er Jahre Kassettenrecorder gestalteten Amps mit acht AA-Batterien durchhalten. Über die Tone Room Software können die Adios tiefergehend konfiguriert werden und über Bluetooth kann man nicht nur Audio einspeisen, sondern auch über MIDI die Parameter fernsteuern. Wer mag, kann die Adio Combos über USB mit dem Computer verbinden.

Auch Surround Sound soll drin stecken, durch Vox Acoustage – hier wäre ich sehr vorsichtig. Klingt mir nach einem vagen Versprechen.

Kostenpunkt für die Vox Adio GT und BS Amps soll bei umgerechnet 325 Euro liegen. Nicht wenig für einen kleinen Modeling Amp, hier muss Vox zeigen, ob sie die Hausaufgaben gemacht haben und das Modeling wirklich so wie im Video klingt – bisher hatten mich die Modeler von Vox nicht umgehauen. Dann steht für mich auch dem Preis nichts im Weg.

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