von stephan | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

 ·  Quelle: Solar Guitars, Victory Amps

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Herzlichen willkommen in einer weiteren Ausgabe unserer Gitarren-Boutique! Heute geht es um die Supergroup The Winery Dogs, die bislang teuerste Metalaxt von Solar Guitars, eine neue J-45 für Blueser Keb‘ Mo‘ und neue Victory Amps für bissige britische Rocksounds. Viel Spaß damit und immer dran denken: Bald ist Wochenende!

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The Winery Dogs – Neues Album „III“

The Winery Dogs haben nach acht Jahren ihr drittes Album veröffentlicht. Dank ihrer treuen Fans konnte die Supergroup um Ritchie Kotzen, Mike Portnoy und Billy Sheehan mit „III“ tatsächlich einen #1 Bestseller bei Amazon landen und ist überaus dankbar dafür!

Einen Vorgeschmack bekommt ihr im verlinkten Video. Zusätzlich zum neuen Album geht das Trio auf eine ausgedehnte Welttournee, die sie auch nach Deutschland führen wird, genauer gesagt Hamburg, Köln und Frankfurt im Juni 2023.

Hartke LX8500 on Tour

Bassvirtuose Billie Sheehan hat sich dafür ein dickes Rig zusammengestellt, über dessen Fortschritt er mehrfach auf Facebook berichtete. Als Bassist hat mich besonders interessiert, dass er den guten alten LH1000 als Backup mitnimmt, während er gleich vier LX8500 Class-D-Amps als Hauptverstärker verwendet. In Vorbereitung auf die anstehenden Konzerte hatte er sich eine Halle angemietet und richtig aufgedreht. Sein Fazit:

„The new amps performed beyond my expectations. And they weigh about 8 pounds!“

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Hartke LX8500
Hartke LX8500
Kundenbewertung:
(6)

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Solar Guitars European Master Series

Hoppla, was haben wir denn da? Die Neue von Solar Guitars mit dem knackigen Namen XF6FRFSB ist überraschenderweise kein weiteres der üblichen Modelle aus Fernost. Stattdessen ist die neue European Master Series von Ola Englund ein High-End-Modell mit dem entsprechenden Preisschild.

Offensichtlich richtet sie sich an gut betuchte Metal-Jünger und Fans von Dimebag Darrel, denn sie ist eindeutig vom Geschmack des verstorbenen Pantera-Gitarristen inspiriert. Das Modell verfügt über einen Mahagonikorpus mit Solarburst-Lackierung über einer geflammten AAA Book-Matched Ahorndecke und einen massiven Mahagonihals mit 24,75″ Mensur.

Sie ist mit speziell gewickelten Solar Modern SA56BEU- und SA56NEU-Humbuckern, einem einzigen Lautstärkeregler, einem 3-Wege-Pickup-Toggle und einem Killswitch ausgestattet.

Was haltet ihr von der neuen Richtung? Gibt es jemanden unter euch, der darauf nur gewartet hat?

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Gibson Keb’ Mo’ “3.0” 12-Fret J-45

Nochmal eine Schippe teurer und ähnlich nischig gibt’s (mal wieder) aus dem Hause Gibson. Der Hersteller hat in Zusammenarbeit mit dem tollen Gitarristen, Sänger, Songwriter und fünffachen Grammy-Preisträger Keb‘ Mo‘ ein drittes Artist-Modell angekündigt. Die sogenannte „3.0“ 12-Fret J-45 ist damit das neue Spitzenmodell und soll ideal für eine Vielzahl von musikalischen Kompositionen und Spielweisen sein.

Die Gitarre hat eine thermisch gealterte Sitka-Fichtendecke, Boden und Zargen aus Mahagoni sowie einen Mahagonihals mit 25-Zoll-Mensur, Palisandergriffbrett, Keb‘ Mo‘ Custom-Profil und Grover-Mechaniken mit offener Rückseite. Der Hals geht am 12. Bund in den Korpus über und verleiht dieser Gitarre einen runderen, volleren Klang und den außergewöhnlichen Spielkomfort, den nur ein 12-Bund-Hals bieten kann. Ausgestattet mit der L.R. Baggs-Elektronik, ist sie laut Gibson studio- und bühnentauglich, sobald man sie aus dem mitgelieferten Hartschalenkoffer nimmt.

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Gibson Keb Mo “3.0” 12-fret J-45
Gibson Keb Mo “3.0” 12-fret J-45 Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

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Victory Amps Sheriff 25 und VS100 Super Sheriff

Victory hat sein beliebtes Sheriff-Lineup um die neuen Sheriff 25 und VS100 Super Sheriff Verstärker erweitert. Es handelt sich um ein 25-Watt-Topteil und Combo sowie ein 100-Watt-Topteil in zwei Formaten. Da sollte doch für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Der neue Victory Sheriff 25 wird in England hergestellt und ersetzt den bisherigen Sheriff 22. Das 1×12 Combo-Format des Sheriff 25 wird mit einem Celestion G12H Anniversary 12″ Lautsprecher bestückt. Der VS100 Super Sheriff ersetzt wiederum das ältere Sheriff 44 Modell. Die Amps liefern klassische britische Rocksounds der 1960er-Jahre: Strat-Style Blues, Rock und sogar einige deftigere Klänge, dank des Hot Rod Kanals. Einfach mal das Video checken.

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Victory Amplifiers VS100 Super Sheriff Head
Victory Amplifiers VS100 Super Sheriff Head Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

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6 Antworten zu “Gitarren-Boutique: The Winery Dogs, 4K EUR Metal-Axt, Keb‘ Mo‘”

    So Isses sagt:
    0

    „Gibson Keb Mo 12-fret J-45 – 4.299.00“
    Da würden mich mal die Materialkosten interessieren.

    klaus sagt:
    -7

    Die sind bei allen Gitarren quasi irrelevant. Zumindest wenn der Hersteller groß genug ist das Holz als Rohware einzukaufen. Google einfach die Holzpreise („Tonholz“ ist auch einfach nur Holz). Hier werden, wie bei jeder Akustik, ein kleiner Balken und ein paar Brettchen gebraucht. Und etwas (Bund-) Draht von der Rolle. Die Mechaniken gibt*s zum OEM Preis, ebenso das TA System und die Saiten. Diese Preise haben nix mit denen im Webshop zu tun. Etwas Farbe und Lack (eimerweise eingekauft) dazu. Da kommt nicht viel mehr als ein Hunni an reinem Material, plus vielleicht noch einer für TA und Mechaniken zusammen.

    Es geht hier nur um Arbeitszeit. Hier besonders teuer weil kleine Auflage, deswegen evtl. weniger Maschineneinsatz und weniger Erfahrung des Personals. Dieses ist in USA halt um Größenordnungen teurer als in Asien und das wir auch für die Qualitätssicherung gebraucht. Kommen da „tausende“ Dollars zusammen? Nicht wirklich, aber es muss ja auch der (hier erhebliche) Aufwand für die Marke, den Vertrieb, den Versand, die Marge für den Handel, 19% MwSt. usw. bezahlt werden. Ach ja, der gute Keb Mo kriegt hoffentlich auch noch ein paar Dollar ab.

    Ob er für den Preis vielleicht lieber zu einem deutschen Gitarrenbauer geht und sich ein absolut individuelles Instrument (vielleicht sogar aus einheimischen Hölzern) bauen lässt kann ja jeder selbst entscheiden. Eine Überlegung ist es Wert …

      RegRes sagt:
      2

      @klaus
      Schon mal selbst ne Gitarre gebaut, ganz offensichtlich nicht.
      Schade das soviel Halbwissen und schlichtweg falsche Behauptungen verbreitet werden und noch viel trauriger das es anerkennend geglaubt wird…

        Klaus sagt:
        -6

        1. ja
        2. ein Berufsleben lang Erfahrung mit industrieller Produktion von „hochwertigen“ Konsum- und Investitionsgütern. Und darum geht es in diesem Fall. Ein arbeitsteiliger, hochstandardisierter Prozess. Arbeits- und Prozesskosten bestimmen hier die Herstellungskosten ganz wesentlich gegenüber einem „Materialeinsatz“ (und danach war gefragt), der im Wesentlichen aus Rohmaterial besteht. Versteh nicht was daran falsch war?

          RegRes sagt:
          4

          1. Für 100.- Euro? Muss ja ein Überteil sein! Beschreiben Sie doch mal bitte was man beim Bau eines Halses mit abgewinkelter Kopfplatte beachten muss, oder was beim Bundieren mit Edelstahlbünden, oder…
          2. Damit ist exakt beschrieben das Sie nicht verstehen was daran falsch sein soll und genau wegen dieser „hochstandarisierten Arbeitsprozesse“ ist auch die Qualität so gesunken, hier geht es um den Bau eines Instrumentes und nicht um einen Tisch für Ikea.
          Wenn Sie wenigstens etwas von wenig profitabelen aber notwendigen Wartezeiten oder vom Selektieren der Hölzer geschrieben hätten…

      The Rob sagt:
      2

      @klaus
      Wow, ich hab den Kommentar mal kopiert, der ist wirklich einmalig, na da hat jemand mal richtig Ahnung, jede Gitarre kostet in „Wirklichkeit“ nur 200,-Euro, mit Pickups natürlich!
      Bunddraht von der Rolle – billig, eimerweise Farbe – billig, Teile für Tonabnehmer – billig und weltweit an jeder Ecke zu kriegen, aber sicher doch!
      Schauen Sie doch einfach mal die derzeitigen Lieferzeiten oder überhaupt die Verfügbarkeit an, da müssen natürlich Schaller, HipShot, Seymour Duncan etc. ihre Teile quasi an die Hersteller verschenken und unterliegen diktierten Preisen, der Blog hier ist echt der Hammer… 😄

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