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Wie im Teaser #1 lassen sich auch hier noch keine Details ausmachen  ·  Quelle: Quelle: Youtube / Yamaha Corporation of America

Gestern Abend hat Yamaha – wie bereits vorab angekündigt – das zweite der insgesamt vier Teaser-Videos zum Thema Reface veröffentlicht. So wie bei derartigen Teasern üblich, verrät auch Video Nr. 2 nicht sonderlich viel und bietet wieder eher Raum für weitere Spekulationen. So ist beispielsweise nach wie vor nicht auszumachen, ob es sich beim Reface nun um einen einzelnen neuen Synthesizer oder gar eine Serie von Klangerzeugern handeln wird.

Nachdem in der vergangenen Woche das erste Reface-Video auftauchte, ging es in den einschlägigen Foren ziemlich schnell los mit diversen Mutmaßungen zum Aufbau und zur Klangerzeugung des neuen Yamaha Synthesizer. So scheint es für viele der Foren-Mitglieder klar zu sein, dass das Reface Konzept sich der FM-Synthese – möglicherweise gar als Hybride ähnlich Rolands JD-Xa und Xi – bedienen wird. Andere hingegen wünschen sich gar einen geschrumpften DX100. Doch mal ehrlich: Ein bisschen mehr als eine geschrumpfte Neuauflage eines Klassikers sollte man von einem Branchenprimus wie Yamaha schon erwarten dürfen! Bei genauerer Betrachtung des Videos fiel mir ab Sekunde 0:19 übrigens auf, dass unten rechts ein kleines, schlicht grau gehaltenes „DX“ Logo eingeblendet ist. Möglicherweise hat es keine allzu große Bedeutung, genauso gut könnte es aber auch die diversen Gerüchte in Hinblick auf die Art der Klangerzeugung untermauern!

Weiterhin hat mich die Wahl des Namens Reface ein wenig ins Grübeln gebracht. „Re-Face“ geschrieben könnte man darin durchaus auch einen Hinweis auf das Konzept des neuen Klangerzeugers sehen: Baut Yamaha hier etwa keinen neuen Hardware-Synth mit einer starren Klangerzeugung, sondern eher einen Host, der in der Lage ist, diverse Klassiker wie die der DX- oder auch der betagten CS-Serie sozusagen als „Faces“ zu laden? Das wäre dann natürlich sehr nah dran an Rolands Plug-Out Konzept des System-1 und träfe mit Sicherheit den Nerv der Zeit.

Was sich hingegen im zweiten Video bestätigt ist die Vermutung, dass es sich beim Reface wohl um ein kleines, extrem transportables Gerät handeln wird, das eher die Abmessungen eines Spielzeugs haben soll. Das bedeutet natürlich in Folge, dass auch die eingesetzte Klaviatur recht kompakt ausfallen wird und somit eher einen Kompromiss darstellt. Allem Anschein nach scheint es Yamahas Marketing-Abteilung sehr wichtig zu sein, die kompakten Maße des Reface hervorzustellen. Verbirgt sich möglicherweise dahinter auch der Hinweis, dass es sowohl eine Keyboard- als auch eine um die Klaviatur befreite und kompaktere Desktop-Ausführung geben wird?

Das nächste Video steht übrigens dann am 29.06 an, mal sehen, was dieses an neuen Details hervorbringen wird. Wir halten euch auf dem Laufenden, es bleibt definitiv spannend!

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