Martin Gore Studio

Martin Gore Studio  ·  Quelle: https://www.facebook.com/groups/1642245779352820/permalink/2048504015393659/

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Martin Gore Studio 5HE

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Martin Gore Studio 3HE

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Martin Gore ist der Kopf von Depeche Mode, der Songwriter hatte zuletzt das rein-modulare Album unter dem Namen MG produziert. Das passierte auch, weil Dave Gahan die Hälfte der Songs auf dem letzten DM-Album bestritt

Martin erzählte in diversen Interviews von Eurorack-Modulen und mit dem Begriff Eurocrack lächelt er und bezieht sich auf die extreme Dauersuche nach dem wirklich richtigen Modul. Interessant daran ist, dass das Studio nahezu vollständig modular ist und nur wenige halbmodulare oder nicht modulare Synthesizer zu finden sind. Früher war der dreifache ARP2600 sein „Markenzeichen“. Martin wollte es offenbar konsequent durchziehen und unbedingt modular arbeiten.

Martin Gore – der Eurocrack

Wenn man Martin Gore ist, kann man auch einfach in ein Studio gehen, wo alles für ihn hingestellt wurde, was es gibt. 5 HE und 3 HE. Moog, Cwejman, ein paar Exoten wie die RSF-Kobol Serie oder der Fenix Modular, aber auch Outboard-Zeugs und Eventide-Effekte. Konsequent ist das auf jeden Fall! Aber das haben nicht Produzenten vorbereitet, sondern er selbst wollte das so und konnte nach eigenen Worten nicht aufhören.

Während das „Hans-Zimmer“ ja schon bekannt ist, kann die wohl führende Elektronik-Band Depeche Mode damit offenbar gut mithalten. Wenn man Erzählungen von Daniel Miller folgt, so war auch schon früh die Idee da, dass man Hits hören wolle und animierte die Jungs, damals noch Daniel selbst, später dann die Produzenten, dass man es ja besser könne. Deshalb hat man ihnen damals schon gern möglichst reichhaltige Studios angeboten. Eigene Geräte hatte Gore jedoch auch meist eingebracht. Interessant ist, dass zentral Logic zur Verfügung steht. Die Tasten sind irgendwo im Studio und nicht in der Nähe der eigentlichen Module.

Wenn man frei sein will und sich über nichts Gedanken machen will, ruft man am besten bei Schneiders an und fragt einfach nicht nach 3 Modulen sondern sagt: „Ich will, dass ihr hier mal den Raum vollstellt, dann kann der Junge arbeiten“. Das ist nachweislich nicht so gelaufen, sondern Gore selbst hat es so gewollt. Ein paar weitere Details sehen so aus:

 

Das Studio von Martin Gore in Aktion

Wer die Ergebnisse aus diesem Studio anhören will, sollte sich das Soloalbum „MG“ anhören. Das ist genau in diesem Studio aufgenommen worden. Eigentlich sollten es Depeche-Stücke werden, durch die oben bereits erwähnte Einigung mit Dave Gahan sind diese Stücke dann aber als Instrumentals extra veröffentlich worden, die Martin dann „zu viel“ (vor)produziert hatte.

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Und? keine Lautsprecher. Hätte mich interessiert.

Jon Schnee

…schwer zu lesen, der Text. Und ob modular, vintage oder Peng, Depeche Mode haben nicht mehr den Kick, und zwar seit den 2000ern!
Ich kriege keine 5 Songs zusammen, die incl. Exciter heraus kamen, die ich gerne höre. Ich bin übrigens Fan seit 1982! Aber geile Refrains, Melodien, oder wenigstens Sounds, nix, Fehlanzeige, und sogar Gahans Gesang und Getue auf der Bühne, sind unerträglich.

Art Furunkel

Auch ’ne Möglichkeit die Wände zu isolieren. Und ja, auch ich finde den Text schwer zu lesen!

Hm,

nett anzuschauen! Aber ohne ein einziges Patchkabel?! Das ist ja wie Sex im Dunkeln. Sicher das es keine Fototapete ist???
Also es gibt Keller- oder Schlafzimmerstudios die weniger gekostet haben und deutlich mehr Seele zeigen!

Eigentlich ist schon alles gesagt worden. DM hat gelitten. Woran, vermag ich nicht zu sagen. Aber ich glaube, dass der Kopf seinen Spleen nicht mehr im Griff hat. Es geht in der Elektronischen Musik ja nicht darum, möglichst viele Moduln einzusetzen, sondern das Vorhandene sinnvoll zu nutzen. Ich glaube, das passiert nicht mehr bei DM. Es geht nicht um Minimalismus. Es geht auch nicht darum, dass sich der Stil nicht ändern darf. Progressivität kann ja auch ganz schön sein.
Aber Herr Gahan muss innerlich zur Ruhe kommen!