von claudius | 4,5 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Harley Benton JA-60CC Offset

 ·  Quelle: Harley Benton

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Der neue Schwung an Harley Benton JA-60CC Modellen bringt eine Reihe neuer „Vintage“ Farben und direkt und ohne Aufpreis zwei Varianten als Lefty-Ausführung. Der Headstock ist diesmal „natural“.

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JA-60 vs. Jazzmaster

Ich bekenne mich schuldig. Ich bin überzeugter Jazzmaster-Spieler, seit ich das erste Mal diese Gitarre in der Hand hatte – das müsste nun über 15 Jahre her sein. Davor war es die Jaguar. Ich wusste ja nicht, was mir da noch alles fehlte. Allein deshalb bin ich automatisch hellhörig, wenn ich Offset-Gitarren sehe.

Harley Benton hat in den letzten Jahren meiner Erfahrung nach merklich die Qualität gesteigert. Dabei ist oft auch der Preis gestiegen. Die JA-Modelle sind allerdings als quasi Jazzmaster-Kopien immer unter 200 Euro angesiedelt. Und nachdem es sehr lange nur zwei Farbvarianten gab, kommen nun einige Klassiker dazu.

Harley Benton JA-60CC

Über die Form und Anmut muss ich sicherlich wenig sagen, außer: Da steckt viel Jazzmaster drin. Harley Benton hat sogar als einer der wenigen Hersteller authentisch aussehende Pickups verbaut.

Die Neuerung der JA-60CC sind vor allem die Farben:

  • Seafoam Green
  • Inca Silver
  • Shell Pink
  • Dakota Red
  • Lake Placid Blue

In allen Fällen ist der Headstock wie bei der JA-60 in Sunburst* „natural“ und nicht matching wie bei der Weißen*. Mir gefällt es.

Harley Benton JA-60CC Shell Pink

Specs

Unter dem Lack befindet sich wie gehabt ein Linde-Body. Der karamelisierte (aka. für die Optik hitzebehandelte) Ahornhals mit C-Profil ist wie beim Vorbild geschraubt und ist mit Laurelgriffbrett mit 21 Bünden, Block Inlays und einer Gesamtmensur von 648 mm ausgestattet.

Als Tonabnehmer werden zwei Rosswell JM Alnico-5 Vintage-Style Pickups verbaut, gesteuert wird alles über MasterVolume, Master-Tone und einen 3er PU-Wahlschalter. Der zweite Kanal der Jazzmaster mit Hals-PU-only fehlt.

Ein großer Unterschied ist das fehlende Vibrato-System, das die Jazzmaster so besonders macht. Dafür dürfte hier aber auch mehr „Rockbrett“ drin stecken, da untenrum weniger mitschwingen kann.

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Preis und Marktstart

Die Harley Benton JA-60CC kostet 179 Euro in allen Farben. Ziemlich moderater Preis. Ich würde ja ziemlich gern mal eine der Neuen anspielen. Ob die meiner RW JM ähnlich sein wird?

Harley Benton JA-60CC Seafoam Green

Harley Benton JA-60CC Shell Pink

Harley Benton JA-60CC Lake Placid Blue

Harley Benton JA-60CC Dakota Red

Harley Benton JA-60CC Inca Silver

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Bildquellen:
  • Harley Benton JA-60CC Shell Pink: Harley Benton
  • Harley Benton JA-60CC Dakota Red: Harley Benton
  • Harley Benton JA-60CC Inca Silver: Harley Benton
  • Screenshot from 2022-10-14 13-05-11: thomann
  • Screenshot from 2022-10-14 13-05-49: thomann
  • Screenshot from 2022-10-14 13-06-20: thomann
  • Screenshot from 2022-10-14 13-06-49: thomann
  • Screenshot from 2022-10-14 13-07-14: thomann
Harley Benton JA-60CC Offset

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5 Antworten zu “Harley Benton JA-60CC – Frische Farben für „Budget Jazzmaster“”

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    -1

    Damit kann man nix falsch machen! Tolle Farben, Preis leicht angehoben, aber war ja klar bissl Inflation muss schon sein. Die globigen Pickups sind jetzt keine Schönheit, aber ansonsten müsste ich mir mal so ein Klobber hier kaufen um mehr darüber zu sagen.

    Sascha sagt:
    1

    danke für die Info, sieht interessant aus und zum Glück kein Matching Headstock. Ich mag das überhaupt nicht, zumindest bei Fender-like Gitarren/Kopfplatten. Da schüttelt es mich.
    Hatte aber mal ’ne Gretsch in Farbe Silver Flake mit Matching Headstock, alles gut und sah passend aus. Aber bei Fender Kopfplatten – geht für mich gar nicht. ;-)

    Der Hals-PU scheint mir aber weiter weg vom Hals zu sein, als es bei Jazzmaster Gitarren der Fall ist. Auch daran zu erkennen, dass der Abstand in der Mitte zwischen den beiden PUs geringer ist, als bei einer Fender Jazzmaster.
    Ob sich das klanglich auswirkt, bemerkbar macht, müsste man testen.

    Als Tremolo könnte man evtl. ein Göldo LT1 (Duesenberg Les Trem II) einsetzen. Das wird dann anstelle des Stop-Tailpiece montiert.
    Wer einen Flachhebel (Bigsby-like) bevorzugt, nimmt das LT2.
    https://www.goeldo.de/guitar-parts/tremolo-systeme/classic-topmount/7062/goeldo-lt1-tremolo?c=28

    Wer ein wenig basteln will und kann, könnte auch zu einem Göldo Tremolo aus der DG Serie greifen. Da braucht es nur eine Bohrung/Fräsung von 25 x 33mm (Durchmesser x Tiefe).
    Da fände ich passend das Horseshoe- oder Shorty-Design.
    Vielleicht bekommt man es auch hin, dass man die Tailpiece Löcher hinterher nicht sieht.
    https://www.goeldo.de/guitar-parts/tremolo-systeme/goeldo-dg-tremolos

    Das TDG1JM, auch DG Serie, habe ich auf meiner Squier Jaguar und finde das richtig gut. Lässt sich mega einfach und smooth mit tremolieren und Saitenwechsel ist klasse, nicht durchziehen, nur einhängen und fertig.
    Nur der Tremhebel könnte was länger sein. Bin dran, weiß nicht, ob der 250mm passt, da Stärke, wie auch beim Original, mit 6mm angegeben wird, ich messe aber nur 5mm.

      Lui sagt:
      0

      Ich baue Gittaren revidiere…
      Eigenartig ich habe es nie geschafft ein Les trem stimmungstabilitat bei 6 in line Gitarren hinzugekommen
      Muss wohl an mir liegen :-)

    Lui sagt:
    -1

    Thomann hat sicherlich viele affinity jazzmaster verkauft (die ohne Tremolo mit hardtail Brücke) übrigens top Basis für Optimierungen

    Da. Darf ruhig hb wieder etwas neues bringen
    Ich hatte mal ne kundengitarre der Vorgänger Serie zur Arbeit bundreinheit plus 3 Bünde ersetzen und Potis ersetzen
    Wer will pickups
    Und tuners und die gitte hatte 700 Euro Niveau. Ganz klar
    Für Einsteiger und Offset Gitarren Liebhaber die schon ein Dutzend haben Why not…
    Made in China… Hoffentlich nicht

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