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Black Salt Audio Escalator und Low Control

Black Salt Audio Escalator und Low Control  ·  Quelle: Black Salt Audio

Black Salt Audio heißt eine neue Plug-in-Programmier-Werkstatt (um nicht wieder das Wort Schmiede zu benutzen). Und diese Firma feiert den Einstand gleich mit zwei Plug-ins. Low Control und Escalator sollen euch beim Mixing unterstützen und für einen straffen Bass und kontrollierte Sättigung sorgen. Beide Plug-ins brauchen dafür nicht viele Kontrollen.

Black Salt Audio Escalator und Low Control

Ich überlege gerade, welcher Hersteller eigentlich mit den ersten One-Knob-Plug-ins um die Ecke kam. War es Wave, war es Softube? Wie auch immer, Mix-Werkzeuge mit minimaler Steuerung scheinen jedenfalls populär zu sein. Und wie ich schon mal gesagt habe – wenn sie ihre Aufgabe gut erledigen, ist da auch absolut nichts gegen einzuwenden. Black Salt Audio scheint da eine ähnliche Philosophie zu verfolgen. Low Control kommt mit recht wenigen Kontrollen daher und Escalator „regelt alles“ mit nur einem Regler.

Black Salt Audio Low Control

Black Salt Audio Low Control

Low Control kümmert sich um eure Bass-Angelegenheiten. Für diesen Zweck komprimiert das Plug-in zunächst die Bassfrequenzen, ohne dabei den Rest des Signals zu bearbeiten. Als zweiter Schritt kommt ein Enhancer zum Einsatz, der den Bass auch auf kleinen Lautsprechern mehr zur Geltung bringt.

Das könnt ihr natürlich ebenso in einzelnen Schritten mit mehreren Tools erledigen, hier macht ihr das eben alles innerhalb eines Plug-ins. Beim Kompressor stellt ihr lediglich den Threshold ein und die obere Grenze des von euch definierten Bassbereichs – den Rest erledigt Low Control alleine.

Der integrierte Enhancer lässt sich ebenso wie der Kompressor optional aktivieren. Dessen Wirkung reguliert ihr mit dem großen Drehknopf, mit Enhance Frequency stellt ihr die Frequenz ein, die mit Harmonischen betont werden soll.

Den Abschluss bilden ein Regler für die Ausgangslautstärke mit zugehöriger Pegelanzeige und ein Button, der den von euch definierten Bassbereich auf Solo stellt.

Black Salt Audio Escalator

Black Salt Audio Escalator

Escalator ist im Vergleich ein bisschen einfacher gestrickt. Das macht es mir einfach, denn ich muss nicht viel dazu erzählen und euch soll es auch das Mixing einfacher machen, denn ihr braucht nur einen Drehknopf zu bedienen. Dreht ihr diesen auf, setzt eine Saturation ein, die zunehmend stärker ausfällt.

Wenn ihr euch die Beispiele anhört, stellt ihr fest, dass es Escalator nicht wirklich „eskalieren“ lässt, sondern eher subtil zur Sache geht. Der Hersteller betont, dass der Punch von Transienten hier erhalten bleiben soll. Letztendlich geht es also ehr darum, Instrumenten oder Vocals mehr Präsenz im Mix zu verschaffen ohne sie zu „zerstören“.

Spezifikation und Preise

Beide Plug-ins laufen als VST3, AU oder AAX auf macOS (11.11 oder neuer) sowie Windows 10 – ausschließlich in 64 Bit. Anleitungen findet ihr als PDF auf der Website des Herstellers, ebenso kostenlose Demoversionen. Low Control kostet 100 Euro, für Escalator bezahlt ihr 80 Euro.

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