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Zwei der neuen Danelectro '64  ·  Quelle: Lars Mullen

Es ist nicht die erste nach Mosrite aussehende Korpusform, die man bei der Danelectro ’64 auf der NAMM sehen konnte. Die HODAD (was für ein Name!) hatte die gleiche Form, die ’64 bekommt noch ein paar Extras dazu. Es gilt auch weiterhin bei speziellen Formen von E-Gitarren: Entweder man liebt sie oder man hasst sie.

Der Body hat neben der Form auch die gewölbte Decke. Außerdem sitzt der Hals-Pickup (hier wohl ein P90 bzw. P94) wie beim Original schräg. Der Tonabnehmer am Steg ist der typische Danelectro-Doppel-Lipstick Humbucker. Welche Hölzer verwendet werden, wurde noch nicht genannt. Ebenso spezifisch wie die Bodyform ist der vermutlich in der kompletten Serie verwendete Bigsby-Tremolo. Ich bin kein Fan davon und hoffe auf eine Stoptail-Version wie in der Mosrite Ventures II.

Die echten Mosrites gibt es mittlerweile nur selten in gutem Zustand zu bezahlbaren Preisen. Sie hatte durch Kurt Cobain und den Ramones Berühmtheit erlangt und ist deswegen in den Kreisen sehr gefragt. Wer nur auf die Form und Eigenschaften der Gitarre steht, solle sich auf dem „Kopie“ Markt umsehen. Neben Danelectro gibt es auch noch andere Hersteller, z. B. Eastwood, die das Modell mit modernen Herstellungsprozessen zu geringeren Preisen im Sortiment haben.

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UPDATE 05.02.: Sie sind bei Thomann gelistet. Mit 1080€ Danelectros wohl teuerste Gitarre. Dafür in drei Farben (Sunburst, Grün, Orange) und mit echtem Holzbody.