Behringer Jam und Jam Play: Keyboard-Controller mit Sequencer – jetzt bestellbar!
KeyStep-Konkurrent Nr. 1?
Behringer Jam und Jam Play sind ab sofort bestellbar! Den augenscheinlich vom KeyStep inspirierten Keyboard-Controller und Sequencer gibt es mit oder ohne integrierte Sounds.
Alles zu Behringer Jam und Jam Play
Behringer Jam
Moment – Behringer Jam? Da war doch was? Richtig: Der neue Keyboard-Controller und KeyStep-Konkurrent gehörte zu den Leaks, die im Frühjahr bereits kurzzeitig auf der Website von Behringer zu sehen gewesen waren. Und selbst das war nicht die erste Erwähnung dieses Namens bei Behringer: Manch einer mag sich noch dunkel erinnern, dass der Hersteller im Jahr 2020 mal eine Groovebox-Studie gleichen Namens gezeigt hatte. Damit haben die neuen Controller allerdings nichts zu tun.
Wie der Swing sind die beiden Neuen unübersehbar von der beliebten Arturia KeyStep-Serie inspiriert; in diesem Fall scheint die erste Generation des KeyStep 37 Pate gestanden zu haben. Jedoch hat Behringer diesmal augenscheinlich darauf geachtet, das Vorbild nicht ganz so unverhohlen zu kopieren: Auf dem Bedienfeld findet man zwar im Wesentlichen die gleichen Regler und Knöpfe, jedoch sind sie etwas anders verteilt als beim KeyStep.

Behringer Jam bietet 32 Minitasten mit Velocity und Aftertouch. Für Pitchbend und Modulation gibt es zwei Touch-Strips mit LED-Ketten. Auch an Oktavtaster wurde gedacht, ebenso wie an einen Hold-Button. Alternativ lässt sich ein Sustain-Pedal anschließen. Zur Steuerung von Parametern der angeschlossenen Geräte bietet Behringer Jam vier zuweisbare Drehpotis.

Wie beim KeyStep wird der integrierte Sequencer der Hauptgrund sein, sich für Behringer Jam zu entscheiden. Dieser bietet bis zu 64 Steps und acht Stimmen Polyphonie. Gate Time und Swing sind einstellbar. Funktionen wie Ratcheting und Random Gate sorgen auf Wunsch für Abwechslung in den Patterns. Auch ein Arpeggiator mit bis zu acht Noten pro Step und acht Mustern ist enthalten.
Neben USB und MIDI In/Out im DIN-Format bietet der Controller analoge Sync-Buchsen sowie drei CV/Gate-Outputs. Somit ist Behringer Jam universell einsetzbar und steuert sowohl Software-Instrumente und MIDI-Hardware als auch analoge Modularsysteme.
Behringer Jam Play: Vier Tracks und integrierte Sounds
Als Jam Play gibt es das Ganze auch mit integrierten Sounds. Hier scheint Behringer Ideen aus dem KeyStep und dem AKAI MPK Mini Play zu kombinieren. Das Keyboard verfügt zusätzlich zu den Controller- und Sequencer-Features über 128 Sounds und 10 Drumkits. Hier bin ich auf die Qualität gespannt! Gerade für mobile Setups zum Jammen unterwegs könnten die Sounds eine tolle Sache sein – wenn sie denn gut sind. Der Kopfhörerausgang fungiert zugleich als Line-Out.
Das ist aber noch nicht alles. Denn Jam Play verfügt auch über einen umfangreicheren Sequencer als die Standardversion. Ähnlich wie beim KeyStep Pro bekommst du vier Tracks zu je 64 Steps. Die maximale Polyphonie bleibt zwar offenbar auf insgesamt acht Stimmen beschränkt. Dennoch lassen sich mit vier Sequencer-Tracks natürlich deutlich komplexere Arrangements umsetzen als mit nur einem.
Außerdem verfügt Jam Play über ein kleines OLED-Display.
Preis und Verfügbarkeit
Du kannst Behringer Jam und Jam Play ab sofort bei Thomann* vorbestellen. Jam gibt es für 98,- €; die Version mit Sounds kostet 179,- €.
Mehr Informationen
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