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 ·  Quelle: Carl Martin

Mit dem neuen Carl Martin Acoustic GiG interpretiert die Firma das Konzept seines hauseigenen analogen Multi-Effektgeräts Quattro für Spieler akustischer Instrumente. Das Gerät hat einen gehobenen Preis, beherbergt allerdings auch mehrere preisgekrönte Effekte in einem Gehäuse.

Carl Martin Acoustic GiG

Trotz fortwährend steigender Rechenpower werden analoge Effekte wohl immer ihren Platz auf den Pedalboards dieser Welt behalten. Und das vollkommen zu Recht! Vor allen Dingen dann, wenn es um hochwertige Geräte wie die des dänischen Herstellers Carl Martin geht.

Parametrischer 3-Band-EQ

Obwohl das Pedal in erster Linie für den Einsatz mit Gitarren beworben wird, würde ich keine Sekunde zögern, es ebenfalls für andere akustische Instrumente wie Mandoline, Cello, Geige etc. zu nutzen. Denn zur Klangformung steht euch ein semiparametrischer 3-Band-EQ zur Verfügung. Die Sektion wurde direkt aus Carl Martins berühmtem Parametric-Preamp übernommen.

Kompression

Auch die weiteren Effekte stammen aus bereits etablierten beliebten Pedalen. So fand auch der Schaltkreis des preisgekrönten Compressor Limiter seinen Weg ins Gehäuse. Die Regelmöglichkeiten wurden hierfür auf Compression und Level reduziert, um schneller zum gewünschten Klang zu kommen und nicht noch mehr Platz auf dem vollen Panel zu verbrauchen.

Analog/Digital-Hybrid

Hatte ich nicht etwas von analog geschrieben? Der Reverb ist eine neue Entwicklung und ein Hybrid-Design aus analoger und digitaler Schaltung. Ob es das Beste zweier Welten ist, muss sich zeigen. Auf jeden Fall haben wir es klanglich mit einem Federhall im Vintage-Stil zu tun. Dieser wird als schimmernd, aber dennoch warm beschrieben und erhält bei höheren Einstellungen zunehmend mehr Modulation.

Boost & Echo

Mit dem Boost kann man sich auf Knopfdruck um bis zu 15 dB lauter machen. Ideal für Soli, aber auch um den Lautstärkeunterschied bei leisem Fingerpicking auszugleichen.

Außerdem gibt es einen Echo-Effekt, der über einen eigenen TAP-Tempo-Fußtaster eingestellt werden kann.

Stimmgerät

Ob Boost, Reverb, Echo oder Kompressor – jeder der vier Effekte hat einen dedizierten Bypass-Fußschalter. Der EQ kann händisch an einem Mini-Switch ausgeschaltet werden.

Weiterhin gibt es eine globale Mute-Funktion, die gleichzeitig das integrierte Stimmgerät aktiviert. Abgerundet wird das Ganze durch einen Phasenumkehrschalter, FX-Loop, DI-Ausgang, die Eingangsspannung kann mit den entsprechenden Kabeln sogar weitergegeben werden. Sehr gut!

Preis

Die Produkte von Carl Martin waren nie billig und so ist es kein Wunder, dass auch das Acoustic GiG seinen Preis hat. Allerdings sollte man sich in Erinnerung rufen, dass hier mehrere Einzelgeräte in einem kompakten Paket für unterwegs zusammengefasst werden. Letztendlich entscheidet natürlich wie immer der Klang.

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