Fender Godzilla Distortion: König der Monsterzerren
Holt euch den Monsterl-Look auf euer Board!
Wer dachte, dass das Hello Kitty Fuzz schon etwas schräg war, wird heute eines Besseren belehrt. Hier kommt das Fender Godzilla Distortion Pedal! OpAmp Zerre, 2-Band-EQ und Optik vom König der Monster, da wird es doch sicherlich einige Fans geben!
Fender und Godzilla
Wie kommt es zu der Verbindung zwischen Fender und Godzilla? Nun, Fender-Fans wissen, wie wichtig der japanische Markt für Fender ist. Wie früher bei Musikalben gibt es von fast jeder Fender-Serie besondere Japan-Modelle, die vor allem optisch oft in einer eigenen Liga spielen.

Und wer die Releases von Fender in Japan aufmerksam verfolgt, konnte letzten Herbst die nachtschwarze „Godzilla 70th Anniversary Collection“ bestaunen. Atemberaubende Finishes zeigte man da auf den drei Strats, sogar eine Masterbuilt war dabei. Die war nicht nur handgefertigt, sie brachte sogar das markerschütternde Brüllen Gozillas mit. Drückt man den entsprechenden Button, kommt Godzillas akustisches Markenzeichen aus dem Amp.
Wie fast immer bei Produkten von Fender Japan, war diese Sonderedition auch nur exklusiv für den japanischen Markt gedacht. Auch das Fender Godzilla Distortion Pedal hatte man damals angeteast. Aber das gibt es jetzt auch bei uns!
Fender Godzilla Distortion: Hammertone im Monstergewand
Rein von der Größe und vom Layout her scheint das Fender Godzilla Distortion auf Fenders Hammertone-Serie zu basieren. Drin steckt eine OpAmp-Distortion-Schaltung, wir befinden uns klanglich also wahrscheinlich im Rattenland. Hier drückt und schiebt der Sound, das Pedal liefert dichten, ordentlich komprimierten Zerrsound mit fettem Sustain und genug Gain für Alternative-Rock-Riffs und darüber hinaus.

Anders als bei einer Ratte bekommt ihr hier statt einem Filter gleich einen aktiven 2-Band-EQ dazu. Sprich, Bässe (Bass) und Höhen (Treble) können separat gedämpft oder angehoben werden. Dazu lassen sich Eingangspegel (Gain) und Ausgangspegel (Level) auch für ein ordentliches Gain-Staging aufeinander abstimmen.
Der Vorteil eines Onboard-EQs ist nicht nur die größere klangliche Vielfalt. Dazu hilft es ungemein, denn wenn ihr mal einen anderen Amp als euren eigenen spielt (kommt bei häufigem Support-Gigging gar nicht so selten vor), könnt ihr das Fender Godzilla Distortion tonal besser auf das Zusammenspiel abstimmen.
Godzilla-Optik
Ansonsten ist die Optik, der Godzilla-Look, natürlich ein echtes Highlight. Schade ist, wie viel die vier Poti von der Monster-Grafik verdecken. Vielleicht gibt es da über kurz oder lang transparente Regler, um dem Monster auch ordentlich ins Gesicht sehen zu können.

Was Anschlüsse und Workflow betrifft, gibt es hier für das Fender Godzilla Distortion nichts Aufregendes oder Ungewöhnliches zu berichten. Anschlüsse auf der Kopfseite, ein Footswitch zum Bypassen, Strom per 9-Volt-Batterie oder Netzadapter (liegt nicht bei), kennt man, muss man nicht groß ändern.
Was kostet das Fender Godzilla Distortion?
Ihr könnt das Fender Godzilla Distortion ab sofort für 159,00 Euro bei Thomann* bestellen.
Infos über das neue Pedal von Fender
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