von stephan | Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

 ·  Quelle: Arkham Sound, Ibanez, Revv Amplification

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Moin, moin, Sportsfreunde, bald ist Wochenende! Um euch die Zeit zu verkürzen, kommt hier der zweiwöchige Stammtisch, unsere Gitarren-Boutique. Heute so richtig vollgepackt: Mick Mars gibt sein Solodebüt, Ibanez hat ein cleveres Doppel-Wah veröffentlicht, Arkham Sound könnte Noble und REDDI ablösen, Cory Wong macht alles klar und Revv hat ein spannendes neues Vollröhren-Top!

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Ibanez TW10 Twin Peaks Wah Pedal

Ibanez hat ein Wah Wah veröffentlicht, das auf den ersten Blick ziemlich gewöhnlich erscheint: ein stabiles Druckgussgehäuse mit klassischem Bypass-Schalter an der Spitze des Pedals. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass es ziemlich einzigartig ist.

Das TW10 Twin Peaks hat nämlich zwei getrennte Frequenzkurven an Bord, die frei miteinander vermischt werden können. Dazu können beide Induktionsspule in ihrem Frequenzgang noch mal für eine Hi- und Lo-Range angepasst werden:

  • Hi: 670 Hz bis 3 kHz (Peak 1) & 300 Hz bis 1 kHz (Peak 2)
  • Lo: 450 Hz bis 2 kHz (Peak 1) & 220 Hz 750 Hz (Peak 2)

Ziemlich clever und definitiv ein Grund, das Gerät anzutesten. Zudem gibt es einen Master Level-Regler zur Anpassung der Ausgangslautstärke. Das Signal kann um bis zu 6 dB angehoben werden.

Ibanez TWP10 Twin Peaks Wah-Pedal
Ibanez TWP10 Twin Peaks Wah-Pedal
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Mick Mars

Nach Dekaden als Mitglied der umstrittenen Rocker Mötley Crüe hat Gitarrist Mick Mars sein Solo-Debüt rausgehauen. Pünktlich zu Helloween veröffentlichte er den Song „Loyal to the Lie„. Ein ziemliches Brett, wenn ihr mich fragt.

Wir erinnern uns: Vor gut einem Jahr hieß es, Mick, der seit Jahrzehnten tapfer mit der Wirbelsäulenerkrankung Morbus-Bechterew kämpft, würde in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Leider folgte darauf ein ziemlich schmutziger Schlagabtausch zwischen den verbleibenden Crüe-Mitgliedern und Mars. Mötley gab an, Mars wäre der Sache schon länger nicht mehr gewachsen und sollte seine Anteile an der Firma quasi abgeben – Mars wiederum beschuldigte den Rest der Band zu peinlichen Playback-Tiraden. Der Songname „Loyal to the Lie“ könnte folglich eine Anspielung darauf sein.

Wie dem auch sei, freuen wir uns, dass der gute Mick nun bald sein erstes Soloalbum veröffentlichen wird. Für mich klingt das einerseits nach typischer US-Amerikanischer Rock-Formel, andererseits nach einem vielversprechenden Riff-Album.

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Heyne Verlag Mötley Crüe The Dirt
Heyne Verlag Mötley Crüe The Dirt Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Arkham Sound Oracle

Bassisten, aufgehört! Wer auf Röhrensound steht und keine Lust hat, 1,5 Jahre auf eine viel zu teure Nobel zu warten, der möge sich die Oracle von Arkham Sound genauer ansehen. Es handelt sich hierbei um eine sehr einfache, jedoch wahnsinnig gut klingende Schaltung auf Röhrenbasis, mit der man einfach keinen schlechten Sound erzeugen kann. Woher ich das wissen will? Nun ich besitze aus gleichem Hause die 19 Zoll Version, den Zephyr. Und der klingt wirklich richtig gut!

Den Oracle gibt es zwar schon länger, doch Mastermind und Einzelkämpfer Micah hat es geschafft, dass die neue Version noch kompakter und Pedalboard-freundlicher wird. Sie läuft jetzt an nur 9 V, die intern auf stattliche 300 V hochgeschaukelt werden. Gleichzeitig konnte der ohnehin schon geringe Noise-Floor nochmals reduziert werden. Für mich ein absoluter Geheimtipp, der es locker mit Noble und REDDI aufnehmen kann.

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Cory Wong – Lunchtime (Live in Paris)

Jede Band kennt das: Ein Auftritt steht an und die Reihenfolge der Songs muss geklärt werden. Dabei ganz wichtig: Der erste Song! Mit dem ersten Song möchte man das Publikum für sich gewinnen und in seinen Bann ziehen. Allerdings betritt man die Bühne in der Regel aufgeregt und ist noch nicht komplett warm.

Im folgenden Video könnt ihr erleben, was Cory Wong und seine phantastische Band gerade anzubieten haben. Du liebe Zeit, ist das krass! Bereits im ersten Song wird jedes Instrument heftig gefeatured und es bleibt kein Auge trocken. Etwas fragwürdig ist dabei die Angabe, dass es sich um reinen Kamerasound handeln soll. Ich denke schon, dass da ein wenig die FoH-Summe drunter liegt. Aber egal, Cory & Band sind ein atemberaubender Live-Act, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Das Konzert in Berlin war der Knaller!

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Wampler Cory Wong Compressor & Boost
Wampler Cory Wong Compressor & Boost
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Revv Dynamis D40

Revv Amplification hat den Dynamis D40 vorgestellt, einen Röhrenverstärker mit einer Vielzahl von Funktionen. Dieses neue Topteil ist abermals in Zusammenarbeit mit Two Notes Audio entstanden und verwendet deren Torpedo Cab Sim Technologie. Außerdem kann die 40 W Endstufe auf 10 W gedrosselt werden.

2 Kanäle

Der Verstärker verfügt über zwei Kanäle, die jeweils mit einem Bright-Schalter und einer Boost-Funktion sowie einem 3-Band-EQ, Gain und Master-Volume ausgestattet sind. Beide Kanäle teilen sich Presence-, Depth- und Reverb-Regler. Das Modell kann dank integriertem Attenuator ohne Lautsprecher betrieben, hat außen iegende Bias-Regler und einen Kopfhöreranschluss für leises Üben.

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Stirling Pete Wentz StingRay

Fans von Fall Out Boy dürfen sich freuen. Music Mans Tochterfirma Sterling hat ein Pete Wentz StingRay Signature Modell veröffentlicht. Es ist in Schwarz und Fiesta Red erhältlich und (für mich) überraschend passiv ausgelegt. Der Bass ist mit einem einzelnen Alnico V-Humbucker ausgestattet und hat eine simple Lautstärke- und Klangregelung. Genau nach meinem Geschmack.

Sterling by Music Man Pete Wentz Signature Bass
Sterling by Music Man Pete Wentz Signature Bass Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
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Bildquellen:
  • Ibanez TWP10 Twin Peaks: Ibanez
  • Arkham Sound Oracle: Arkham Sound
  • Revv D40: Revv Amplification
  • Sterling by Music Man Pete Wentz: Music Man
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