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K-Devices Shaper 2

K-Devices Shaper 2  ·  Quelle: K-Devices

Vor ein paar Jährchen haben wir schon mal über den Vorgänger berichtet, jetzt bringt K-Devices Shaper 2 an den Start. Wenn das Multieffekt-Plug-in für macOS und Windows auf euren Spuren in der DAW landet, kann der Spaß losgehen. Von subtiler Färbung bis zur völligen „Zerlegung“ ist damit alles möglich. Im Kern arbeitet hier ein Waveshaper, der von ein paar weiteren FX unterstützt wird.

K-Devices Shaper 2

Die Grundzutaten übernimmt Shaper 2 von dem iOS-Vorgänger. Im Prinzip arbeiten hier fünf Module, die ihr nach euren Wünschen arrangieren könnt. Ein Glitch Gate zerlegt eingehende Audiosignale und wird in der neuen Version mit einem Smooth-Parameter erweitert.

Der Waveshaper bietet gleich fünf verschiedene Funktionen: Muffin, Multistress, Cracker, S&M und Bits&Samps. Muffin und Cracker bringen „digitale Wärme“, während Multistress FM-artige Resultate liefert. S&M erzeugt über Amplitudenmodulation metallisch klingende Effekte, Bits&Samps dient als Bitcrusher.

Weiterhin steckt hier das Transform-Modul drin, das mit den drei Funktionen Clip, Wrap, Fold und sFold aufwartet. Der Resonator basiert auf einem ganz kurzen Delay und kann auch kammgefilterte Signale erzeugen.

Apropos Filter: Mit den neu hinzugefügten Hoch- und Tiefpassfiltern gebt ihr dem ausgehenden Effekt-Signal noch den letzten Feinschliff. Schade, dass diese sich nicht wie die anderen Module an beliebiger Stelle platzieren lassen. Der Mix-Parameter bestimmt letztendlich, wie stark der Effekt-Anteil sein soll.

Das GUI versucht möglichst grafisch und abstrakt zu funktionieren – ihr sollt euch bei der Sound-Gestaltung ganz auf das Gehör verlassen. Wenn ihr aber wollt, lassen sich jederzeit Text-Labels unter den Icons aktivieren. Ich mag ja solche etwas futuristisch anmutenden Oberflächen. Die sind mir immer lieber als diese altertümliche Hardware-Optik, auf die leider immer noch zu viele Hersteller setzen.

Spezifikation und Preis

K-Devices Shaper 2 läuft als VST, VST3, AU und AAX in 64 Bit auf macOS (10.9 oder neuer) sowie Windows (8.1 oder neuer). Eine Anleitung findet ihr als PDF-Download auf der Website des Herstellers. Bis zum 25. April 2021 bezahlt ihr 39 Euro, der reguläre Preis beträgt 59 Euro.

Infos über die iOS-Version findet ihr in diesem Artikel.

Weitere Infos

Video und Soundbeispiele

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