von Nikolai Kaeßmann | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Blokas Midihub

Blokas Midihub  ·  Quelle: Blokas Labs

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Aus Litauen kommt der Midihub zu uns. Diese MIDI-Multifunktionskiste kann mit und ohne Rechner betrieben werden und bietet sich so als kleine Studio- und Live-Lösung an.

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Blokas Labs kennen wir schon von PiSound, einem Low Latency Audiointerface mit MIDI für den Raspberry PI. Jetzt kommt aus Litauen ein neues, sehr interessantes Projekt zu uns.

Midihub ist mit jeweils 4 klassischen MIDI-In- und Output-Buchsen im DIN-Format ausgestattet. Dazu kommt ein USB-Anschluss mit dem die Kiste mit Strom versorgt wird und mit der es auch mit einem Computer kommunizieren kann.

Blokas Midihub – mehr als ein Interface

Auf den ersten Blick sieht der Midihub aus wie ein „ganz normales“ MIDI-Interface. Und bei Bedarf kann man ihn auch genau in dieser Funktion einsetzen. Aber da sämtliche MIDI-Datenströme von verschiedenen Ein- auf Ausgänge geroutet werden und dabei auch „verbogen“ werden können, ist hier noch viel mehr möglich.

Um einzustellen, was wie wohin soll, ist eine Editor-Software nötig, die es für Mac, Windows, Linux und – für Blokas Labs wohl selbstverständlich – auch für Raspian gibt. Und nicht nur einfaches Routing ist möglich. Eingehende MIDI-Signale können durch verschiedene „Pipes“ verändert werden. Das geht von einfachem Transpose über das Filtern von Events, Note- und Channel-Remap und Velocity-Veränderungen bis zu Tempo-Teiler und Sync-Delay.

Alle Einstellungen werden im Midihub gespeichert. Dadurch kann das Gerät auch ohne Rechner betrieben werden. Das ist sehr interessant für Rechner-lose Musiker, die lieber auf Hardware-Sequenzer setzen, oder auch für den Live-Einsatz. Ein eingebauter Taster kann MIDI-Utility-Messages wie „Reset All Controllers“ oder „‚All Notes Off“ – auch bekannt als Panik-Taste – senden.

Für kleine Studios oder den Live-Einsatz mit auf das Wesentliche reduziertem Equipment sieht mir das nach einer sehr gelungenen Lösung aus. Ich selbst brauche im Studio ja vier 8-fach-MIDI-Interfaces, habe aber auch eine kleine Rechner-autarke Geräte-Ecke, für die sich der Midihub perfekt anbieten würde. Wer also beim MIDI-Musizieren gerne auf den Rechner verzichtet, sollte sich diese Kiste einmal ansehen. Zumal Blokas Labs auf ihrer Website noch Beta-Tester sucht!

Preis und Lieferdatum stehen übrigens noch nicht fest, wir halten euch auf dem Laufenden!

Infos

Bildquellen:
  • Blokas Midihub Editor für Linux: Blokas Labs
  • Links vom der USB-Buchse gibt es einen Taster.: Blokas Labs
Blokas Midihub

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