Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Serato DJ 2.1 Public Beta

Serato DJ 2.1 Public Beta  ·  Quelle: Serato

Dass Serato für diverse Erweiterungspakete der Pro-Software, darunter DVS, neue Effekte, ein besserer Keylock und Video, Kohle verlangt, ist hinlänglich bekannt. Nun haben sie ein neues Expansion Pack auf den Markt gebracht, mit dem man Serato DJ Lite und Serato DJ Pro vom erforderlichen Audiointerface, Controller oder Mixer „entdongelt“ und stattdessen das Audiointerface am Notebook nebst Splitterkabel und Keyboard-Shortcuts nutzen kann. Eine gute Sache, das geht schließlich mit allen anderen DJ-Programmen auch.

Es gibt da nur einen Haken: Serato verlangt 39 Euro für das Plugin, es sei denn man ist Suite-Besitzer oder „Plugin-Subscriber“ – dann kostet es nichts. Für seine Investition bekommt man einen Dreiband-EQ, Filter und einen Crossfader auf dem Bildschirm zu sehen, kann via Splitterkabel einen Master- und Preview-Signalpfad ausgeben und via Tastatur-Hotkeys oder Maus/Trackpad im GUI an den Reglern drehen. Aber muss man dafür wirklich Geld verlangen? Oder ist das der erste zarte Versuch respektive der erste Schritt hin zu einer komplett standalone lauffähigen DJ-Software, die Dongle-Ketten zu sprengen und Serato zu öffnen, um der erstarkten Konkurrenz seitens rekordbox dj und auch Native Instruments, die gerade mit Traktor Pro Version 3 die DVS-Hardware-Freiheit ausgerufen haben, die Stirn zu bieten?

Mit der Public Beta 2.1 ist zudem bereits auch Tidal-Streaming verfügbar, Soundcloud und Co. dürften bald folgen. UPDATE vom 14. November: Streaming von SoundCloud ist jetzt ebenfalls integriert.

Hier geht’s zur Public Beta.

Eine Antwort zu “Serato Play bringt GUI Software-Mixer mit Maus/Tastatursteuerung … für 39 Euro”

  1. Bin jetzt gerade etwas irritiert. Verlangt Serato tatsächlich 39 Tacken für etwas das bei VirtualDJ die Home Free schon seit Jahren bietet ???

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.