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gotharman-little deformer3  ·  Quelle: gotharman

Loops verändern, zerlegen, neu arrangieren und mit neuer Tonhöhe versehen im Stile von Electribe, RS7000 oder Ocatatrack – nur günstiger und eben nur genau das plus Synthesizer und Audiobearbeitung. Das geht mit dem Gotharman Little Deformer 3.

Eine kleine Octatrack? Nein, Gotharmans Little Deformer ist schon in der dritten Version vorhanden und das bekannteste Gerät aus Dänemark. Dennoch ist es noch immer eher ein Geheimtipp als allgemein bekannt. Eigenwillig waren sie schon immer, die kleinen Synthesizer und Effekte aus dem nordischen Land. Man könnte ihn einen Glitch-Slicer nennen, der mit einem Synthesizer kombiniert wurde.

Ein neues Update wird in 2019 erscheinen, der sogenannte „Wavebuilder“. Das ist so etwas wie ein Loop-Tool mit dem man Samples aus mehreren Quellen neu zusammenstellen kann. Das ganze Gerät ist ein sehr spezielles Gerät mit dem Ziel „Loops“ zu bauen, die auf Samples basieren.

Gotharman Little Deformer 3 –Synth & Slicer

Es gibt nun einen Touchscreen und Lauflicht direkt am Gerät sowie Balkendarstellung im Display. Ein Sample oder Loop kann nun eingespielt und dann direkt während des Abspieles verändert werden. Auch im Video kann man sehen, wie Teile des Samples „verschoben“ und quasi neu arrangiert werden können durch „Deformation“ -– eigentlich durch simples Umschichten oder Neustarten. Es geht hier primär um neue Tonhöhen und Re-Arrangement der einzelnen Slicer-Teile (um den Begriff Slice-Stücke zu vermeiden, da er doppelt wäre). Ein Slice ist schlicht und einfach ein Einzelsound aus einem Drumloop.

Das Sample ist natürlich auf Granularbasis und passt sich dem Tempo an, was man im Video zu Beginn hören kann. Ein Sequencer mit Balkendarstellung zeigt die Änderungen, die man gemacht hat.

16 Mono-Parts oder 8 Stereo-Stimmen sind möglich. Jeder dieser Stimmenparts (offenbar mit dem heute schon fast seltenen Multimode) kann ein Synthesizer oder Sampler sein. Der Synthesizer bietet 2 Filter mit 16 Filtertypen, 2 Hüllkurven und einen LFO sowie einen Zufallsgenerator. Effekte sind reich an der Zahl, nämlich 8 Stück, und dazu sind noch 2 Haupteffekte möglich.

Die 16 Parts können nicht gemeinsam spielen, es sind maximal 8 Stimmen/Parts möglich. 194 Minuten Sampling (mono) passen in den Little Deformer 3.

Der Sequencer hat zwar 16 Steps, aber 32 sind möglich für die Veränderungen und Verformungen. Diese Maschine ist noch ein Prototyp, die finale Version wird 8 Knöpfe (statt jetzt 4) haben. Außerdem dabei ist ein Morph-Bedienelement, das zwischen 2 Klängen stufenlos umblenden kann. Natürlich bedeutet das Umrechnen, nicht simples Audio-Überblenden!

Geplant sind auch analoge Filter, die über 8 Busse intern angeschlossen werden können und damit zu den 8 gleichzeitigen Sounds passen. Die Erweiterung bringt zudem auch CV/Gate für 4 Synthesizer mit. Außerdem gibt es 4 Audioein- und Ausgänge dazu.

Vorbestellen kann man den Deformer 3 für 1.149,– Euro mit optionalen optischen Änderungen.

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Mysputnik
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Warum, um alles in der Welt, sollte man dieses Teil nach diesem Demo kaufen???? Das hört sich an wie defekt?!?!


jo mo
Gast

„im Stile von Electribe, RS7000 oder Ocatatrack – nur günstiger“

nur günstiger? das teil ist teurer als die oben genannten.