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Zoom R20

Zoom R20  ·  Quelle: Zoom

Zoom R20

Zoom R20  ·  Quelle: Zoom

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Bringt Zoom mit dem R20 ein neues Mehrspur-Kompaktstudio heraus? Bilder und Daten, die auf der japanischen Homepage des Herstellers aufgetaucht sind, legen das nahe. Erstmals verbaut Zoom in einem Kompaktstudio einen Touchscreen für DAW-ähnliches Editing.

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Zoom R20

Auf Zooms Websites in der westlichen Hemisphäre ist bislang nichts über den R20 zu lesen. Die japanische Homepage des Herstellers listet den Recorder jedoch als offizielles, neues Produkt inklusive YouTube-Video, sodass es wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis Zoom den R20 global vorstellt.

Zoom R20

Der R20 bietet 16 Spuren und acht Eingangskanäle

Der Zoom R20 ist ein digitales Kompaktstudio mit 16 Spuren, von denen acht gleichzeitig aufgenommen werden können. Das Aufnahmeformat ist 44,1 kHz und 16/24 Bit. Zwei der acht Eingangskanäle sind mit XLR-Klinke-Kombibuchsen ausgestattet; die anderen sechs verfügen über XLR-Eingänge. Die Kanäle 5-8 bieten Phantomspeisung (jeweils für zwei Kanäle gleichzeitig schaltbar). Jeder Eingangskanal bietet einen Gain-Regler, einen Knopf für die Aufnahmebereitschaft und einen Fader.

Die einzigen anderen Hardware-Bedienelemente sind die sechs Transporttasten. Alles andere findet auf dem 4,3 Zoll großen Touchscreen statt, den Zoom erstmals in einem Kompaktstudio verbaut. Hier kann man Audioaufnahmen wie in einer DAW schneiden, kopieren, verschieben und loopen. Die Tracks sind farbcodiert und verweisen auf die Farben der Eingangskanäle, was die Übersicht verbessert.

Zoom R20

Rückseitige Anschlüsse

Integrierte Effekte, Rhythmen und Synth-Sounds

Laut Zoom enthält der R20 Effekte in Studioqualität, darunter einen 3-Band-EQ, Kompressor, Limiter, Noise Gate und Reverb. Auch Amp-Simulationen für Gitarre und Bass sollen dabei sein.

Wer ein Portastudio gern zum Erstellen von Backing-Tracks zum Üben verwendet, wird sich über die 150 integrierten Drumloops freuen. Außerdem sollen 18 Synth-Sounds an Bord sein, die sich über MIDI ansteuern und über eine Pianorollen-Darstellung editieren lassen.

Zoom R20

Der Touchscreen ermöglicht Editing im DAW-Stil

Der R20 zeichnet auf SDXC-Karten mit einer Kapazität von bis zu 1 TB auf. Neben dem Kartenslot findet man einen USB-C-Anschluss zur Verbindung mit einem Computer oder iOS-Gerät. So lässt sich der R20 auch als Audiointerface nutzen. An Windows- und Mac-Computern stehen acht Eingänge und vier Ausgänge zur Verfügung. Unter iOS arbeitet das Gerät als Interface mit je zwei Ein- und Ausgängen.

Ein weiterer USB-Port ermöglicht den Anschluss eines optionalen Bluetooth-Adapters. So lässt sich eine drahtlose Verbindung zu einem Smartphone herstellen, um den R20 über die R20 Control App fernzusteuern.

Zoom R20

Der R20 zeichnet auf SDXC-Karten auf

Preis und Verfügbarkeit

Den Preis und das Erscheinungsdatum des Zoom R20 kennen wir derzeit noch nicht. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir diesen Artikel aktualisieren.

Mehr Infos zum Zoom R20

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10 Antworten zu “Zoom R20: Neues 16-Spur-Kompaktstudio mit Touchscreen”

  1. Klaus sagt:

    Cool 😍
    Leider kein „normales“ Midi zum Synchronisieren. Auch die ios-Anbindung hinkt….
    Doch nicht so cool. Tascam scheint weiterhin die Nase vorne zu haben. Wenn es aber unter 500€ kostet, dann könnte ich schwach werden.

  2. Gast sagt:

    Ja, MIDI zur Synchronisation ist der Knackpunkt. Hat von den Portastudios im Moment nur das Model12 von Tascam. Da wurde hier leider großes Potential vergeben, denn den Touchscreen würde ich dem Model12-Mini-Display definitiv vorziehen.

  3. Sonja Dammriss sagt:

    Ja, das ist eine tolle Maschine. Wie die hier, die kann das auch alles: [Red. bitte keine Links posten, bei denen man nicht erkennen kann, wohin es geht – danke!]

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