von Dirk Behrens | 3,6 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Four Tet

Four Tet  ·  Quelle: The Lot Radio / YouTube

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Kopierschutz ist immer wieder ein umstrittenes Thema, bei dem besonders gerne Dongles und Systeme wie iLok heiß diskutiert werden. Wer mit Software arbeitet, hat sich bestimmt schon das eine oder andere Mal über einen Kopierschutz geärgert und das geht natürlich auch einigen bekannten Artists so. Aktuell zum Beispiel Kieran Hebden, bekannt als Four Tet. Der Musiker, Producer und DJ sorgt nämlich mit einem Tweet auf Twitter für Aufsehen. Demnach hat er sich kürzlich ein neues Plugin zugelegt, ärgert sich aber nun über dessen Kopierschutz, in diesem Fall iLok.

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Four Tet mag kein iLok

Anyone got a cracked version of that strymon blue sky plugin? I bought it but you need to be online to use it and I can’t work like that.“ Mit diesen Worten wendet sich Four Tet in einem Tweet vom 4. November an seine Follower.

Four Tet ist bekannt dafür, viel „in the box“ zu arbeiten und da sind natürlich immer ein paar gute Plugins gefragt. So hat ihn das neue Blue Sky Plugin von Strymon zu einem Kauf animiert, nach der Installation kam aber dem Anschein nach etwas Frust auf. Denn das Plugin arbeitet mit dem iLok-System für Lizenzierungen. Sprich ein USB-Dongle oder eine Aktivierung über die Cloud ist erforderlich. Ein Dongle kommt für den Musiker nicht infrage, so antwortet er auf einen Kommentar mit „not really a dongle person.“

Wie es aussieht, benötigt das Plugin sogar jedes Mal eine Internetverbindung, wenn es im Einsatz ist. Ich bin mir in dieser Hinsicht etwas unsicher, denn bei den sämtlichen meiner Plugins mit iLok-Lizenz ist das eigentlich gar nicht notwendig. Hat Kieran Hebden da etwas noch nicht ganz verstanden oder habe ich Produkte mit so einer Abfrage noch nicht kennengelernt?

Wenn Kopierschutz und Lizenzierung lästig wird

Dass USB-Dongles nicht besonders beliebt sind, kann ich persönlich sehr gut nachvollziehen. Allerdings verstehe ich die „Angst“ davor, mit dem Rechner kurz online zu gehen, nicht so ganz. Trotzdem spricht Four Tet mit seinem Tweet einen Punkt an, der vielen Usern mit Sicherheit die Nerven raubt. Bersonders iLok ist ein Reizthema, wie sich bei den Kommentaren zu meinem Artikel über diesen Kopierschutz zeigt. Aber zu meiner Meinung aus der Überschrift stehe ich auch jetzt noch: „iLok ist nicht so schlimm, wie du denkst“.

Der Tweet und die offensichtliche Frage nach einem Crack kommt natürlich etwas offensiv rüber – trotzdem ist es auch mal wichtig, dass Schwierigkeiten mit Installationen und Lizenzierung öffentlich diskutiert werden. Denn nur so bekommen Hersteller Feedback und ändern vielleicht ihr Konzept. In diesem Fall würde es ja bereits ausreichen, wenn der Rechner nicht bei jedem Start des Plugins online sein muss, falls das tatsächlich erforderlich ist.

Auch wenn ich wie gesagt kein großes Problem damit habe, wenn der Musikrechner mal online gehen muss, halte ich eine ständige Notwendigkeit dafür aber auch für ein No-Go. Was mich richtig auf die Palme bringt, ist eine automatische Suche nach Updates – auch wenn das aus User-Sicht vielleicht sehr praktisch sein mag.

PACE Anti-Piracy iLok

iLok ist immer wieder für Aufregung gut

Einige werden jetzt sagen „hätte er sich mal lieber das Pedal“ geholt und deshalb packe ich einfach mal einen Thomann-Link zu dem Original hier rein. Wer sich von iLok nicht abschrecken lässt, bekommt mit dem Plugin natürlich eine richtig gute Variante für die DAW.

Strymon Big Sky

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Kannst du den Frust von Four Tet nachvollziehen? Bist du auch ein iLok-Hater? Geht dir Online-Zwang beim Start von Plugins auch auf den Zeiger? Wir sind auf deine Meinung gespannt!

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Bildquellen:
  • PACE Anti-Piracy iLok: PACE Anti-Piracy / YouTube
Four Tet

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29 Antworten zu “Four Tet mag kein iLok und sucht ein Plugin Crack”

    Marco 🙋 sagt:
    1

    Ich habe lernen müssen, dass derjenige der sich nicht wehr der Dumme ist, und genau das tut dieser DJ hier! Er hat recht, sicher hat er sich schon mal beim Hersteller gemeldet und nett nachgefragt und ja, dann fängt das schon an. Die sitzen auf ihrem hohen Ross, und wenn da so ein kleiner Fuzzi kommt, der eine ist doch nix. Der Mann trommelt die Masse zusammen und polarisiert. Man muss auch noch den Aspekt beachten, dass man für das plugin gutes Geld bezahlt. Deine Daten werden hier im Internet versprüht und du hast keine Kontrolle. Hier geht es auch um Privatsphäre. Und immer und überall online sein zu müssen ist ganz China like! Ich würde es einfacher machen, und das tue ich auch, aber bei dem Überangebot an plugins suche ich mir einen anderen Hersteller!

    Daniel Blum sagt:
    0

    Na es ist immer besser sich im Vorfeld zu informieren wie die Lizenzierung abläuft. iLok finde ich auch nicht sehr toll. Nachdem sich nämlich irgendwie nach einen Windows oder Treiber Update iLok wirklich Alle Aktivierungen geschmissen hatte weil es meinte das wäre ein neuer Rechner war das richtig Mist. Auch eine Lizenz zu Transferieren ist mit 45€ Gebühr alles andere als Preiswert. Wer also noch eine Exponential Audio Nimbus Lizenz will… meine gibt’s jetzt noch auf eBay.

      Timo sagt:
      0

      Erst kürzlich gehabt.
      Neue CPU + neue Grafikkarte ergab, iLok hat die Slate und SSL Plugins gesperrt. Musste beide Supports (Slate & SSL) anschreiben, damit sie das ganze wieder freischalten. 2 Tage hat das ganze gedauert. Ich verstehe auch nicht, warum man immer noch auf iLok setzt. So gut wie jedes Plugin welches iLok nutzt, könnte man sich auch auf gewissen Seiten ohne iLok besorgen.

    Green Dino sagt:
    2

    Auf der Strymon Website steht Ilok Cloud oder USB Dongle.

    Also entweder permanent online sein (hab kürzlich eine Demo mit Ilok Cloud getestet, eine Sekunde nach Unterbrechung der Verbindung kam ein Pop Up, Plugin unbenutzbar), oder 49€ für den Dongle ausgeben…

    Tom K sagt:
    0

    Nachvollziehen kann ich das schon. Wer hin & wieder mal einen neuen Computer kauft weiß dass es wirklich SEHR mühsam ist alles neu zu installieren – schlimmer ist es noch vor der neuen Installation nachzuschauen welche Plugins erst deaktiviert werden müssen, damit keine Lizensierung verloren geht! Auch werden bei machen Herstellern die Deaktivierungen gezählt(!) und man muss sich rechtfertigen, warum man so viele Deaktivierungen hat. Da gefällt mir das Handling von Hornet und Klanghelm besser – die haben keinen Kopierschutz, da eh nahezu alles g-e-c-r-a-c-k-t wird. Und deren Plugins sind zum Teil wirklich richtig gut!

    3chordsandyoureintojazz sagt:
    4

    ilok dongle klappt seit jahren prima und macht auch einen rechnerwechsel unkompliziert. ist mein favorisierter kopierschutz und da ich den dongle eh benötige, packe ich so viele lizenzen wie möglich drauf. bei allen plugins ohne ilok benötige ich stunden, bis alles zu einem neuen rechner transferiert ist. das ist mir die 50 euro für den stick allemal wert.

    Sonja Dammriss sagt:
    4

    Entschuldige, entweder ist das ein Self-Promotion-Marketing-Gag oder der Typ ist ein Vollidiot. Wer kauft sich ein Plugin ohne sich vorher zu informieren, ob es für seine Zwecke einsatzfähig ist. Außerdem gibt es genug Alternativen ohne iLok. Echt jetzt.

      DeineMudda sagt:
      2

      es soll tatsächlich leute geben die sich auf das musizieren selbst fokussieren anstatt die agb,datenschutzbestimmungen und releasenotes eines jeden verschissenen updates durchpauken zu wollen :) (von der Redaktion gekürzt)

      Klinke sagt:
      1

      Also ich habe auch beim ersten Kauf von einem Plugin, welches nur die Option iLok Clound und Dongle erlaubt noch damit gerechnet, dass wie bei fast allen anderen mit iLok versehenden Plugins auch eine normale Aktivierung möglich ist.

      Mal ganz ehrlich, hat Du diese potenzielle Einschränkung überhaupt schon mitbekommen, oder denkst Du iLok ist ganz einfach iLok?

      Seitdem bin ich schlauer und achte genauer darauf, und das Plugin hat damals zum Glück auch nur 29 Euro gekostet, aber wäre mir das mit BigSky passiert (welches mir genau aus diesem Grund auch nicht ins Haus kommt), dann wäre ich auch stinksauer gewesen.

    ray sagt:
    -1

    „Angst“ muss man nicht verstehen, was verständliches allerdings ist die Tatsache dass es auch heute Orte gibt die kein Internet haben ( , dürfen oder sollen).
    ILok stammt aus der Steinzeit, nicht nur die Stadt. Und ernsthaften Schutz bot es wohl auch nicht lange. Ich persönlich tendiere stark solche Plugins zu ignorieren und zum Glück gibt es soviele Alternativen. Ich gebe allerdings zu dass der Lizenztransfer (für einen perönlich) sehr einfach geht.
    Ansonsten gibt es wirklich nichts praktischerse als einen nutzlosen Haken (oder Nase) am Laptop um ihn (den Laptop) vom Tisch zu schleudern. Beim Desktop wäre es mir wurscht.

    CD_Forever sagt:
    2

    Ich kann ihn verstehen. Einerseits gibt es Spotify, wo jeder Hinz und auch der Kunz quasi für nix Musik stehlen können und andererseits soll sich der Produzent dieser Musik mit einem Kopierschutz herumärgern. Bedenkenswert. -Ich nutze ebenfalls I-Lok und habe auch schon erlebt, dass sich Hersteller nach einem Rechnerwechsel geweigert haben meine Lizenzen wieder freizugeben. Bei denen kauf ich dann auch nichts mehr. Unabhängig davon hatte ich auch noch kein Plug-In, das permanent im Schlimmernet sein muss.

    Falk sagt:
    1

    Den iLok Dongle halte ich noch für die beste und einfachste Lösung, wenn es denn schon so ein guter Kopierschutz schon sein muss. Die „Software-Center“ starten allerhand Müll im Hintergrund. Teilweise bekommt man den Mist auch nicht mehr von der Platte.

    So Isses sagt:
    -3

    „Four Tet mag kein iLok“
    „Four Tet“, „Four Tet“ who the f… is „Four Tet“?

      jojo sagt:
      4

      Diese Art von Kommentar findet man wirklich unter jeden Artikel wo ein Künstler genannt wird. Meistens von alten grantigen Männern, die nach Kraftwerk oder Jimi Hendrix aufgehört haben sich für neue Musik zu interessieren.

    dr-w sagt:
    2

    iLok ist einfach der einzige professionelle koperschutz der auch kleinen firmen zur verfuegung steht. man kann als hersteller auch ilok fuer einzelne computer freischalten.
    zb im naechsten update.
    dann laeuft die software entsorechend exklusive auf dem registrierten rechner.
    wenn genuegend leute sich nett bei strymon melden und das anregen dann werden die sicherlich ein offenes ohr dafuer haben!

    Schmollus sagt:
    5

    „Ein Dongle kommt für den Musiker nicht infrage, so antwortet er auf einen Kommentar mit „not really a dongle person.““
    Aha, der Herr Four Tet kauft sich ein Plugin, das iLok benötigt und beschwert sich hinterher darüber, dass es iLok benötigt. WTF?

      Green Dino sagt:
      1

      Lol. Na dann…jede Publicity ist gute Publicity, oder wie?

      Ragnar sagt:
      1

      Ich kann das schon nachvollziehen, iLok war ihm wohl bewusst, nur halt nicht der Umstand, dass, warum auch immer, eine konstante Internetverbindung bestehen muss, was spätestens bei einem Auftritt auch mal problematisch sein kann. Über die Zuverlässigkeit von USB Ports und USB-Sticks in worst case Szenarios brauche ich wohl mit niemandem zu diskutieren. Ich habe auch ein paar iLok verbundelte Plugins, bounce die Tracks schnellstmöglich, damit ich mir keine Gedanken mehr drum machen muss.

    Zeph sagt:
    1

    Entschuldigung im Voraus, wer sich angegriffen fühlt, aber beschäftigt euch dich bitte mal mit den Geräten, die ihr benutzt (den mir nicht bekannten DJ eingeschlossen).
    Es wird such immer über ilok beschwert, anscheinend von Menschen, die entweder die Technik, die sie benutzen, absolut nicht beherrschen, oder aber noch nie in Kontakt mit den populären Kopierschutzmechanismen gekommen sind.
    Für meine tägliche Arbeit ist der ilok mit 65 Lizenzen die beste Variante. Stick kaufen, Lizenzen drauf. Man muss NIE online sein, kann auf verschiedene Rechner wechseln, zb. Studio und mobile Workstation.
    Bei Neuinstallation braucht man keine Userdaten eingeben. Stick an USB, fertig. Im Gegensatz zur Online Aktivierung per Serial oder User Account ala Plugin Alliance ein Spaziergang.
    Und mal ganz nebenbei ist der Aufruf zu einer Straftat die Sahnekirsche auf dem… Toastbrot. Klar, kauf dir ne Software und lade dir dann nen Crack runter weil du nicht lesen kannst, mit Technik überfordert bist und dein Intelligenzschwerpunkt bei BitTorrent und Social Media liegt.. meine Güte!

      Ragnar sagt:
      0

      Man kan sich den Umstand bequem ergeben, oder sich daüber beschweren und versuchen eine Besserung herbeiführen. Zwei Arten das Leben zu führen. Es wird ja wohl niemand behaupten ein Plugin wäre durch iLok besser.

      Specktorpedo sagt:
      0

      Ich dachte immer, Musiker wollen nur kreativ sein und sich eben nicht mit Technik auseinandersetzen? /s

      Der ganze Müll ist nur ein Grund, warum ich Audio-SW komplett gedroppt habe.

    Philipp sagt:
    -3

    Jeder der einen USB iLok nutzt und ein NAS/Server hat kann sich VirtualHere mal anschauen. Mit meinem eLicenser hat das wunderbar funktioniert. Ich habe den eLicenser an meinem QNAP NAS angeschlossen und über die Oberfläche virtuell an meinen Rechnern eingebunden. Müsste mit iLok genau so gehen. Wenn man das eigene Heimnetz mit VPN einrichtet kann man von überall auf den iLok zu greifen und ihn nutzen.
    Wer sich vor Kauf nicht informiert soll nicht rumheulen. 200€ für das Plugin zahlen und dann posten man sei kein Dongle Dude.

    Moulin sagt:
    0

    Ich versteh iLok nicht. Scheint verschiedene Varianten zu geben. Meine Soundtoys und Softube plugins funktionieren ohne Dongle und offline. Erwas anderes kommt bei mir ohnehin auch nicht in Frage! Aber warum können die Hersteller nicht alle auf das selbe System setzen wie Soundtoys?

      Green Dino sagt:
      4

      Prinzipiell können Ilok Lizensen auf dem Rechner, auf dem USB Dongle oder in der Cloud abgelegt werden.
      Normalerweise bietet ein Hersteller für ein Plugin mehrere Möglichkeiten an. Man kann dann auswählen ob die Lizenz auf dem Rechner, in der Cloud, oder auf dem Dongle abgelegt wird.

      Wenn die Lizenz auf dem Dongle liegt muss dieser eingesteckt sein, liegt die Lizenz in der Cloud muss man online sein – sonst kann das Plugin nicht genutzt werden.

      Einige Hersteller setzten auf Ilok Cloud und Dongle – Was die Gründe sind, k.A. – Ich weiss jetzt nicht was man dafür zahlen muss, also ob Cloud evtl. für Hersteller günstiger ist oder was es sonst noch für Vorteile auf der Herstellerseite gibt. Irgendwas in die Richtung wird es ja sein…

      Bisher habe ich nur zwei Cloud Lizensen – Die Plugins gabs mal geschenkt, deshalb hatte ich auch nicht drauf geachtet.

      Momentan läuft der Sonnox Sale noch – bis auf drei Plugins ist bei Sonnox auch alles Cloud und USB Dongle. Für die Demo war Cloud für mich ok, aber ansonsten möchte ich nicht permanent im Netz hängen müssen. Mal abgesehen davon, dass wir hier schon ein paar mal wochenlange Störungen hatten… Also werd ich wohl einen USB Dongle kaufen müssen.

      Vielleicht sollte man wirklich mal Hersteller anschreiben; wenn das genügend User tun, ändert sich evtl. etwas.

    Nugetre Jr. sagt:
    0

    Es gibt leider meistens nur 2 Lizenzen, generell habe ich mit iLok keine Probleme, nutze kein Dongle und auch keine Cloud, alles schön auf dem Rechner. Aber was mir ein Rätsel ist, das Softube und Moog einer der ganz wenigen sind, die wenigstens 3 anstatt 2 Lizenzen zur verfügung stellen. Da sollten sich die Kollegen von SSL, Soundtoys, VSL usw usw mal einen ordentlichen Ruck geben.

    Und zu unserem Spezialisten aus dem Artikel….gerade bei iLok sollte man schon genau nachhorchen ob es sich um eine Cloud bzw. Dongle Lizenz handelt, bevor man die Software kauft.

    Das einzig negative an ilok ist meiner Meinung nach die Transfergebühr von 25$.

    Holger sagt:
    0

    Ich hatte zuletzt auf meinem Atari einen Dongle, um Notator betreiben zu können. Der brachte aber zumindest einen weiteren Midi-Port mit. (Jaja, Dongles sind Technik von vor 30 Jahren)
    Seitdem vermeide ich alles, was mir etwas aufdrängt, was ich nicht brauche. Was ist das für eine Einstellung, den Kunden etwas zu verkaufen, was nur unter zu Hilfe nahme zusätzlicher und ansonsten nutzloser Hardware funktioniert? Ebenso möchte ich keine Software installieren, die nur dazu da ist, das eine andere Software funktioniert – na gut, mit Ausnahme des Betriebssystems.
    Es gibt viele Hersteller, die das deutlich besser lösen.

    Tai sagt:
    0

    Ich lehne Dongles ebenso ab. Von der Unverschämtheit einiger Hersteller, für Lizenz-Transfers auch noch Geld zu verlangen will ich gar nicht reden. Auch der Verkauf des Dongles, der lediglich in einem Interesse ist, nämlich der des Herstellers von dem Kunden Geld zu verlangen, der den eigentlich gar nicht will…. Unglaublich. Selbstverständlich weiss ich, dass Hersteller ihre Produkte nicht verschenken wollen. Ich war selbst mal einer. Aber spätestens wenn ⅓ des CPU Verbrauchs auf den Kopierschutz gehen, finde ich das nicht mehr witzig. Ich kenne einige, die ungeöffnete Programme im Regal liegen haben und mit dem Crack, den es ohnehin fast immer gibt, arbeiten.

    Christoph Mause sagt:
    0

    Im Gegensatz zu den vollkommenen schrottigen proprietären Kopierschutz oder Lizenzsystemen wie Steinberg, iZotope oder PluginAlliance etc. ist iLok ein sauberes, zuverlässiges und vor allem Herstellerunabhängiges Verfahren. Würde mir wünschen, dass das alle nutzen würden! iLok geht auch in der Cloud nur dann online, wenn man sich anmelden möchte. Wenn die Software aber einmal auf dem Rechner lizensiert ist, geht alles offline. Insofern wohl eher ein Fishing-Tweet…

    Generell ist es vollkommen richtig, dass Hersteller ihre teueren Entwicklungen mit Kopierschutz versehen. Raubkopien Killeen nämlich nicht nur Musik, sondern auch Software. Und wie in der Musik wird der Trend mittelfristig eh weg von kaufen zu Abo (=streamen) gehen. Dann hat Four Tet keinen iLok mehr, aber ob er es dann geiler findet für das Strymon jeden Monat 4€ zu zahlen?

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