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Gitarren-Boutique  ·  Quelle: Empress, Victory, Hamstead, Morgan

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Startschuss für die Gitarren-Boutique! Ab sofort bringen wir euch in dieser Rubrik jeden Donnerstag exquisite Pedale, Verstärker und Gitarren. Denn auch wenn nicht immer alle vorgestellten Produkte in Europa erhältlich sein mögen, ist das noch lange kein Grund, nicht für sie zu schwärmen. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

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Gitarren-Boutique

Weil der erste Versuch im Februar so gut bei euch ankam, gönnen wir uns eine neue Rubrik, in der wir uns auch mal Abseits des „Mainstreams“ bewegen und uns mit euch an der virtuellen Theke über die Leckereien der Gitarrenwelt austauschen. Gern dürft ihr euch mit einbringen! Denn wir sind nicht allwissend und außerdem sind wir uns sicher, dass es da draußen noch VIEL größere Gearnerds als uns gibt. Habt ihr eine kleine oder edle Lieblingsfirma, die wir hier präsentieren sollten? Nehmt gern Kontakt auf und speist uns mit Ideen für die kommenden Wochen, Monate und Jahre. Nun geht es erstmal feierlich in Runde eins der Gitarren-Boutique! (Ich knalle virtuell den Champagner-Korken.)

Hamstead Soundworks ZENITH

Der britische Hersteller von Röhrenverstärkern und Effektgeräten ist uns bereits im Januar mit dem Subspace begegnet. Das ZENITH ist ein beeindruckendes analoges Multi-Pedal. Es kombiniert einen Kompressor von Studioqualität, einen aktiven EQ und einen Boost im wunderbar kompakten Gehäuse. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig. So kann das Gerät sowohl vor dem Eingang, als auch im FX Loop eines Verstärkers sitzen, damit ihr auch bei Zimmerlautstärke einen amtlichen Klang erzielt.

Selbstverständlich könnt ihr die Reihenfolge der drei Schaltkreise frei bestimmen. Sogar ein Parallelbetrieb ist möglich! Allein das Mittenband des aktiven 3-Band-EQs bietet bietet mit den Frequenzen 300 Hz, 800 Hz und 1,2 kHz umfangreiche Möglichkeiten der Klangformung. Auch wenn das Pedal nur einen Fußschalter haben mag, so erlaubt die Optokick-Technik trotzdem das getrennte Ein- und Ausschalten des Kompressors und EQs. Schaut euch mal das Beispiel ohne und mit Pedal zu Beginn des großartigen Demovideos an.

Preis: 319 Euro

 

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Morgan Amplification MVP66 HEAD

Joe Morgan baut, modifiziert und repariert seit 1996 Verstärker. Seine Designs sind in Stadien und Arenen auf der ganzen Welt (James Taylor World Tour) sowie bei etlichen Musikpreisverleihungen zu sehen. Dass Röhrenverstärker keine Raketenwissenschaft sind, weiß der ehemalige Ingenieur für GPS-Satelliten nur zu gut. Laut ihm kommt es vielmehr auf absolut hochwertige Komponenten an. So verwendet Morgan Amplification beispielsweise speziell entwickelten Transformatoren von Mercury Magnetics.

Laut Morgan Amps rockt nichts mehr als KT66 Endstufenröhren. Auch wenn einige sie unterschätzen mögen, so erzielten Gitarrenlegenden wie Eric Clapton und Angus Young grandiose Ergebnisse damit. Der handverdrahtete MVP66 HEAD knüpft genau dort an. Klanglich bekommt ihr hier einen sehr starken Mittenbereich, der so gewählt ist, dass er hervorragend im Mix sitzt – egal ob bei voller Lautstärke oder leise im Schlafzimmer. Die KT66 verhelfen dem Topteil zu einem runden Fundament mit besonders klarem Topend.

Zu den Besonderheiten des Verstärkers gehören ein integrierter Boost, um den Amp kräftig anzuschieben sowie die hauseigene Power-Level-Schaltung, mit der die Leistung frei zwischen 1 und 50 Watt geregelt werden kann. Sehr gut! Sie kontrolliert die Spannung, die an die Endstufenröhren abgegeben wird. Die Klangbeispiele des stets gut gelaunten YouTubers JayLeonardJ gefallen mir außerordentlich gut. Und schaut euch nur mal das leckere Äußere an!

Preis: 1899,99 US-Dollar

 

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Empress Effects Compressor MkII und Bass Compressor

Mit Kompressoren ist das so eine Sache. Ihr Job ist eher hintergründig und ihre Regler sind langweilig. Für mich gelten sie trotzdem zu den absoluten Must-have-Effekten, ich besitze mehrere und gehe nie ohne einen aus dem Haus. Natürlich gibt solche und solche – ein lausiger Comp stiehlt die Seele eures mühsam erarbeiteten Klangs. Doch verwendet ihr einen richtig Guten, werdet ihr ihn nie mehr abschalten wollen. Empress Effects ist in dieser Sparte sehr beliebt und hat just seine zwei Topmodelle aktualisiert. Das ursprüngliche Design aus dem Jahr 2011 wurde nach dem Feedback der Spieler überarbeitet.

Zusätzlich zu den zahlreichen Funktionen und Bedienelementen, die normalerweise nur bei High-End-Studiogeräten zu finden sind (Eingangs- und Gain-Reduction-Metering, unabhängige Attack- und Release-Regler, ein Mix-Regler für parallele Kompression und ein externer Sidechain-Insert), hat Empress nun einen Tilt-Tone-Eq-Regler und ein frei wählbares Sidechain-Hochpassfilter hinzugefügt. Und ganz nebenbei ist das ganze Paket jetzt nur noch halb so groß und in zwei tollen Farben erhältlich!

Preis: 299 Euro

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Victory V4 The Copper Preamp

Aus der Kategorie „Wolf im Schafspelz“ stammt dieser Verstärker im Bodentreterformat. Victory ist uns schon häufiger untergekommen. Nach der „The Duchess“ folgt mit dem „The Copper Preamp“ ein auf den späten 1950er Jahren Vox AC30 basierender Vorverstärker fürs Pedalboard. Anders, als bei gewöhnlichen Overdrive-Pedalen, arbeitet dieser Preamp mit vier (4!) Röhren unter „echter“ Verstärker-Spannung: 1x EC900 and 3x CV4014. Britische Classic-Rock-Klänge sind euch sicher. Dazu gibt es jede Menge Anschlussmöglichkeiten.

Preis: 369 Britische Pfund (ca. 414 Euro)

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YouTube-Fundstück der Woche

Den deutschen Gitarristen Martin Miller und seine grandiose Session-Band kennt ihr wahrscheinlich schon von seinen Videos mit Gitarrengöttern Andy Timmons, Paul Gilbert oder Mark Lettieri. Ich finde die Leistung der werten Herren absolut gigantisch und freue mich sehr, dass auch deutsche Musiker international Beachtung finden. Das brandneue Video bietet alles für Fans großer 80s-Hymnen: ikonische Songs, Sounds und Soli, mehr Synthesizer als Bücher in der Bibliothek, Unisono-Linien vom Feinsten und den Beweis dafür, dass große Melodien bis in die Unendlichkeit bestehen werden. Vielleicht trifft es nicht jedermanns Geschmack, doch so viel harte Arbeit verdient Respekt!

 

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Falls du dir ein neues Treterchen geleistet hast, schau am besten gleich nach, ob du über alle Zutaten verfügst, um nach der Wartezeit sofort loslegen zu können. Nicht, dass es dir am Ende an einer Kleinigkeit wie einem Klinkenkabel*, Patchkabel* oder einem guten Netzteil für die Stromversorgung* fehlt.

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