Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Ashdown CTM 30 Little Stubby

 ·  Quelle: Ashdown Music

Wahrscheinlich sollten wir zu den bei Musikmessen genannten Lieferterminen konsequent ein Jahr addieren, um nicht ständig enttäuscht zu werden. Analog zu Gallien Krueger nahm sich Ashdown mit dem CTM 30 Little Stubby seine Zeit. Immerhin sind ihre PRO-FX schon lieferbar. Nun ist er aber endlich zu haben und die ersten Demovideos zeigen mir, dass sich das Warten gelohnt hat!

30 Watt volle Röhrenpower

Wir erinnern uns… Der CTM 30 Little Stubby ist der kleinste Zögling der Vollröhrenserie aus dem Hause Ashdown. Er liefert 30 Watt aus 4 JJEL84 Endstufenröhren. Dazu gesellen sich vier weitere Röhren für Preamp und FX-Loop. Die weiteren Specs können sich sehen lassen: Transformer balanced DI-Out, passiver 3-Band-EQ, Regler für Drive, Feedback und Volume. Das alles kommt in einem erfrischend kompakten Format, da für die Power-Section die Röhren und Transformatoren liegend verbaut werden. Damit gewinnt der CTM 30 Little Stubby für mich ganz klar das Rennen gegen die unhandliche Portaflex Serie von Ampeg.

China-Kracher?

Äußerlich hat sich nur wenig verändert: Die Frontplatte wurde optisch minimal überarbeitet und der CTM-Serie angepasst. Gefällt mir! Aber was wurde eigentlich aus dem großen Versprechen von Handarbeit in Großbritannien? „Hand built in Ashdown’s UK Custom Shop“ hieß es noch im vergangenen Jahr. Nun verrät uns ein Blick auf die Rückseite: „Made in China.“ Eine vorbeugende Maßnahme, um für die Folgen des Brexits gewappnet zu sein? Mir ist das tatsächlich egal, da ich sehr gute Erfahrungen mit Geräten aus chinesischer Fertigung gemacht habe.

Preis

779,- Euro kostet das gute Stück. Ganz ehrlich, ich habe ihn mir günstiger erhofft. Mit seinen 30 Watt steht der CTM 30 Little Stubby in direkter Konkurrenz zu Ampegs Portaflexserie, die deutlich preiswerter ist.

Weitere Informationen

Videos

4 Antworten zu “Opfer des Brexit? Der Ashdown CTM 30 Little Stubby kommt aus China”

  1. Patrick sagt:

    Hab mal unterm aktuellsten (passend zum CTM30) Instagram Post von Ashdown nachgefragt, laut deren Aussage es gibt eine China und eine UK Custom Shop Version :-)
    Preisauskunft muss man aber direkt beim Hersteller/Distributor/Händler stellen.

    • stephan sagt:

      Moin Patrick, vielen Dank für die Info! Wirst du beim Little Stubby zuschlagen? Ich zögere noch, da ich bereits zwei Röhrenpreamps habe. An einer vernünftigen Box sollten 30 Röhrenwatt für kleine Räume mit moderat spielenden Bands durchaus brauchbar sein. Der Ampeg PF-20T durfte zwar nicht bleiben, hat aber ausgereicht, um meine Nachbarn zu ärgern. ;o)

      • Patrick sagt:

        Tatsächlich eher nicht. Zum einen spiele ich aktiv in keiner Band mehr (wofür die 30W aber auch zu wenig wären.. :-) und für zu Hause zu laut ) zum Anderen bin ich komplett von Röhren weg. Für mich ist da das Höchste der Gefühle ein (Röhren-) Preamp plus Endstufe (habe den Quilter Micro Block 45), und da ertappe ich mich auch immer mehr, einfach meinen GK MB-112 zu nehmen mit nem Bass Soulfood

        • stephan sagt:

          Mein Favorit ist aus diesen Gründen aktuell der Shiftline Olympic Mkiii. Im Prinzip ein Fender-Tonestack, die eingebauten 810 oder 215 IRs klingen hervorragend und der AUX in und Headphones Out machen auch richtig Spaß.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.