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Intellijel Plonk Modul

Intellijel Plonk Modul  ·  Quelle: Video (Moondust)

Intellijel Plonk Modul (Euro)

Intellijel Plonk Modul (Euro)  ·  Quelle: Modulargrid

Bisher war es das faszinierende Modul „Elements“ von Mutable, das den Platz für Physical Modeling belegte und sehr begehrenswert ist. PM ist die Simulation von akustischen Instrumenten mit ausreichend weiter Dehnung der Parameter, sodass auch interessante „neue“ Instrumente entstehen können. Jetzt gibt es etwas Neues in dieser Richtung von Intellijel.

In Zusammenarbeit mit AAS, Applied Acoustic Systems, dem Software-Hersteller für genau diese Thematik  mit Produkten wie Tasman und Chromaphone, wurden die entsprechenden Algorithmen in das neue Modul „gegossen“.

Das Modul wurde bei der Superbooth in Berlin gezeigt und es gibt bereits auch einen Eintrag bei Modulargrid für die Detailbetrachtungen. Es wird 309 USD kosten.

Das Modul hat zwei CV/Gate-Eingänge und ist tatsächlich zweistimmig ausgelegt.
Das Exciter-Element ist für die Erzeugung von Vibraphon-ähnlichen Instrumenten gemacht und kann so weit gedehnt werden, dass es auch als interessante Geräuschquelle dient.

Dazu gibt es den Resonator, der Membranen, Trommelfelle,  und Saitenbewegung simuliert. Hier sollen später nicht nur PM-Modelle, sondern auch ganz klassische subtraktive Synthesemodelle angeboten werden, um das Modul flexibel zu machen. Auch das kennt man in eher umgekehrter Variante vom Elements, der auch einige spannende Modeling-Modelle anbietet, aber auch klassische Oszillator-Varianten darreichen kann.

Das Modul rechnet mit 24 Bit und 44,1 kHz und kann als Hi-Fi-Modul bezeichnet werden. Es gehört zu den Innovationen der digitalen Module, derer es immer mehr gibt und die auch auf der Superbooth es nicht wenige zu sehen und hören gab.

In diesem Video hört man ein paar spontane Drehversuche mit Plonk ab ca 14:15 mit bestem Dank an „Moondust“

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