Die besten DJ-Mixer unter 500 Euro in 2026
Wir zeigen dir die besten DJ-Mixer unter 500 Euro. Mit diesen Mixern baust du dir dein DJ-Setup auf, um die nächste Party zu rocken. Du findest hier DJ-Mischpulte für den Partyraum, für ausladende Mix-Sessions und Streams und ebenso einige Modelle, die auch im Club überzeugen. Zusätzlich sagen wir dir, worauf du vor dem Kauf eines günstigen DJ-Mixers achten solltest.
Inhalt
Die besten DJ-Mixer unter 500 Euro – eine kleine Checkliste für deine Kaufentscheidung

Wenn du dir einen DJ-Mixer zulegen willst, solltest du dir vor dem Kauf auf jeden Fall überlegen, welche Features für dich wichtig sind. Hier die wichtigsten Punkte, auf die du grundsätzlich achten solltest:
- Wie viele Kanäle brauchst du? Viele der hier vorgestellten DJ-Mixer arbeiten mit zwei Kanälen, für den Anschluss von zwei Mediaplayern oder Plattenspielern bist du damit bereits ausgestattet.
- Benötigst du Phono-Eingänge? Wer gerne Vinyl-Plattenspieler an das Mischpult anschließt, benötigt dafür meistens entsprechende Eingänge (mittlerweile gibt es auch einige Plattenspieler mit Line-Ausgang). Die hier vorgestellten Modelle verfügen alle über Phono-Eingänge.
- Soll ein Audiointerface integriert sein? Es gibt einige DJ-Mixer mit bereits eingebautem Audiointerface. Das kann durchaus vorteilhaft sein, um deinen Rechner problemlos zu verbinden oder mit Timecode-Schallplatten/Timecode-CDs aufzulegen – gerne mit DVS abgekürzt. In dieser Liste verfügen Pioneer DJ DJM-250MK2, Numark SCRATCH sowie Allen & Heath Xone:24C über ein eingebautes Audiointerface.
- Suchst du einen Rotary-Mixer? Im Moment stehen sogenannte Rotary-Mixer bei einigen DJs wieder hoch im Kurs. Rotary-Mixer verzichten typischerweise auf Fader und setzen ausschließlich auf Drehregler. Zudem bieten Rotary-Mixer neben EQs häufig sogenannte Isolatoren für die klangliche Bearbeitung. Und meistens verzichten diese Mischpulte auch auf Extras wie Effekte.
- Brauchst du Effekte? FX können direkt im DJ-Mixer integriert sein, eine andere Möglichkeit ist das Einschleifen von externen Effekten über Send- und Return-Wege. Einige Mischer im Budget-Bereich verzichten komplett auf Effekte.
- Zusätzliche Optionen für Scratch-DJs: Sogenannte Battle-Mixer bieten häufig zusätzliche Einstellungen für das Verhalten der Curve des Crossfaders.
Reloop RMX-10 BT: 2-Kanal-Mixer mit Bluetooth als Extra
Der Reloop RMX-10 BT ist ein kompakter 2-Kanal DJ-Mixer, der als feines Extra einen Bluetooth-Eingang bietet. Damit kannst du ganz easy Musik aus einem Handy oder anderen Smart-Device einspielen. Auf einer Privatparty ist das durchaus nützlich, um auf hartnäckige Musikwünsche zu reagieren.
Natürlich gibt es auch Anschlüsse für Phono- und Line-Quellen. Dazu kommen ein Master- und Recording-Ausgang – beide sind wie die Eingänge im Cinch-Format ausgelegt.
Der 45-mm-Crossfader lässt sich austauschen, für jeden Kanal stehen außerdem Line-Fader und 3-Band-EQ zur Verfügung. Neben dem obligatorischen Kopfhöreranschluss sitzt ein Mikrofoneingang an der Vorderseite. Reloop RMX-10 BT verpackt die grundlegenden Features für einen Preis, der aktuell deutlich unter 150 Euro liegt. RMX-10 BT bei Thomann kaufen.*
Pioneer DJ DJM-250MK2 bietet ein eingebautes Interface und Filter Sound Color FX
Die DJ-Mixer von Pioneer DJ sind sehr beliebt, aber auch oft sehr großzügig ausgestattet und deshalb auch relativ kostspielig. DJM-250MK2 gehört zu den günstigen Modellen des Herstellers. Der 2-Kanal-Mixer bietet trotzdem einige Features, dazu gehören hier die vom DJM-900NXS2 übernommenen Magvel-Crossfader und die Filter Sound Color FX.
Auf jedem der zwei Kanäle sitzt ein 3-Band-EQ. Über das eingebaute USB-Audiointerface verbindest du den Mixer mit dem Computer und nutzt das kleine Mischpult so mit rekordbox und dessen Performance-Funktionen. Dem Mixing mit Timecode-Vinyl steht damit ebenso nichts im Weg und auch Aufnahmen deiner Mixe kannst du mit dem Rechner erstellen.
Neben den zwei Line- und Phono-Eingängen gibt es einen zusätzlichen Aux-Eingang, der ebenfalls mit Cinch bestückt ist und Line-Signale verarbeitet. Einen Mikrofoneingang gibt es in Form einer Klinkenbuchse auf der Rückseite. Mikrofonsignal und Aux-Signal lassen sich individuell hinzumischen. Der Master-Ausgang liegt im Cinch- und XLR-Format vor.
An der Vorderseite befindet sich der Kopfhörerausgang in zweifacher Ausführung für 6,35 und 3,5 mm Klinke. Knapp 400 Euro kostet der DJM-250MK2 im Handel.
Headliner R2: Rotary-Mixer mit zusätzlichem Filter
Abseits der bekannten Namen bewegt sich dieser DJ-Mixer, den viele vielleicht gar nicht auf dem Schirm haben. Dabei bietet Headliner R2 durchaus einige attraktive Eigenschaften. Der 2-Kanal-Mixer bietet Cinch-Eingänge für Phono- und Line-Signale. Dazu gesellen sich drei Ausgänge für Rec, Master und Booth – die letzten zwei sind neben Cinch zusätzlich in XLR ausgeführt.
Auf der Vorderseite sitzt der Anschluss für ein Mikrofon, die Combo-Buchse eignet sich für XLR und Klinke. Der Kopfhöreranschluss ist doppelt ausgeführt und eignet sich für kleine und große Klinke – praktisch!
Pro Kanal erwarten dich je ein 3-Band-Isolator-EQ mit ALPS-Potis – der Master-Kanal verzichtet dagegen auf einen Isolator, bietet stattdessen aber ein zwischen Hoch- und Tiefpass umschaltbares Filter mit Regler für die Resonanz. Mit den Seitenteilen aus Holz sieht das Mischpult zudem recht schick aus. R2 bei Thomann kaufen.*
Reloop RMX-30 BT: 3-Kanal-Mixer mit Bluetooth
Der deutsche Hersteller Reloop präsentiert mit RMX-30 BT einen günstigen Allround-Mixer, der alle wichtigen Features für angehende und preisbewusste DJs liefert. Mit drei Kanälen bietet sich dieses Mischpult für alle an, die ein bisschen mehr Flexibilität suchen – und auch für deine Party-Location bist du damit bereits gut ausgerüstet.
Neben zwei Phono-Eingängen erwarten dich insgesamt vier Line-Eingänge, denn auf dem zweiten Kanal kannst du zwischen zwei Line-Quellen umschalten. Die ersten zwei Kanäle bieten zudem die Möglichkeit, das Signal aus dem eingebauten Bluetooth-Empfänger in den Mix zu bringen. Damit kannst du ganz schnell Musik aus dem Smartphone oder Tablet einbinden.
Der 45-mm-Crossfader lässt sich austauschen, auf jedem Kanalzug steht ein 3-Band-EQ zur Verfügung. Außerdem kannst du ein Mikrofon über große Klinke anschließen und den Sound mit einem 2-Band-EQ bearbeiten. RMX-30 BT bei Thomann kaufen.*
Ecler NUO 2.0 richtet sich an Battle-DJs, die gerne cutten und scratchen
Bei dem Ecler NUO 2.0 handelt es sich um einen 2-Kanal-Mixer, der mit drei Line-Eingängen und zwei Phono-Eingängen bestückt ist. Ein Mikrofon lässt sich an der Rückseite ebenfalls anschließen.
Neben Rec- und Booth-Out gibt es einen Master-Ausgang, der neben Cinch auch in XLR ausgeführt ist. Externe Effekte lassen sich über Send/Return einbinden, dafür steht auf jedem Kanal ein FX Send mit Pre/Post Switch bereit!
Battle-DJs freuen sich über Einstellungen für den 45 mm VCA Fader und den VCA Crossfader: Du kannst nicht nur die Fader-Kurve ändern, sondern die Fader auch im Reverse-Modus nutzen. Für Turntablists ist das eine tolle Option. 3-Band-Cut-EQs und Kill-Switches für Höhen, Mitten und Bass runden die Feature-Liste ab. NUO 2.0 bei Thomann kaufen.*
Omnitronic TRM-402: Rotary-Mixer mit vier Kanälen zum Budget-Preis
Rotary-Mixer erleben seit einiger Zeit wieder eine Renaissance, leider spielen die meisten dieser DJ-Mixer preislich in der Oberliga. Aber es gibt auch Preisbrecher wie den ebenfalls hier gezeigten Headliner R2 sowie die Mischer von Omnitronic.
Der Hersteller hat gleich mehrere Rotary-Mixer im Programm, wir möchten den TRM-402 hier vorstellen. Dieser ist mit vier Kanälen ausgestattet, die allesamt sowohl für Phono- und Line-Signale taugen.
Alle Kanäle sind mit 2-Band-EQs bestückt, für Rotary-Mixer typisch ist der Verzicht auf Line-Fader – stattdessen wird hier eben auch mit Reglern gearbeitet. Der Mikrofonanschluss steht mit XLR bereit, außerdem gibt‘s zwei Kopfhörerausgänge für große und kleine Klinke. Für den Master-Kanal steht ein 3-Band-Isolator bereit – genau das wünschen sich die meisten bei einem Rotary-Mixer.
Ausgangsseitig bietet der DJ-Mixer Booth- und Rec-Out, beide mit Cinch und XLR! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top, wenn dir zwei Kanäle reichen, solltest du ebenfalls mal den kleineren TRM-202 MK3* checken. TRM-402 bei Thomann kaufen.*
Numark Scratch: DJ-Mixer mit Audiointerface und Support für Serato Pro DJ DVS
Der Nurmark Scratch wird als 2-Kanal-Battle-Mixer angeboten. Dich erwarten also Features, die speziell für Scratching und Cutting interessant sind – aber natürlich eignet sich dieser DJ-Mixer auch für ausgedehnte Mixing-Sessions. Interessant ist hier die Unterstützung für Serato DJ Pro, das Mischpult funktioniert wie ein Dongle zum Freischalten. Zusätzlich gibt es eine DVS-Lizenz, das ist für alle DJs interessant, die gerne digital mit Timecode-Vinyl auflegen.
Turntablists begrüßen den Scratch-Crossfader von InnoFader mit Reverse- und Slope-Steuerung und auch der Instant-Loop-Regler sorgt für mehr Möglichkeiten bei der Performance. Zusätzlich gibt‘s acht Performance-Pads für den Zugriff auf auf Hot-Cues, Rolls und Samples. Sechs Effekte stehen zudem bereit, über Paddles lassen sich diese steuern. Ein bipolares Filter gehört ebenso zur Ausstattung.
In Bezug auf die Anschlüsse gibt es einen kleinen Kritikpunkt: Die zwei Eingänge stehen entweder für Line- oder Phono-Signale bereit. Klar ausgedrückt: Du kannst nicht einen CDJ und einen Plattenspieler gleichzeitig anschließen. Der Hersteller geht vermutlich davon aus, dass beim DVS-Einsatz kein weiterer digitaler Zuspieler verwendet wird. Neben dem Booth-Ausgang ist SCRATCH mit einem Master-Ausgang mit Cinch und XLR bestückt. Und über die Combo-Buchse für XLR/Klinke schließt du ein Mikrofon an. Auch hier ist der Kopfhörerausgang doppelt für kleine und große Klinke ausgelegt.
Per USB wird das Mischpult mit dem Rechner verbunden, schließlich steckt hier ja ein Audiointerface drin. Wer einen DVS- und Serato-tauglichen DJ-Mixer für einen überschaubaren Kurs sucht, findet nicht viele Alternativen. Scratch bei Thomann kaufen.*
Reloop PTB-2: 2+1-Kanal DJ-Mixer mit Audiointerface und Bluetooth im Mini-Format
Dieser kleine DJ-Mixer ist nicht viel größer als ein gängiges Smartphone und bringt trotzdem eine ganze Menge an Features auf den Tisch. Zwei Kanäle bieten Anschlussmöglichkeiten für Phono- und Line-Signale, über einen kleinen Switch auf der Rückseite legst du fest, was für ein Signal du nutzen willst.
Zusätzlich steht eine Bluetooth-Funktion bereit, um Musik aus Smartphone oder Tablet einzuspielen. Über 3,5 mm Stereoklinke ist zudem ein Aux-Eingang realisiert, dieser teilt sich den Lautstärkeregler mit dem Bluetooth-Eingang.
Pro Kanal bietet PTB-2 einen 2-Band-EQ und sogar ein bipolares Filter, das beim Linksdreh als Tiefpass fungiert, in die andere Richtung als Hochpass. Die Lautstärke wird lediglich über die Gain-Regler justiert – auf Line-Fader verzichtet der kleine DJ-Mischer auch aus Platzgründen. Aber es gibt einen 45-mm-Crossfader mit Reverse-Funktion und einstellbarer Kurve, klasse für Battle-DJs.
Das eingebaute 4×4-Audiointerface mit DVS-Support (für djay Pro) wird über USB-C mit dem Rechner verbunden. Ein weiterer USB-C-Anschluss dient der Stromversorgung, unterwegs lässt sich der Mini-Mixer auch über eine Powerbank versorgen. Reloop PTB-2 ist nicht nur für DJs interessant, die einen mobilen Mixer suchen, sondern auch für alle, die sich ein kompaktes DJ-Stup aufbauen wollen. PTB-2 bei Thomann kaufen.*
Allen & Heath Xone:24 und Xone:24C: 2-Kanal-DJ-Mixer mit großartigem Sound und Audiointerface beim C-Modell
Mit der Xone-Reihe gehört Allen & Heath zu den beliebtesten Herstellern für DJ-Mixer und mit Xone:24 und Xone:24C bietet das Unternehmen ein 2-Kanal-Pult in zwei Ausführungen an, die beide großen Sound für ein kleines Budget liefern.
Wer direkt ein integriertes Audiointerface – zum Beispiel für DVS – sucht, bekommt dies mit Xone:24C, das etwas günstigere Modell ohne „C“ im Namen verzichtet darauf. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurde die Optik ein bisschen überarbeitet, die wichtigsten Eigenschaften bleiben aber im Wesentlichen unverändert – und das ist gut so!
Der 2-Kanal-Mixer verfügt in beiden Ausführungen über zwei Eingänge für Phono- und Line-Signale, das wird mit einem Aux-Eingang ergänzt, der alternativ auf dem ebenfalls zur Verfügung stehenden Mikrofon-Kanal genutzt werden kann. Für das Mikrofon steht rückseitig eine Combo-Buchse (XLR/Klinke) bereit. Praktisch sind die Send- und Return-Wege, um externe Effekte einzubinden. Und wie bereits bei den Vorgänger-Modellen gibt es auch hier wieder ein toll klingendes VCF-Filter, das zwischen Hoch- und Tiefpass umgeschaltet wird und über eine regelbare Resonanz verfügt.
Der Mini inno Crossfader bietet drei einstellbare Kurven und kann auch komplett ausgeschaltet werden. Für die beiden Hauptkanäle gibt’s je einen 3-Band-Isolator-EQ, um Bass, Mitten und Höhen bei Bedarf komplett zu „killen“.
Xone:24C bietet zusätzlich ein integriertes USB-C-Audiointerface mit sechs Ein- und Ausgängen, außerdem sind hier zwei zusätzliche USB-C-Anschlüsse vorhanden, um beispielsweise einen Controller wie Xone:K3 einzubinden. Aktuell kostet dieses Modell knapp 80 Euro mehr – wer kein Vinyl-Purist ist, sollte das Geld investieren. Beide Modelle bekommst du bei Thomann, hier der Xone:24* und hier Xone:24C*.
Fazit
Wer einen guten DJ-Mixer unter 500 Euro sucht, wird durchaus fündig. Dabei gibt es für jeden Bedarf ein interessantes Angebot. In diesem Kaufberater findest du Mixer für das Auflegen mit Schallplatten und Mediaplayern, zwei Modelle eignet sich von Haus aus sogar für das Mixen mit Timecode-Medien (Stichwort: DVS). Neben eher klassischen Mischpulten sind auch sogenannte Battle-Mixer (von Scratch-DJs bevorzugt) dabei und sogar zwei Rotary-Mixer findest du in dieser Liste.
- Die besten Rotary-Mixer und Boutique Mischpulte für Djs
- Die besten DJ-Plattenspieler und Turntables
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