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GSi TimeVerb-X

GSi TimeVerb-X  ·  Quelle: GSi

GSi TimeVerb-X beinhaltet gleich zwei Reverb-Effekte. Das eine ist ein Spring-Reverb, das andere ein algorithmisches Digital-Reverb. Zweifacher Hall, den ihr in unterschiedlichen Kombinationen benutzen dürft.

GSi TimeVerb-X

Der Federhall basiert auf dem Type4 Spring Reverb von GSi, das 2008 zum ersten Mal das Licht der Welt erblickte. Dies ist eine Emulation, die von dem Accutronics Reverb Tank Type 4 inspiriert wurde und von den Hammond-Orgeln der A100-Serie bekannt ist. Auch einige Gitarren-Amps haben laut Hersteller diesen Effekt eingebaut. In der Emulation bekommt ihr Zugriff auf High- und Lowpass, Decay, Damping, die Spring Tension (Spannung der Feder), Timbre, Dispersion (wie stark die Feder „boing“ macht) und die Stereobreite. Im Gegensatz zur Vorlage beherrscht diese Version ein bis zu Selbstoszillation reichendes Decay für das Feedback.

Das Digital-Reverb wiederum wurde ursprünglich für das GSi Gemini Soundmodul entwickelt und findet sich ebenfalls in einigen Instrumenten der italienischen Firma Crumar. Als Features gibt’s hier Low- und High-Shelf-EQ, Regler für Decay und Damping sowie Einstellungen für Pre-Delay, Early Reflections, Diffusion und Room Size. Die Parameter für Early Reflections gab es in dem Original nicht.

Beide Reverbs könnt ihr getrennt voneinander regeln und auch festlegen, ob diese parallel oder seriell arbeiten. Der serielle Betrieb erlaubt das Festlegen der Reihenfolge. Das Video zeigt, dass mit diesen Einstellungen sehr abgefahrene Sounds möglich sind.

128 Presets sind enthalten, eigene Einstellungen dürft ihr natürlich auch speichern. Die MIDI-Learn-Funktion ermöglicht das Erstellen von eigenen MIDI-Mappings. Sowohl Presets als auch MIDI-Maps könnt ihr im- und exportieren.

Spezifikation und Preis TimeVerb-X

GSi TimeVerb-X läuft als VST2, VST3, AU und Standalone auf macOS 10.11 (und höher) sowie Windows 7 (und höher). Eine Anleitung ist als PDF auf der Website verfügbar. Der Preis beträgt 45 Euro.

Weitere Infos

Video

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