Waldorf Crema: Strings und Pads mit extra viel Geschmack
Die ultimative String- und Pad-Maschine?
Der neue Waldorf Crema ist sozusagen ein Streichfett auf Speed – mit den Sounds der analogen String-Machines der 70er und den digitalen Pads der 80er-Jahre. Jetzt bestellbar!
Alles zum Waldorf Crema
Waldorf Crema: Strings und Pads Deluxe
Gestern machte ein erstes Teaser-Bild die Runde und alle fragten sich: Was kommt da von Waldorf? Schon wurde spekuliert, der neue Synthesizer könnte Neptun heißen, so wie der Kater von Sounddesigner Martin Stuertzer, der die neue Hardware bereits begutachten durfte:

Jetzt wissen wir mehr: Waldorf Crema ist ein neuer Pad-Synthesizer, der einerseits an den Streichfett anknüpft, andererseits aber die Klangpalette um typische digitale Pad-Sounds der 1980er-Jahre erweitert. Neben analogem String-Machine-Schmelz liefert Crema auch Wavetable- und FM-Sounds und deckt somit drei ganz unterschiedliche Arten von Cremigkeit ab. Damit könnte der kompakte Desktop-Synthesizer zu einer Art Allzweckwaffe für geschmackvolle Pads werden.
Waldorf Crema: Layer-Pads mit zartem Schmelz
Der Synthesizer ist in zwei Sektionen unterteilt, die miteinander gemischt und gelayert werden können. Die Texture-Engine bietet zum einen die vollpolyphone String-Sektion des Streichfett. Mit dem Variation-Regler überblendest du stufenlos von Violine über Viola, Cello, Brass und Organ bis hin zu Chor-Sounds.

Zum anderen enthält Texture aber auch Wavetable- und FM-Sounds. Im Wavetable-Modus lassen sich 17 klassische Waldorf-Wavetables auswählen, die per Envelope und LFO moduliert werden können. Des Weiteren stehen sechs FM-Algorithmen zur Verfügung: Bells, Keys, Brass, Bass, Woodwind und Organ. Diese Sounds sind 12-stimmig polyphon spielbar. Alle Texture-Sounds durchlaufen im Anschluss den aus dem Streichfett bekannten Ensemble-Effekt.
Zusätzlich enthält Waldorf Crema eine virtuell-analoge Sektion mit achtstimmiger Polyphonie, die auf der Solo-Engine des Streichfett basiert. Lines bietet zwei gegeneinander verstimmbare Oszillatoren mit Puls- und Sägezahnschwingungen. Auch Tremolo, Vibrato und PWM stehen zur Verfügung. Damit kann man Pads zusätzlich andicken oder ein kontrastierendes Element hinzufügen.

Außerdem hat Waldorf dem Crema den Flavour-Regler des Protein spendiert. Dieser fügt subtile Schwankungen der Tonhöhe und weiterer Parameter hinzu, um Sounds interessanter und organischer zu machen. Zur Abrundung bietet Crema zwei Effektblöcke, die sich seriell oder parallel verwenden lassen. Block 1 wartet mit Chorus, Flanger, Phaser, Tremolo, Drive und Delay auf, während Effekt 2 ein Shimmer-Reverb ist. Auch ein Arpeggiator und ein Step-Sequencer sind integriert.
Preis und Verfügbarkeit
Der neue Waldorf Crema ist ab sofort bei Thomann* für 339,- € bestellbar.
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