von  Lasse Eilers  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 2 Min
Arturia Memory V

Arturia Memory V  ·  Quelle: Arturia

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Arturia Memory V bringt den legendären Memorymoog als Plugin in deine DAW. Welche Neuerungen hat der Hersteller sich für die Emulation des polyphonen Klassikers einfallen lassen?

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Arturia Memory V

Mehreren Moog-Klassikern hat Arturia bereits virtuelle Denkmäler gesetzt: Neben dem Mini V und dem Modular V gehört auch der Moog Vocoder seit einiger Zeit zum Portfolio des Herstellers. Doch es klaffte noch eine große Lücke: Dem polyphonen Memorymoog war diese Ehre bislang nicht vergönnt.

Zu seiner Zeit hatte der Memorymoog es wahrlich nicht leicht: Er kam nicht nur später als die Konkurrenz von Sequential Circuits, Oberheim und aufstrebenden japanischen Herstellern wie Roland, sondern erschien auch unmittelbar vor der vom Yamaha DX7 angestoßenen digitalen Revolution. Nur wenige Jahre nach dem Erscheinen des mit viel Aufwand entwickelten Synthesizers musste Moog deshalb nicht nur den Memorymoog wieder einstellen, sondern gleich ganz seine Tore schließen. Umso seltener und gefragter ist der Synthesizer heute.

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Der sechsstimmige Memorymoog war der erste echte polyphone Synthesizer von Moog. Anders als der ältere, auf Oktavteilern basierende Polymoog verfügte er über separate Oszillatoren und Filter für jede Stimme. Obwohl er deshalb manchmal als „sechs Minimoogs in einem“ bezeichnet wurde, stimmte das nur bedingt: Anders als beim diskret aufgebauten monophonen Bruder basierten die Oszillatoren auf Curtis-Chips.

Arturia Memory V
Multi-Arpeggiator · Quelle: Arturia

Für den neuen Memory V hat Arturia nach eigener Aussage nicht nur die 3340-Oszillatoren präzise emuliert, sondern auch das klassische Ladder-Filter, den Mixer und die VCAs des Synthesizers. Die Polyphonie wurde von sechs auf zwölf Stimmen erhöht. Wie „analog“ der Software-Synthesizer klingt, lässt sich mit den Dispersion Controls einstellen.

Wie bei den Software-Synthesizern des Herstellers üblich, ist die Emulation des Originals aber nur der Anfang. Arturia hat dem Memory V zahlreiche neue Features spendiert. Darunter ist zum Beispiel ein extrem vielseitiger und umfassend konfigurierbarer Multi-Arpeggiator, der bis zu vier Patterns gleichzeitig liefert. Auch gibt es einige zusätzliche Modulationsquellen und vier konfigurierbare Makros, um mehrere Parameter gleichzeitig zu steuern. Der Software-Synthesizer ist MPE-kompatibel.

Arturia Memory V
Effekte · Quelle: Arturia
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Hinzu kommt eine umfangreiche Effektsektion mit drei Slots, die nach Belieben mit verschiedenen Reverbs, Delays, Filtern, Modulationseffekten oder Distortion bestückt werden können. Auch der bekannte Patch-Browser ist natürlich dabei, der neben einer großen Auswahl neuer Presets auch die Original-Presets des Memorymoog enthält.

Arturia Memory V
Browser · Quelle: Arturia

Preise und Daten zum Plugin

Arturia Memory V ist ab sofort für 147,76 € hier bei Plugin Boutique* erhältlich. In Kürze bekommst du den Software-Synthesizer auch bei Thomann*.

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Arturia Memory V
Arturia Memory V

Der Software-Synthesizer läuft auf macOS 10.13 oder höher und Windows 10 oder höher in den Formaten VST, VST3, AU, AAX und standalone.

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