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Steinberg Backbone

Steinberg Backbone  ·  Quelle: Steinberg

Steinberg stellt mit Backbone ein neues Plug-in vor, das auf die Erzeugung und Bearbeitung von Drum-Sounds spezialisiert ist. Re-Synthese steht auf dem Programm, dafür werden Samples auch in ihre spektralen Anteile zerlegt.

Steinberg Backbone

Mit diesem virtuellen Instrument erzeugt ihr Kicks, Snares, HiHats und viele weitere Drum- und Percussion-Sounds, auch „Impacts“ für Filmvertonungen beherrscht das Plug-in. Die Basis bilden Samples, die auf bis zu acht Layern verteilt werden. Die Samples lassen sich in tonale und geräuschhafte Anteile aufsplitten und dann getrennt voneinander bearbeiten. Auch eine Re-Synthese ist denkbar. Die dafür zuständige Engine teilt Samples in die spektralen Bestandteile auf und erzeugt damit „synthetische Varianten ihrer selbst“. Na das klingt doch aufregend! Ein anpassbares Spektral-Filter sorgt für zusätzliche Kontrolle über den Sound.

Über Dekomposition bearbeitet ihr die tonalen und geräuschhaften Anteile der Samples einzeln, mit Re-Synthese und subtraktiver Synthese formt ihr die Sounds nach euren Vorstellungen. Filter spielen hier also eine große Rolle, aber auch das Tuning lässt sich individuell einstellen. Die Hüllkurve steuert ihr anscheinend über einen einfachen Regler.

Eine ganze Reihe von Effekten steht euch ebenfalls zur Verfügung, die können parallel in zwei frei konfigurierbaren Effektketten arbeiten. Damit ist es auch möglich, zum Beispiel den geräuschhaften Anteil getrennt von dem tonalen Anteil mit einer Reihe von Effekten zu versehen.

Die einzelnen Layer füttert ihr nicht nur mit One-Shots, sondern auch mit Loops. Ergebnisse exportiert ihr direkt als Audio, um diese dann wie Clips in der DAW weiter zu verwenden.

Hört sich nach einem mächtigen Werkzeug für Sounddesign an. Damit bringt ihr neues Leben in alte Samples, Steinberg betont aber auch die Qualitäten für Sounds in der Filmvertonung.

Spezifikation und Preis

Steinberg Backbone läuft als VST 3, AU und AAX auf macOS (macOS Mojave, macOS Catalina) sowie Windows (8.1 und 10) – ausschließlich in 64 Bit. Der Preis beträgt 149 Euro.

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