von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten
Gehen Plug-in-Herstellern so langsam die Ideen aus?

Gehen Plug-in-Herstellern so langsam die Ideen aus?  ·  Quelle: Unsplash / Amin Asbaghipour

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Wer sich schon eine Weile mit Musikproduktion am Rechner und der Welt der Plug-ins beschäftigt, hat sich bestimmt schon das eine oder andere Mal gefragt, ob es noch viel Raum für Innovation gibt. Denn mal ehrlich: Wer braucht schon dreißig verschiedene Delays, Equalizer, Reverbs oder den x-ten Wavetable-Synthesizer? Und auch von Emulationen sämtlicher Klassiker gibt es doch schon mehr als genug. Gehen den Entwicklern so langsam die Ideen aus?

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Am Anfang ist alles neu

Ganz klar, am Anfang ist alles neu. Bei Plug-ins ist das zum Beispiel der Augenblick, wo diese überhaupt erst realisierbar wurden. Computer entwickelten sich nämlich im Laufe der 90ern zu Multimedia-Maschinen, die plötzlich locker mit Grafik und Sound umgehen konnten. Alteingesessene Hersteller wie Steinberg oder Emagic verwandelten Sequencer-Software in eine ganze Digital Audio Workstation, die nicht nur mit MIDI, sondern ebenso mit Audiomaterial umgehen konnte. Und dann erschien mit VST sogar eine vereinheitlichte Software-Schnittstelle, die diese DAWs zunehmend um virtuelle Instrumente und Effekte erweiterte.

Heute sind DAWs der gängige Standard bei der Musikproduktion, der Verzicht darauf (Stichwort DAWless) erscheint dagegen fast wie ein anachronistischer Trend. Während am Anfang der Musikproduktion mit Software die Diskussionen um die Klangqualität noch sehr energisch geführt wurde, verwundert es mittlerweile niemand mehr, wenn ein Song oder Dance-Track (fast) komplett am Rechner entsteht – im Studio oder zuhause.

Mit dem Auftauchen von Musiksoftware, Emulationen, Harddisk Recording (was für ein Wort!) und natürlich Plug-ins entstanden nicht nur neue Möglichkeiten, sondern ebenso ein neuer Markt. Denn die technischen Innovationen sorgten für eine Liberalisierung, die es auch „Normalsterblichen“ ermöglichte, Musik in Eigenregie zu produzieren, ohne dafür ein Vermögen zu investieren. Das bedeutete auch, dass die Zahl der potentiellen Kunden und Kundinnen schlagartig größer wurde.

Gehen Plug-in-Herstellern so langsam die Ideen aus?

Der Markt erlaubt keinen Stillstand, deshalb kommen ständig neue Produkte heraus oder alte werden gepflegt und auf den aktuellen Stand gebracht. Außerdem gibt es immer wieder neue Hersteller, die mitmischen wollen. Eigentlich sollte es also nicht überraschen, wenn sich aus diesem Grund der Markt zunehmend sättigt und sich Dinge wiederholen.

Und ja, es ist bestimmt nicht einfach, frische Ideen zu entwickeln. Equalizer sehen in der Welt der Plug-ins beispielsweise immer ähnlicher aus, weil sie im Prinzip die perfekte Balance aus Funktion und Usability erreicht haben. Effekte und Synthesizer bringen nur schwer große Innovationen hervor, denn irgendwo erschöpfen sich die Konzepte.

Heutige EQ-Plug-ins haben die perfekte Balance von Funktion und Bedienung erreicht

Heutige EQ-Plug-ins haben die perfekte Balance von Funktion und Bedienung erreicht

Technischer Fortschritt erfordert Updates

Trotzdem gibt es genügend Raum für etwas „Neues“. Und das aus mehreren Gründen. Eine Antriebskraft stellt die permanente technische Entwicklung dar. Die Prozessoren werden immer schneller und das bedeutet mehr CPU-Power. Plug-ins können noch mehr leisten. Das führt zum Beispiel zu einer besseren Emulation von analogen Eigenschaften, mehr Details und komplexeren Algorithmen. So sehen wir aktuell, dass Techniken aus der sogenannten „künstlichen Intelligenz“ immer häufiger in Software zum Einsatz kommen. Dadurch entstehen Möglichkeiten, die vor ein paar Jahren noch nicht denkbar waren.

Neue Prozessoren und neue Betriebssysteme sorgen außerdem dafür, dass Software „veraltet“. Dann müssen entweder Updates her oder gleich Neuentwicklungen. Aktuell erleben wir das bei Apple mit dem Wechsel von Intel auf die neuen Silicon-Prozessoren. Plug-ins werden dann zu Legacy-Software, die durch neue Versionen ersetzt wird (und meistens neu gekauft werden muss). Das bringt aber auch durchaus mal den positiven Nebeneffekt, dass einige Hersteller plötzlich eine ganze Reihe von Produkten verschenken, wie es neulich bei Audio Damage passiert ist. Wer dann noch mit einem älteren OS unterwegs ist, darf sich freuen.

Der Fortschritt macht sich aber nicht nur bei CPUs bemerkbar, sondern auch in anderen Bereichen. Multi-Channel-Audio und immersives Audio sind da gute Beispiele. So kommen aktuell ständig Plug-ins heraus, die sich mit dem Nachbilden von Studioumgebungen auf Kopfhörern beschäftigen. Und einige aktuelle Neuvorstellungen führen Mehrkanal-Support in den sonst bereits sehr gesättigten Markt von Effekt-Plug-ins ein.

Neuer Trend: Plug-ins wie Waves Nx versetzen dich über Kopfhörer in virtuelle Studioumgebungen

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Evolution statt Innovation?

Plug-ins werden auch immer spezialisierter. Das bedeutet nicht nur, dass es mittlerweile Software gibt, die sich gezielt um eine Aufgabe (wie das Eliminieren von Hintergrundgeräuschen) kümmert, sondern auch direkt auf einzelne musikalische Stile ausgerichtet ist. Ihr wollt einen bestimmten EDM-Sound oder einen „Under-Water“-Sound? Bitteschön, hier ist das passende Plug-in! Trends und Stile befördern nämlich immer passende Produkte.

Viele Dinge, die zunächst innovativ erscheinen, sind oft auch nur eine Kombination von alten Ideen. Das führt zu so etwas wie One-Knob-Effekten, die mit einem Dreh am Regler gleich eine ganze Reihe von Prozessen wohldosiert ausführen. Oder eben genau das Gegenteil, wenn beispielsweise Multiband-Distortion mit Modulation gekreuzt wird und alle Parameter genau justiert werden können. Gerade in dem „Remix“ mehrerer Konzepte sehe ich persönlich noch viel zukünftiges Potential.

Eventide SplitEQ verbindet Frequenz- und Transientenbearbeitung

Eventide SplitEQ verbindet Frequenz- und Transientenbearbeitung

Das Gleiche, aber anders

Und was wir auch nicht vergessen dürfen: Programmieren ist Kunst! Nimm drei Reverb-Plug-ins und alle haben einen unterschiedlichen Sound. Gerade bei Effekten fällt mir das generell immer wieder auf. Deshalb ist es auch legitim, mit einem eigenen Ansatz, einem kleinen Trick oder einer vielleicht neuen Methode Synthesizer oder Effekte zu entwickeln, die es eigentlich schon zur Genüge bibt. Natürlich bedeutet das nicht automatisch, dass jede Neuheit besser klingt als „ältere“ Produkte.

Was meinst du?

Ist es überhaupt „problematisch“, wenn Innovationen mit der Lupe zu suchen sind? Bei Musik, Filmen, Büchern oder anderen Kultur- und Konsumgütern machen wir da ja auch keine große Sache aus der Tatsache, dass sich viele Ideen pausenlos wiederholen.

Wie denkst du über dieses Thema? Empfindest du eine gewisse Stagnation bei der Plug-in-Entwicklung oder findest du, dass gerade sehr viel Neues passiert? Welche Plug-ins haben dich in der letzten Zeit überrascht?

 

Diese Umfrage ist beendet (seit1 Monat).

Umfage: Von welchen Plug-ins gibt es schon mehr als genug?

Kompressoren
15.31%
Equalizer
14.35%
Emulationen von Synthesizer-Klassikern
12.28%
Reverbs
11.48%
Delays
11.08%
Phaser und Flanger
7.34%
Filter
7.18%
Wavetable-Synthesizer
7.18%
Virtuelle Sampler
6.14%
Granular-Effekte
3.99%
Klangerzeuger mit Physical Modeling
3.67%
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29 Antworten zu “Gehen Plug-in-Herstellern so langsam die Ideen aus?”

  1. lupert sagt:

    es gab alles schon genug. in hardware übrigens auch. es gibt aber nur wenige vertreter, die ich wirklich gerne nutze. und das seit jahren. für mich ist ’neuheit‘ inzw. kein thema mehr, sondern produktpflege und weiterentwicklung. bestes beispiel für mich AUM von kymatica, oder früher ableton live. es macht viel mehr spass, wenn das system oder instrument mitwächst und im dialog mit den nutzern weiterentwickelt wird, statt ständiger umstiege auf etwas vermeinlich besseres, innovativeres. allerdings gibt es da das problem fortlaufender finanzierung. ich bin überhapt kein freund von abos. finde aber schon, dass updates ruhig etwas kosten dürfen.

    • Diallo sagt:

      Aber wirklich wie sollen die Herstellern leben ? wie die noch älteren software weiter entwickelt kostenlos , Es gibt nur einen Chancen „abo“ , ich muss auch mein Strom Rechnung bezahlen um weiter Strom zu bekommen

  2. Sonja Dammriss sagt:

    Ich frage mal andersherum: was gibt es noch nicht, das man braucht um gute Musik zu machen?

  3. Mr. A sagt:

    Es wird Zeit, dass einfach mal bessere Controller auf den MArkt kommen, meine Güte, mit den ganzen 3D Druck Zeugs ist das doch ratz fatz Gedruckt, zumindestd as Gehäuse. Man benötigt einfach Controller, wo man die Plugins schön ansteuern kann, sowas wie den Elektra one, mit Displays, Endlosdrehreglern und anderen spannenden, neuen Sachen. Auch die Midi Controller stecken total fest, es kommt das x-te VST Plugin und das x-te 49 Tasten Keyboard auf den Markt, aber alles ist nicht wirklich gut aufeinander abgestimmt.

    Also an die Entwickler: Bitte neuartige Display-Controller entwickeln, welche die verschiedenen Plugins einfach durch die Bank gut ansteuern lassen!

    • Edgar Marton sagt:

      Es gibt ja noch nicht einmal vernünftige DAW Tastaturen auf dem Markt. Nur z.B. diese überteuerte Motu_Performer Serie welches aber auch nur eine normale alphanumerische Tastatur mit DAW-Aufklebern ist. Warum ist kein Hersteller in der Lage sagen wir mal eine kleines Notebook-Eingabefeld und eine Bank von 4×4 Drehencodern sowie eine Set von Transporttasten (das alles noch beleuchtet und in schwerer Qualität) zusammenzuschustern? So schwer kann das doch nicht sein. Überhaupt scheint es mir eher so zu sein, das gar keine Entwicklungsarbeit mehr in Hardware Controller gesteckt wird. Mein altes SADiE 3 hat fantastische Controller (Metallgehäuse!, massive Taster, kein China-Ich-löse-mich-jetzt-mal-selber-auf-Gumi Zeugs) – die Software ist da eher puristische Nebensache und da geht es auch nicht um das möglichst genaue 3D-Rendern von irgendwelchen virtuellen Holzseitenteilen…. – die Controller sind massiv, langlebig und der eigentliche Grund seinerzeit für einen Kauf gewesen (https://www.soundonsound.com/reviews/sadie-3). Die ganzen Korg nano-Controller sind doch nicht wirklich zu gebrauchen, viel zu leicht, fallen ständig irgendwo herunter, die Haptik ist grauenhaft… naja, wie das eben bei Billig-Plastik so ist. Die heutigen Plugins lenken meiner Meinung nach durch hochglanzpolierte Oberflächen nur davon ab, das kreatives Arbeiten damit fast unmöglich wird. 3 virtuelle Parameter gleichzeitig verändern und in verschiedene Richtungen ? – mit der Maus unmöglich – mein SADieE kann das locker. und ONEKnob ist ja nur das Eingeständnis dieser Misere und natürlich für ernsthafte Arbeit unbrauchbar.

      • Martin sagt:

        Ich sehe einfach nur keine wirkliche Lust bei vielen Herstellern für Optimierung, in der Bedienung bzw. im Interface, gerade bei Hardware Controllern.
        Es ist immer das gleiche, gerade auch bei Native und Akai ( mag beide Hersteller) Verarbeitungsqualität und Integrationskontrolle.. Ein verschlanktes Line Up wäre eh optimaler! Automatische.
        Ich hab mittlerweile nur noch die Stock Plugins in Nutzung weil? Ist ja alles da! Abo Modelle werden eh die Zukunft dominieren.. ohne Laufzeit sehe ich da gutes Potenzial…

        Einfaches Beispiel für mich: Ich brauch keine Push 3 für Ableton, weil die 2er alles hat!
        peace

      • Tobias sagt:

        Hardware Controller je mehr um so besser. Warum aber Plugin
        Expander wie HY-Plugins über CC#, ohne 14-bit Midi, um dann
        ´min` im 40ms Takt quantisiert zu automatisieren. Geht für die
        notwendigsten Funktionen auch mit internen Protokollen. Nur der
        Arpeggiator im Soft Synth ist, schon, ideenlos. Sugar Bytes
        zeigt da als Beispiel, zumindest, einen Ansatz.
        Also Plugins kann es nicht genug geben aber bitte nicht immer
        dieser Einheitsbrei.

        https://www.dnipro-modular.net/krait

    • Frank sagt:

      Ich warte vor allem auf ein VST-Controller-Keyboard, bei dem kein Umweg über einen Rechner gemacht werden muss. Gerade für den Livebetrieb. Einfach VST in Controller laden, benötigter Sound in Speicherbank ablegen und einfach per Knopfdruck switchen und spielen. Aktuelle leistungsfähige CPU müsste dies doch machbar machen!

      • Martin sagt:

        Da bin ich genau deiner meiner Meinung.
        guter Screen gute Auflösung, einfaches Protokoll … Durchdachtes Interface!

        LG

      • Edgar Marton sagt:

        Ja, das gab es schon einmal, zumindest als Expander-die V-Machine (https://www.zzounds.com/item–STOVMACHINE). Soll aber auch nie richtig funktioniert haben. Auch von Arturia gab es mit dem Origin mal einen Entwurf, der allerdings aufgrund der eigenen TAE-Engine nur mit speziellen Plugins zu betreiben war. Das wäre ja wirklich mal ein eigenes Thema wert- Hardware-VST-Expander. 2×12″ Bildschirm (eines für Sound, eines für SFX),4×4 Encoder,anständige Fatartastatur (25/36 Keys) und hochwertige Wandler. Auf USB-to-Host würde ich sogar verzichten und das Befüllen einem USB Stick mit VST (dll-Dateien) Ordner überlassen. Und bitte keinen Dongle, iLock etc. – gibt ja genug Free-VST. Aber ich denke, da wird von eingesessenen Synth-Herstellern nichts kommen-entweder wird alles bis zur Unkenntlichkeit miniaturisiert (dieser ganzes Boutique Unsinn) mit briefmarkengrossen OLEDs oder es nur noch Kopien von Geräten produziert die seinerzeit auch nicht das Ultimum an usability waren. Ich denke nur an die „Programmierung“ von SEM-Modulen. Geht alles: Die Alleinunterhalter-Orgeln machen es doch schon seit langem erfolgreich vor. Siehe Yamaha Tyros5 (seht Euch mal die Videos von Peter Baartman an). Im Prinzip das Gleiche nur mit VST auf dem Display – ein mobiles NI-Kontakt mit Echtzeitschrauben…. – mir wird schon schlecht vor lauter Vorfreude….

        • WOK sagt:

          Die V-Machine hat eigentlich bestens funktioniert. Sie hatte nur drei Probleme:
          -einen lauten Lüfter
          -zu wenig Power/Speicher
          -kopiergeschützte Plugins ließen sich prinzipbedingt nur installieren, wenn es dafür spezielle Scripte gab (und diese gab es zuwenig)

    • Durstpapa sagt:

      Das hier ist ein Touch-Display mit Encodern und ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, es funktioniert prima mit so gut wie allen VST’s und AUs: https://mpmidi.com

  4. Elias sagt:

    Ich sehe schon noch eine Menge an Arbeit, die es zu tun gibt. Interaktion der Plugins untereinander, unabhängig vom Hersteller, Stichwort Modulation.
    Bei der Integration von Drum-Plugins in der DAW hakt es an allen Ecken und Kanten, Drummapping funktioniert nur innerhalb der jeweils hauseigenen Plugins, die Editoren in den Drumplugins kennen ihre Events in der DAW-Spur nicht (und umgekehrt natürlich).
    Maschinenübergreifende Samplepools sind nur teilweise realisiert, von den Presets will ich gar nicht erst anfangen.

    Bei einigen Plugins, bzw. den neuen Versionen davon, werde ich das Gefühl nicht los, dass Bedürfnisse geweckt werden, die niemand braucht, oder nur wenige.
    Viel Zeugs ist zu unverständlich aufgebaut, einige Synths haben Modulationsmöglichkeiten ohne Ende, diese sind jedoch oftmals versteckt, bzw. es ist nur schwer zu erkennen, wohin welcher Modulator wirkt.
    Und Skalierung sollte Pflicht sein, hier scheint es, dass die dicken Firmen da relativ unbeweglich sind.

    Insgesamt denke ich, dass viele Firmen Angst vor einem Shitstorm haben, wenn sie z.B. ihre GUI aufpeppen inkl. Skalierbarkeit und das als neue Version verkaufen. Es müssen immer neue Features dabei sein, aus meiner Sicht wird da viel Geld verbrannt.

  5. Steve Karell sagt:

    ZERO latency Plugins gibt es zu wenig

    • Stefan sagt:

      Ich habe eine kleine Liste erstellt wo Zero latency plugins von mir getestet wurden …. Kann ich gerne hochladen als Exel Datei oder pdf

  6. donnie sagt:

    ein knopf in der daw oder so. der alle plugins auf niedrigste qualität stellt. oder eben auf die beste. (global)

  7. Mich sagt:

    1. passende Controller mit den wichtigsten Parametern und wenn es nur austauschbare Schablonen sind
    2. Produktpflege wäre nett…Urs Heckmann verspricht schon seit ü 12 Jahren Zebra 3…übrigens von mir schon damals bezahlt

  8. donnie sagt:

    sampler und synthesizer werden eins.
    man wird sich nicht mehr dazwischen entscheiden müssen.

  9. Nonameprodukt sagt:

    Was wäre mal innovativ?Das die Nachfolger Software mal ihren Vorgänger erkennt und ich nicht X Vorläufer Synths/Effekte im Setup haben muss.Bsp. uraltes Projekt geladen mit Battery.Meine DAW mault kein Battery installiert.Warum auch,hab doch Battery 4.
    Man hätte ein schlankeres System.
    Nur mal so ein Gedanke…ist ja schließlich keine Hardware.

  10. mike sagt:

    Es wäre schön nicht andauernd die Plattform wechseln zu müssen. Die Soft sollte generell überall laufen. Ein Hardware Synth läuft mit xp 7 10 11 OS m1 xyz. Warum nicht auch nativ?! Es wäre schon sehr geil wenn die alte Soft auf den neuesten Betriebssystemen und „umgekehrt“ laufen würde. Mal abgesehen davon das VST bald abgeschafft werden soll und weitere Unkenrufe . . .
    Verflixt nochmal, Musik soll doch Spass machen . . .

  11. Marco sagt:

    Ich höre immer nur dass es noch besseres Equipment geben muss? Sollte man sich nicht fragen ob es nicht noch bessere Musiker geben sollte? Produkte alleine machen aus dir noch lange keinen besseren Musikanten. Inzwischen gibt es ja genügend Instrumente die fast von alleine dudeln und man nur noch als angeblicher Musiker vorgibt was die Kiste denn bitteschön spielen soll. Man nennt das dann experimentieren oder rumspielen. Naja es soll ja auch Spaß machen. Wenn man nur noch dem hightech gerät sagen muss, bitte schneller oder langsamer, oder jetzt bitte rechts abbiegen oder links und Rückwärtsgang ist auch dabei! Dann ist die Frage was will man eigentlich? Bin ich schon ein Musiker wenn ich eine CD einlege oder reicht es wenn ich das Radio anschalte? Oder muss ich 10 Jahre die Musikschule besucht haben um sich endlich Musiker nennen zu wollen? Für mich ist der Aspekt der Technik auch wichtig, jedoch nur um meine musikalischen Vorstellungen zu realisieren, dazu ist mir jedes Mittel recht.

  12. Marco sagt:

    Mit zuviel plugins verzettelt man sich gern und kommt nie ans Ziel. Deshalb besitze ich auch viele mechanische Musikinstrumente, Gitarre Bass piano etc. Dieses ständige Überangebot lenkt nur von wesentlichen ab. Entscheide dich und bleibe dir treu.

  13. Plø sagt:

    Innovatives ist seit ner Weile eher auf dem iPad zu finden. Entlastet auch noch den Desktop Rechner.

  14. Gabberlein sagt:

    Immer diese ganzen Ansprüche sind doch fürn „Arsch“ brauchen wir ständig neue Autos-Busse-Handys-PCs-Fahrräter-Roller- neue DAWs immer wieder wie schon vom Verfasser 100 mal die gleichen Plug-ins? NEIN aber die Menschheit hat nur immer GLED & GIER im Kopf immer alles neu Entwickeln raus hauen auf dem Markt egal wenn auch nicht zu 99% ist hauptsache Geld, dann die hohen Preise und mal Ehrlich ja, warum soll ich DAW oder Plug-ins mir Kaufen wenn die Freewares das gleiche bieten? Bei mir gibts nur noch in Sachen von Hardware alles Gebraucht ausser Dinge wie Nahrung-Kleidung klar Kauf mir das Neu aber ich achte auf die Preise. hier mein PC ist Shuttle XH97V mit 16GB DDR3 ne 256GB SSD (kommt aber ne 480GB) mit Win7 drauf aber es ist alles nur Gebraucht gekauft. Lg

    • Gabberlein sagt:

      Sry für die Fehler aber Tastatur geht zu Neige lol ^^

      • Marco sagt:

        Fehler macht doch jeder, das ist doch nicht so schlimm. Ansonsten finde ich deine Meinung sehr gut. Dazu muss ich sagen, dass man mit der „blöden“ Musik ohnehin keine Kohle verdienen kann, oder nur wenn du deine Seele hergibst, und obs dann hinterher noch geil ist, das muss jeder selbst wissen. Aber für den Hobbymusikanten ist es auf jeden Fall das Verlustgeschaft des Jahres, und ausser Spesen nix gewesen. Aber ein heiden Spaß gehabt und besser als die Kohle versoffen! Ne gute Zeit kannst du dir nicht erkaufen, die müssen wir uns selbst gestalten.

  15. Marco sagt:

    Wie man in der Abstimmung sieht, gibt es von allem zu viel. Im Vorfeld waren die Ergebnisse nicht zu sehen, aber ich habe alles angekreuzt und lag damit richtig. Ja schon seit den 80zigern fragt man sich, was soll da noch kommen an Synthesizern? Und es kam das eine oder andere dazu. Aber keiner dachte das das beste Rad bereits erfunden war, und somit kam es dazu, dass analoge Synthesizer nicht nur im Trend liegen, sondern inzwischen den Hauptteil aller Synthesizer ausmacht. Zuerst virtuell und inzwischen, dank Behringer auch analog weiterhin am beliebtesten sind. Am PC sind Effekt Plugins dabei die Hardware komplett abzulösen, wer hat denn heute noch einen Multieffektprozessor als 19 Zoll Kiste? In der DAW hat man es einfacher, sich die Effekte einzeln zusammen zu stellen und einzustellen, oder presets abrufen und schnell anpassen und dann komplette Projekte abzuspeichern. Da ist man inzwischen sehr gut dran, und wir leben in goldenen Zeiten! Wer auf der Suche nach neuen Plugins ist, sollte sich lieber fragen ob das was er besitzt bereits ausgereizt ist. Ansonsten sag ich nur, nicht das plugin macht die Musik….. Heutzutage gibt es alles, aber die meisten wissen nicht damit umzugehen, und hier beginnt das eigentliche Problem, Wissen wissen und können und machen. Das ist gefragt. Alles andere ist doch da.

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